Grabbe-Gymnasium Detmold

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2011

Bolzplatz für Waisenkinder


Bericht über den Besuch des „Westphalian Children's Village“ in Ghana und die 1000-Euro-Spende

Von Christian Buskühl und Alexander Gunkler

Der Literaturkurs unter Leitung von Steven Förster und Kirsten Fernandez hat auf einem Nachtreffen beschlossen,  seine gesamten Einnahmen für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Bereits im September hatte sich das Ensemble dazu entschieden, einen großen Teil des Geldes, das bei den vier Aufführungen von William Shakespeare's „Ein Sommernachtstraum“ eingenommenen worden war, dem vom Grabbe-Gymnasium unterstützen Kinderdorf in Ghana zukommen zu lassen. Der Anteil der bislang übrig geblieben war, soll nun regional an die Lebenshilfe gespendet werden.

Die 1000 Euro sind in Ghana angekommen und sinnvoll eingesetzt worden. Wir haben uns in den Herbstferien davon überzeugen können, indem wir das Kinderdorf  besucht haben.
Von diesem Geld und weiteren Zuschüssen ist ein Fußballplatz angelegt worden. Davon   profitieren jetzt nicht nur die fußballbegeisterten Kinder des Dorfes, sondern auch  Jugendliche der gesamten Region. Obwohl Fußball als die beliebteste Sportart Ghanas gilt, sind Fußballplätze  Mangelware.

Ghana ist zwar ein aufstrebendes Entwicklungsland, doch gerade Waisenkinder werden hier am  schwächsten gefördert, weshalb sie ganz besonders auf Unterstützung aus den Industrienationen angewiesen sind. Das „Westphaelian Childrens Village“ ist ein seit über einem Jahrzehnt von der Schule unterstütztes Projekt. Es nimmt arme Waisenkinder, die keine Perspektive mehr haben, auf und ermöglicht es ihnen, im Dorf in einer richtigen Familie aufzuwachsen. Hier wird ihnen ein aussichtsreiches Leben mit Kleidung, Nahrung und einer Schulbildung geboten, sodass sie, wenn sie erwachsen sind, aktiv zur weiteren Entwicklung ihres Landes beitragen können.

Der Besuch bei den Kindern im Dorf hat für viel Freude gesorgt und war für uns ein großartiges Erlebnis. Die Schüler konnten sich sogar in einem Fußballmatch von der Qualität des neuen Platzes überzeugen. Die Fußball-verrückten Kinder der ganzen Region können hier endlich richtig trainieren, um sich ihren Traum zu erfüllen, eines Tages für die Ghanaische Nationalmannschaft zu spielen.

Aber wir haben in Ghana auch viel Armut gesehen. Das hat uns – wieder zurück in Deutschland - gerade in der konsumfreudigen Weihnachtszeit sehr nachdenklich gestimmt.




 


Sampson in seinem Element: Er erzählt Grabbe-Schülern über das Leben von Kindern in Afrika.

Frühling in Ghana

Besuch des Kinderdorfleiters Sampson Owusu Boampong

Von Hajo Gärtner (Text) & Steven Förster (Fotos)

Er kommt so verlässlich wie der Frühling nach einem langen Winter: Jedes Jahr stattet Sampson Owusu Boampong dem Grabbe-Gymnasium einen Besuch ab. Nicht nur uns: Er tourt durch Deutschland, um Hilfen für sein Kinderdorf in Ghana zu organisieren, das durch eine private Initiative am Leben erhalten wird und mit der spärlichen Unterstützung durch den schwachen Staat niemals auskäme. Und jedes Jahr erzählt er auf seine unnachahmliche Art von den Lebensbedingungen der armen Kinder in Afrika, bringt Fotos, Präsentationen und Videos mit, damit wir uns in Deutschland eine Vorstellung von den Lebensbedingungen im fernen Teil der Welt machen können. Dabei geht es denen, die das Glück haben, im Kinderdorf unterzukommen, gar nicht mal so schlecht. Allerdings gilt: Ohne Moos nichts los. Sampsons ,,Betteltour'' hält die Keimzelle der Hoffnung in einer ansonsten hoffnungslosen Umgebung lebendig.

Sein Vortrag überzeugte den Literaturkurs 13 so, dass die Schüler die Einnahmen aus ihrer großartigen Vorstellung ,,Ein Sommernachtstraum'' in Höhe von rund 1000 Euro nach Ghana spenden. Shakespeare wirds mit Wohlgefallen zur Kenntnis nehmen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Klassenpatenschaften zu übernehmen, bei denen jeder Schüler das Kinderdorf mit 1 Euro pro Monat unterstützt. 

Dieses Projekt hat den Vorteil, dass die Spender aus erster Hand erfahren, was mit ihren Spenden geschieht. Außerdem wollen zwei Schüler, Christian Buskühl und Alexander Gunkler, in den Herbstferien dorthin fahren, um sich ein eigenes Bild zu machen. Sie werden hinterher bestimmt über ihre Erfahrungen berichten. Traumhaft wäre eine Bildergalerie und Videoclips vom Leben der afrikanischen Kinder im Kinderdorf. Wer so etwas jetzt schon sehen will, sollte in den Berichten der Vorjahre in diesem Portal ein wenig herumstöbern.




Sampson bei der SV (oben) und im Gespräch mit Schulleiter Werner Klapproth (2.v.r), Vertrauenslehrer Steven Förster (Mitte) und den Shakespeare-Darstellern Christian Buskühl (2.v.l.) und Alexander Gunkler (l.), die dem Kinderdorf in den Herbstferien einen Besuch abstatten wollen, um zu sehen, was mit der Grabbe-Spende geschieht.

Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

Hier die Kontaktdaten =>

 

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