Grabbe-Gymnasium Detmold

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2009





Sprecher der Sponsorenlaufklassen 2009 überreichen Antonius Grothe (rechts) einen dicken Scheck für das Kinderdorf Lippe in Schieder-Schwalenberg.

Mehr als eine stattliche Summe!

3000 Euro für SOS-Kinderdorf Lippe nach erfolgreichem Grabbe-Sponsorenlauf

Nach dem Schwitzen kam die Spannung: Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6s, 7g, 8s und 9k, die in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien am Sponsorenlauf teilgenommen hatten (Bericht unten), empfingen am Freitagmorgen mit großer Freude Antonius Grothe, den Leiter des SOS-Kinderdorfes Lippe, um ihm den Erlös des Sponsorenlaufs für seine Einrichtung zu überreichen.

Gespannt blicken sie, genauso wie der Gast aus Schieder-Schwalenberg, dem Standort des Kinderdorfes, auf den großen Scheck, der langsam von den Klassensprechern auf der Bühne der Neuen Aula entrollt wird. Bis zu diesem Zeitpunkt wissen lediglich Herr Husemann und Herr Klapproth, dass eine stattliche Summe zusammengekommen ist: mit der Bekanntgabe von 3000 Euro überraschen sie dann die Schüler und den Leiter des Kinderdorfes. „Das ist mehr als stattlich, mit so einer beachtlichen Summe habe ich nicht gerechnet!“, kommentiert freudig Antonius Grothe das Ergebnis, der sich im Namen des SOS-Kinderdorfes herzlich bedankt. „Das Geld können wir prima gebrauchen, da wir unter anderem aktuell eine Klasse mit Trommeln ausrüsten möchten.“ Daneben werden die Spenden bei weiteren wichtigen Anschaffungen im Kinderdorf eine große Hilfe sein.

Schulleiter Werner Klapproth, der bei der kleinen feierlichen Veranstaltung die Klassen, die Kolleginnen und Kollegen und den Gast begrüßt, lobt die Initiative der Schüler und erkennt darin „ganz neue Wege, die das Grabbe-Gymnasium beschreitet. Denn bisher hatten wir oft die Situation, dass wir selbst froh waren, wenn wir Spenden bekamen. Dass unsere Schule jetzt mit einer solchen Aktion Anderen hilft, die Hilfe benötigen, ist eine unglaublich tolle Sache.“
Lehrer Veit Husemann, der mit seiner damaligen 7s in Sachen Sponsorenlauf den Stein ins Rollen brachte, lobt das Engagement und den Ehrgeiz der Schüler: „Ihr könnt wirklich stolz auf euch sein. Da sieht man, dass jeder von euch Großes bewirken kann, und das sogar in Zeiten, in denen sonst vornehmlich Begriffe wie „Krise“ Schlagzeilen machen. Das Projekt „Kinder laufen für Kinder“ setzt ein Zeichen dagegen und macht Mut.“ Besonders lobenswert ist auch der Einsatz von Schülerinnen und Schülern, die den Sponsorenlauf aufgrund von Verletzungen nur als Zuschauer verfolgen konnten und doch - durch fleißiges Geldsammeln - sich hierbei aktiv beteiligten. Stellvertretend für alle Läuferinnen und Läufer zeichnet Husemann die besten Sammler bzw. Läufer jeder Klasse mit einem kleinen Präsent aus, namentlich sind dies: Leonie Klüber (6s), Janina Stiegmann (8s), Till Uhlich (7g) und Arvid Sundermann (9k, abwesend).

Auch an die beteiligten Kolleginnen und Kollegen geht ein herzliches Dankeschön. Ohne sie wären die Durchführung des Sponsorenlaufs und der damit erzielte Erfolg nicht möglich gewesen. Ein besonderer Dank gilt dabei  Sportlehrerin Sabine Bartling, die mit ihrem Know-how durchgehend bei der Planung und Organisation half.

