Grabbe-Gymnasium Detmold

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Der Lesekönig und sein Hofstaat




Bitte auf das Foto klicken, um es zu vergrößern. [Film und Fotos: Gärtner]

Hamster Hektor macht das Rennen

Jonas Pöld Schulsieger im Lesewettbewerb der sechsten Klassen

Ein Bericht von
Valerie Kleinwegener
& Nicole Wiedemeyer

Mit seiner lustigen Geschichte vom Hamster Hektor hat sich Jonas Pöld aus der Klasse 6m in einem starken Feld von Klassensiegerinnen durchgesetzt. Doch vor den Sieg haben die Götter Angst und Schweiß gesetzt.

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Als wir den Raum der wartenden Kandidaten des Lesewettbewerbs betreten, schlägt uns ein aufgeregtes Stimmengewirr entgegen. ,,Ich habe erst heute erfahren, dass ich hier lesen soll und musste mir im Musikunterricht eine Textstelle raussuchen!", klagt Sina und ist verständlicherweise besonders aufgeregt. Die acht Jungen und Mädchen haben ihre erste Vorleserunde gerade hinter sich. Nun warten sie alle ganz gespannt auf den Aufruf zur zweiten Runde, in der sie einen Text lesen müssen, den sie vorher noch nie gesehen haben. Erstaunlich in dieser Situation: Es gibt keine wirkliche Konkurrenz unter den Vorlesern, sondern eher das Gefühl, eine Schicksalsgemeinschaft zu sein. So verrät jeder, der gerade vorgelesen hat, schwierige Stellen des unbekannten Textes. Die Anderen - das sind keine Konkurrenten, sondern Schulkameraden und Leidensgenossen. Die Tatsache, dass die Jury sich Notizen zu jedem einzelnen macht, verunsichert sie sehr. Doch sie wissen ganz sicher, dass ihre Fans, also ihre eigene Klasse, ihnen die ganze Stunde über die Daumen drückt - auch wenn sie in diesem Augenblick unsichtbar hinter ihren Klassentüren hocken und mitfiebern . . .

Am Mittwoch, 7. Dezember, war es wieder so weit. Der Vorlesesewettbewerb der 6. Klassen brachte sieben Mädchen und einen Jungen ins Schwitzen. Sie waren die jeweiligen Klassensieger aus ihrer Jahrgangsstufe, die nun Frau Alhäuser, Herrn Kollotzek, Herrn Gärtner und Herrn Brockmann ihre vorbereiteten Textstellen präsentierten. Alle machten ihre Sache gut, wie Frau Alhäuser am Ende betonte. Doch einer las am besten: Jonas Pöld (12), textsicher, mit Betonung, publikumsorientiert und relativ fehlerfrei auch im Fremdtext. Frau Ahlhäuser räumt ihm gute Chancen ein, im Wettbewerb auf der nächsthöheren Ebene weiterzukommen. Der Lesekönig und sein sympathischer Hofstaat: Als die Jury vor versammelter Mannschaft den Sieger bekannt gibt, bekommt Jonas von seinen Mitstreiterinnen spontan einen kräftigen Applaus. ,,Er ist wirklich der beste", sagt eines der Mädchen und alle nicken beifällig.

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Die nächsten Ausscheidungskämpfe finden im Februar statt. Es ist ein langer Weg bis zum Landessieger. Aber einer von uns, Maxi Weiß, hat es vor vier Jahren zum Vize-Meister gebracht. Wir drücken Jonas die Daumen!

Das Foto rechts oben zeigt die Organisatorin des Lesewettbewerbs auf Schulebene, Frau Alhäuser, mit dem Plakat für den landesweiten Wettstreit der besten Vorleser.


Die Qual desWartens im Vorbereitungszimmer. Was kommt da auf mich zu? Was für ein Fremdtext mit welchen Leseklippen? Das modifizierte Foto zeigt die psychisch angespannte Situation der Kandidaten im Vorbereitungsraum: Die Montage macht innere Vorgänge äußerlich sichtbar. Fast jeder erlebt so eine Stress-Situation als Grenzüberschreitung in eine surreale Sphäre, ein Territorium jenseits der gewohnten Lebenssituation und der Sicherheit, die sie bietet. Der Weichzeichner konturiert dabei das Verschwimmen der Wahrnehmung zwischen Außen- und Innenwelt, die Verzerrung der Impulse, die im gestressten Hirn verarbeitet werden. Man erinnert sich hinterher an so eine Situation ähnlich wie an die Traumbilder einer Nacht. Niemand wird konkrete Details der räumlichen Umgebung behalten; sie werden am Rand der Realität schlicht unbedeutend. Altmeister Hitchcock hat diese Sphäre klassisch gültig in Szene gesetzt. Eine Interpretation der Wirklichkeit mit surrealistischen Mitteln.


Die Lesekönige vor Jonas =>

Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

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