Grabbe-Gymnasium Detmold

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Fuchsalarm




Theater AG gibt vor voller Aula Loriot de luxe


Von Lisa Korte

"Ja wo laufen sie denn?", fragt Lea. "Ja, wo sind sie denn?" Erst hält sie das Fernrohr falsch herum und dann betitelt dieser Pferdexperte auf der Rennbahn sie auch noch als dumm. Sie guckt sich lieber den Rasen durchs Fernrohr in Nahaufnahme an. Lea ist Mitglied der Theater-AG des Grabbe-Gymnasiums und Schauspielerin in einem der Loriot-Sketche, die dem Publikum ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ein buntes Programm für jedermann.

Auch bei dem alten Ehepaar wird der jeweils andere als "dumm" bezeichnet. Es ist Fernsehabend und alles ist so wie immer. Beide sitzen genüsslich in ihren Sesseln und knabbern Chips. Das Einzige, was fehlt, ist für den Zuschauer gar nicht zu erkennen: der Fernseher selbst. Mann und Frau werfen sich gegenseitig vor, doch zum Fernseher zu gucken. "Warum sollte ich denn zum Fernseher schauen?", fragt der Mann. "Ich lasse mir doch von einem kaputten Fernseher nicht den Abend vermiesen.", sagt er. "Jetzt können wir endlich mal wieder lesen und miteinander sprechen.", ergänzt die Frau. "Oder früher ins Bett gehen." "Ich gehe erst NACH DEN TAGESTHEMEN ins Bett!", brüllt der Mann. Damit ist die Sache geklärt. Der Mensch braucht in diesem Haushalt einen Fernseher, denn ohne ihn weiß er nichts mit sich anzufangen. Ein anderer Mann braucht keinen Fernseher, sondern ein Haustier. Die weißen Mäuse sind ihm zu nervös, aber mit Fischen kann man nicht kuscheln. Am Ende entscheidet er sich für die ruhige Maus, die laut Verkäuferin "sehr aktiv" ist. "Gut! Dann nehme ich sie mit auf meine zweistündigen Spaziergänge.", erklärt der Mann, grinst, bezahlt und verlässt mit seinem neuen Weggefährten den Laden. Die Theater-AG weiß einfach, worauf es beim Schauspielern ankommt. Das herzzerreißende Schluchzen der jungen Frau, die überfallen wird, stellen sie ebenso gut dar wie den freudigen Aufschrei der Frau, als ihr Held kommt, um sie zu retten.
Die absolute Weltpremiere erfolgt zum Schluss: Die "Wilden Hühner" aus den bekannten Kinderbüchern von Cornelia Funke geben "Fuchsalarm". Das bedeutet höchste Alarmstufe. Sprotte, Frieda, Wilma und die anderen Mädchen der Bande sind auf das Schlimmste gefasst. "Oma will die Hühner umbringen! Fünfzehn Stück!!" Die Mädchen sind besorgt und überlegen sich gleich die besten Lösungsstrategien. "Wenn die Hühner tot sind, dann müssen wir uns ja "Wilde Waschlappen" nennen.", erklärt ein Bandenmitglied. Wie die Geschichte ausgeht verraten die Schauspieler noch nicht. "Das ist erst der Anfang!", erklären sie. Aber demnächst solle es das Stück in voller Länge geben. Wir sind gespannt. Das Publikum bedankt sich mit einem dicken Applaus.

Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

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