Nach den offiziellen Fotos für die Presse informiert Herr Grothe in seiner Dankesrede über die Struktur des SOS-Kinderdorfes Lippe und steht den Schülerinnen und Schülern Frage und Antwort. Diese machen davon rege Gebrauch und löchern den Gast mit Wissenswertem aus dem Alltag, wie „Haben die Kinder im Dorf auch Ferien?“ oder „Wieviel Taschengeld bekommt ein Dreizehnjähriger im Kinderdorf?“ Die Antwort versetzt viele Schüler in Erstaunen angesichts der Höhe des Betrages. Doch Antonius Grothe gibt zu Bedenken: „Ihr müsst aber auch einmal überlegen, dass die Kinder, denen ihr helft, keine Omas, Opas, Tanten usw. haben, von denen sie ab und zu noch mal etwas Geld zusätzlich erwarten können. Das bei euch von Mama und Papa ausgegebene Eis müssen sie z.B. auch selbst bezahlen. Es sind im Gegensatz zu euch Kinder, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“

Mit voller Überzeugung, dass das erlaufene Geld einer sinnvollen Einrichtung in der Region zugute kommt und mit dem guten Gefühl, gemeinsam etwas Gutes getan zu haben, verabschieden die Schülerinnen und Schüler mit großem Beifall Herrn Grothe, der alle einlädt, sein Kinderdorf einmal zu besuchen: „Ich danke euch ganz herzlich. Ihr seid jederzeit herzlich willkommen, unser Kinderdorf einmal vor Ort kennen zu lernen!“





Gesche Frillmann (Jahrgangsstufe 12, Mitte) beurkundet die erreichten Leistungen der Schüler, die sich beim Sponsorenlauf und an den zehn eingerichteten sportlichen Stationen ins Zeug legen.

Rennen für das Kinderdorf

Die Klasse 7s spielt allein rund 1200 Euro ein

Von Hajo Gärtner (Text und Fotos)

Cheforganisator Veit Husemann klingt zufrieden abends am Telefon, als ich ihn frage, wie es denn am Morgen so lief. Zwar hat der Kollege selbst keine Jogging-Schuhe angezogen, aber seine Schüler haben sich die Zunge aus dem Hals gerannt. Ein paar Runden um den Schulhof sollten sie drehen, damit Sponsorengeld reinkommt für das lippische SOS-Kinderdorf in Schieder-Schwalenberg. Manche brachten es dabei auf stattliche 16 Runden. ,,Das war schon eindrucksvoll, wie unermüdlich gerade die Kleinen aus der Klasse 5s gelaufen sind", berichtet Husemann im Gespräch mit Grabbe Online.

Zwar ist noch nicht ausgezählt, wie viel insgesamt zusammengekommen ist.  Aber wenn Husemanns Klasse allein schon mehr als 1000 Euro erarbeitet hat, dann muss beim gemeinsamen Kassensturz mit den Klassen 5s, 6g und 8k schon ein erkleckliches Sümmchen zum Vorschein kommen.

Und die Glücklichen, die das Geld bekommen sollen, wissen nicht einmal etwas von ihrem Glück. Denn weil das Wetter sich vorher nur schwer einschätzen ließ und schwere Regengüsse das Unternehmen vielleicht den Bach hinabgespült hätten, wollte Husemann mit der Nachricht vom Spendergeld erst dann in der SOS-Kinderdorf-Zentrale antreten, wenn die Sache auch von Erfolg gekrönt sein würde.

War sie. Und doch erlebte der Lehrer eine Überraschung: So musste er erfahren, dass die Zentrale sich über Spenden an ausgesuchte Kinderdörfer gar nicht freut, weil erfahrungsgemäß einige überhäuft werden und andere leer ausgehen. Deshalb möchte die Leitststelle die Verteilung gern in der Hand behalten. Doch Husemann hat Schülern und Eltern bereits eine Ziel-Adresse genannt: Das lippischen SOS-Kinderdorf in Schieder-Schwalenberg, was sonst.

Die Zentrale willigte schließlich ein, denn einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul.

In den nächsten Tagen holen die Schüler ihr Sponsorengeld bei den Auftraggebern ihrer sportlichen Leistungen ab. Nach den Schulferien sollen die Beträge eingesammelt werden. Husemann plant eine Fahrt von Klassensprechern und Lehrern, vielleicht aber auch von ganzen Klassen zum Kinderdorf, um dort die Spende symbolisch mit einem fetten Scheck zu übergeben. ,,Vielleicht wollen sich die Schüler den Betrieb einer solchen Einrichtung ja mal ansehen", meint er.

Husemann ist kein Einzelkämpfer; er hatte Helfer. ,,Ich möchte mich bei allen Schülerinnen und Schülern bedanken, die so fleißig mitgemacht haben; aber auch bei den Kolleginnen und Kollegen Tanja Brentrup, Mechtild Lewis, Torsten Schulte, Ingrid Kanning, Gunnar Klinge, Margret Bruschke. Und nicht zu vergessen: Sabine Bartling, die im Hintergrund mit an den Fäden gezogen hat." Er denkt einen Moment nach. ,,Habe ich jetzt noch jemanden vergessen? Natürlich möchte ich mich auch bei dem ausdrücklich bedanken."

Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

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