Grabbe-Gymnasium Detmold

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2010


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Mads Reher und Lisa Meyer bei der Preisverleihung zur 7. Internationalen JuniorScienceOlympiade (IJSO) unter den 45 besten deutschen Nachwuchstalenten

Von Markus Wischer (Text/Foto)

Von 1365 Schülerinnen und Schülern aus 16 Bundesländern wurden die 45 Besten ermittelt. Lisa Meyer und Mads Reher vom Grabbe-Gymnasium in Detmold waren dabei. Sie verbrachten in ihren Herbstferien eine Woche an der Hochschule in Merseburg (Sachsen-Anhalt), um dort an einem spannenden, aber auch anstrengenden Auswahlseminar teilzunehmen.

Die „Internationale JuniorScienceOlympiade (IJSO)“ ist ein Wettbewerb, bei dem die besten Nachwuchswissenschaftler im Bereich der Naturwissenschaften ermittelt werden sollen. Dazu müssen praktische und theoretische Aufgaben aus den drei Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik gelöst werden.

In der 1. Runde stellten sie sich zwei experimentellen Aufgaben. Im ersten Experiment kamen sie dem Geheimnis des Orangenöls auf der Spur; beim zweiten sollte mit viel Ausdauer der Zusammenhang von Wasseroberfläche und Verdunstung experimentell bestimmt und mathematisch ausgewertet werden. Von den rund 20 teilnehmenden Grabbe-Schülern aus den ehemaligen 8. und 9. Klassen wurden aufgrund ihrer experimentellen Leistungen vier Schüler zur zweiten Runde zugelassen. Hier galt es, eine zweistündige Klausur zu bearbeiten. Die Aufgaben erstrecken sich ebenfalls über die drei Naturwissenschaften und gehen thematisch weit über den Wissensstand der Mittelstufe hinaus, so dass es nur wenigen gelingt, die 50%-Hürde für die Weiterleitung in die dritte Runde zu knacken. Umso erfreulicher ist es, dass gleich zwei der vier Grabbe-Schüler diese Herausforderung gemeistert haben.
Sowohl Mads Reher als auch Lisa Meyer durften eine Woche am Auswahlseminar an der Hochschule Merseburg in Sachsen-Anhalt teilnehmen. Hier wurden sie von den wissenschaftlichen Mitarbeitern der Hochschule betreut. Im Labor durfte jeder einzelne Experimente aus den drei Naturwissenschaften durchführen. So sollte die DNA der Tomate extrahiert werden. Mads und Lisa ist das Experimentieren aus der Schule bekannt; aber  Versuche allein auf sich gestellt durchzuführen und dabei genauestens beobachtet und bewertet zu werden, war schon ungewohnt.
Neben den Laborübungem war auch eine dreistündige Klausur zu absolvieren. „Die Aufgaben seien noch komplizierte gewesen als in der 2. Runde“, berichtet Mads Reher. Neben dem Auswahlverfahren blieb aber auch Zeit für Besichtigungen, z.B. des „Max-Plank-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften“ und Stadterkundungen. Lisa Meyer betont, dass es besonders erfreulich ist, neue Menschen mit ähnlichen Interessen kennen zu lernen.
Zum Abschluss der Woche fand eine Siegerehrung im repräsentativen Ständehaus der Stadt Merseburg statt. Nach Grußworten des Landrates Frank Bannert (Landkreis Saalekreis), in denen er die Medien auffordert, doch einmal die wirklichen „Superstars“, die mit ihrem Wissen und Können die Zukunft verantwortungsvoll gestallten werden, zu würdigen, anstatt in Casting-Shows fragwürdige „Talente“ zu „entdecken“, folgte ein interessanter und sehr umfassender Festvortrag von Dr. Jonas Obleser (Max-Plank-Institut Leipzig) mit dem Thema „Vom Geräusch zur Bedeutung – Wie Hören und Sprache zusammenhängen“. Anschließend nahm der Prorektor der Hochschule Merseburg Prof. Dr. –Ing. Jörg Kirbs die Preisverleihung vor. Auch wenn Lisa und Mads nicht die obersten Plätze belegt haben, bleibt für sie diese erfahrungsreiche Woche in sehr positiver Erinnerung und es kann nur jedem Schüler empfohlen werden, einmal selbst an so einen Wettbewerb teilzunehmen. (Weitere Informationen unter www.IJSO.info).



Sie zeigten Schulleiter Werner Klapproth (hinten, links) und Chemielehrer Markus Wischer (rechts) ihre Urkunden: Lisa Meyer, Julia Schmid, Jasmin Heinrich (vorne, von rechts). Mads Reher fehlt auf dem Foto.

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bei der Science Olympiade


Grabbe-Schüler unter den 45 besten Nachwuchswissenschaftlern Deutschlands


Von Markus Wischer (Text) und Hajo Gärtner (Foto)

Wie bereits in den vergangenen Jahren, so nahmen auch dieses Jahr Schülerinnen und
Schüler an der IJSO (Junior-Science-Olympiade) teil. In der 1. Runde stellten sie sich zwei
experimentellen Aufgaben aus den Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik. Im
ersten Experiment kamen sie dem Geheimnis des Orangenöls auf der Spur; beim zweiten
sollte mit viel Ausdauer der Zusammenhang von Wasseroberfläche und Verdunstung
experimentell bestimmt und mathematisch ausgewertet werden. An der ersten Runde nahmen
bundesweit zirka 1300 Schüler teil. Von den rund 20 Grabbe-Schülern aus den ehemaligen 8.
und 9. Klassen durften aufgrund ihrer experimentellen Leistungen vier Schüler an der zweiten Runde teilnehmen. Hier galt es, eine zweistündige Klausur zu bearbeiten. Die Aufgaben
erstrecken sich ebenfalls über die drei Naturwissenschaften und gehen thematisch weit über
den Wissensstand der Mittelstufe hinaus, so dass es nur wenigen gelingt, die 50%-Hürde für
die Weiterleitung in die dritte Runde zu knacken. Umso erfreulicher ist es, dass gleich zwei
der vier Grabbe-Schüler diese Herausforderung gemeistert haben. Sowohl Mads Reher als
auch Lisa Meyer dürfen eine Woche am Auswahlseminar an der Hochschule Merseburg
in Sachsen-Anhalt teilnehmen. Wir sind gespannt auf die Erfahrung, die sie dort sammeln
werden.

Schulleiter Werner Klapproth sagte bei der Urkundenübergabe: „Es freut mich besonders, dass ihr in den Naturwissenschaften diese excellenten Leistungen erbracht habt. Damit habt ihr gezeigt, dass die Schule nicht nur in ihren Profilfächern zu glänzen vermag.“