Grabbe-Gymnasium Detmold

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2011



Das Debüt

Lobeshymnen auf vorbildliches Schülerverhalten

Von Hajo Gärtner

Ich hatte befürchtet, dass die erste Verleihung des Grabbe-Preises in feierlichem Ernst erstickt. Laudatio auf Laudatio, umwabert vom Nebel der Selbstbeweihräucherung einer Schule, die mit ihren vorbildlichen Schülern tüchtig auch sich selbst in den Himmel lobt. Aber es ist anders gekommen: Eingespielte Videoclips, musikalische Blechtupfer und teilweise amüsant vorgetragene Selbst- und Fremdporträts gaben der Gala auch eine unterhaltsame Note. Das kann natürlich noch weiter entwickelt werden, damit das große Publikum - die Neue Aula war gut gefüllt - sich nicht langweilt. Hand aufs Herz: Nichts nervt mehr als Lobeshymnen, die kein Ende nehmen wollen, so berechtigt sie auch sein mögen. Stellvertretender Schulleiter Gerd Hüls war gut beraten, die Präsentation der Preisverleihung facettenreicher anzulegen, als bei Oscar-Veranstaltungen zu erwarten ist. Das Publikum jedenfalls nahm die experimentellen Bausteine dankbar auf. Man hätte zu Beginn ruhig auch einen Clip mit der Bodenkür von Nadine Jarosch einspielen können. Das hatte Moderator Gerd Hüls auch vor, aber der Zeitdruck und technische Probleme verhinderten den Plan.
 
Und nun zu den Preisträgern: Die Fußballmannschaft der Jahrgänge 1995 bis 1997 wurde für die erfolgreiche Teilnahme an einem schulischen Wettbewerb ausgezeichnet. Christian Buskühl (Jahrgangsstufe 13) avancierte zum ,,Aufsteiger des Jahres". Freya Brandhorst (Jgst. 12) bekam herausragende Leistungen im Fach Biologie bescheinigt. Für herausragende Leistungen im Fach Kunst, dokumentiert in einem Stop-Motion-Film, wurde Elina Möller (Jgst. 13) ausgezeichnet, die - das wurde nicht erwähnt -, mit einer aufsehenerregenden Vorstellung im Rathaus auf die Performance-Entwicklung (Beate Schalk) im Grabbe-Gymnasium aufmerksam gemacht hat. Paula Lake (Jgst. 6) wurde für ihre Zivilcourage und ihr soziales Engagement hervorgehoben, genau so wie Fee Wedepohl und Maximilian Droste (beide Jgst. 13) im Rahmen ihrer SV-Arbeit. Dabei blieb unerwähnt, welche Leistung Max online erbracht hat: als Schülerzeitungsredakteur (,,ggmag''), Filmemacher (,,grabbe.tv'', Drontation") und unermüdlicher Mitarbeiter der Schulhomepage. Grund: Max ist von einer Mehrzahl der Stimmen als Schülersprecher-Vorbild nominiert worden. Und darauf hat Vertrauenslehrerin Rubina Schirp ihre Laudatio konzentriert.

Einen Sonderpreis bekam die Klasse 8m für den besonders entwickelten Teamgeist, der ausnahmslos alle Mitglieder der Klasse umfasst.

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Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

Hier die Kontaktdaten =>

 

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