Grabbe-Gymnasium Detmold

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Coco_Superstar_2014

Eine runde Sache

Nach vier Jahren - unvergessen: Löwenherz - wieder eine großformatige Musical-Aufführung

Von Hajo Gärtner (Text, Fotos, Videoclip)

Auf rund 400 Zuschauer schätzt der LZ-Berichterstatter das Publikum des Musicals ,,Coco Superstar'' an den beiden Aufführungsabenden. Die gelungene Inszenierung hat einmal mehr bewiesen, dass groß angelegte Musik-Projekte auch schon mit ganz jungen Grabbe-Musikern möglich sind. ,,Regelmäßig ausufernde Begeisterung'' registrierte der LZ-Rezensent bei den Auftritten von Aljana Arning in der Rolle des Hausmeisters. Auch die Auftritte in großer Formation ernteten kräftigen Applaus.

Die Handlung: Coco, der neueste Stern am Casting-Himmel, gibt ein Konzert in Detmold. Doch damit nicht genug: Ihr Manager verkündet, dass ein Vertreter des Grabbe-Gymnasiums, männlich oder weiblich, Coco Superstar backstage besuchen darf. Damit nimmt der Wahnsinn seinen Lauf: Wer hat es am ehesten verdient, Coco livehaftig zu treffen?

Für den Schulleiter ist selbstverständlich, dass der beste Schüler backstage zu Coco-Superstar darf. Aber wer ist der ,,beste''? Der mit den super Noten? Sagen Noten wirklich etwas über den Wert eines Schülers aus? Da gibt es doch noch so viele andere wichtige Aspeke: zum Beispiel Engagement, Sozialverhalten, Beliebtheit, Interesse an Musik. Auf der Suche dem ,,dem Richtigen'' liefern sich Naturwissenschaftler, Sportler, Sprachgenies und Künstler einen wortreichen Gesangs-Wettstreit. Der um Harmonie bemühte Lehrer versucht immer wieder zu vermitteln. Aber die Konfrontation ist unter den Kombattanten nicht aufzuhalten.

Musiklehrerin Stefanie Engelskirchen hat das Pop-Musical zusammen mit Anna Beisel und Stefanie Stahlberg konzipiert. Eine eigens aus den Grabbe-Ensembles zusammengestellte Band sorgte für den nötigen Groove, damit die mehr als 50 Sänger ihre Vokalpower voll entfalten können. Die Popmusik, die dabei herauskam, wirkte dynamisch, romantisch, tanzbar, frech, groovy, verträumt - also sehr vielseitig. Auftritte des Chores wechselten mit Solo-Passagen ab, Songs fügten sich dramatischen Spielszenen an.

Die COMBO bildete mit 12 jungen Musikern (Schlagzeug, E-Gitarre, Klavier, Saxophon und Co.) das instrumentale Kraftzentrum der Aufführung, unterfüttert von Fabian Wahren am E-Bass. Musiklehrer Florian Wessel hatte sechs Stücke arrangiert und eingeübt; dazu kamen Jingles für die Phasen zwischen den Szenen, die - wie erwartet - mit Applaus gefüllt waren. Die andere Hälfte der Begleitung wurde von musikalisch talentierten Schülern aus den Jahrgangsstufen 6 bis 11 geliefert (darunter Geige und Bratsche aus der Klasse 9m). Der Chor bestand aus mehr als 50 Vokalisten der Sekundarstufe I. Das Publikum bekam einen opulenten Sound geliefert, der die Neue Aula bis in die letzten Ränge hinein veritabel ausfüllte. 

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