2007



Schnuppertag für
Abi-Jahrgang 2016

Tag der offenen Tür am Grabbe stößt auf großes Interesse

Von Lisa Korte

Unterricht am Wochenende? Am Samstag herrscht im Grabbe-Gymnasium Ausnahmezustand. Die Aula ist mit knapp 380 Stühlen bis auf den letzten Platz besetzt, zusätzliche Stühle werden schnell eingenommen und viele müssen mit einem Stehplatz auskommen. "Vielleicht können die Kinder auch auf den Treppenstufen oder auf dem Schoß ihrer Eltern sitzen", ermuntert Schulleiter Walter Hunger die Menge. Die wartet gespannt auf die Begrüßungsshow. Es ist wieder soweit: Tag der offenen Tür am Grabbe.

Walter Hunger freute sich sehr über "die zukünftigen Grabbianer", die in so großer Anzahl am frühen Samstagmorgen in die Schule gekommen waren. Die Neugier war den Schülern der vierten und zehnten Klassen sowie ihren Eltern ins Gesicht geschrieben: "Wie ist diese Schule? Was ist das Besondere am Grabbe?" Die Antwort bekamen sie in musikalischer Form geboten, denn das Orchester der Sekundarstufe spielte Werke des berühmten englischen Komponisten Edward Elgar. Das vollständige Sinfonie-Orchester mit Blech- und Holzbläsern, Streichern, Geigen, Bratschen und vielen weiteren Instrumenten begeisterte die Zuschauer. Die jungen Musiker unter der Leitung von Musiklehrer Udo Mönks erwiesen zudem ihr Können in Kooperation mit einer Akrobatikgruppe der Klasse 6s. Während die Instrumentalisten im Stile Antonio Vivaldis musizierten, vollführten die Sporttalente der 6s eine Show der Extraklasse. Passend zum Rhythmus zeigten sie ihr Turntalent und präsentierten unter anderem Räder, Handstand oder Flugrollen. Sie jonglierten mit bunten Tüchern und schufen so eine künstlerische Atmosphäre wie im Zirkus. Mit einer Bodenpyramide und einem strahlendem Lächeln verabschiedeten sich Turner und Musiker von den kommenden Grabbianern.
Nach der Show erläuterte Walter Hunger dem neugierigem Publikum neben den Profilfächern Kunst, Musik und Sport auch folgenden Grundsatz: "Fleiß, Disziplin, Zusammenarbeit und Verantwortung führen zum Erfolg." In diesem Zusammenhang erklärte er, wie wichtig die Klassengemeinschaft sowie gemeinsame Klassenkonzerte, Kunstausstellungen oder Sportveranstaltungen seien. "Wir sind stolz darauf, am Grabbe zu arbeiten", erklärte der Schulleiter und verwies dabei auf den hohen Absatz der Grabbe Polo- und Sweatshirts, die auch am Tag der offenen Tür zum Verkauf standen.
Stellvertretender Schulleiter Werner Klapproth machte auf den Ruf der Schule aufmerksam: "Das Grabbe ist bekannt für ein buntes Schulleben und viele Veranstaltungen." Er wies auch auf die Begabten- sowie Nachholförderung in der Unterstufe hin und erklärte, dass man im Selbstlernzentrum "wie an der Uni" lernen könne. Dann entließ er die Schüler in einen Tag voller Erfahrungen und Erlebnisse: "Heute gibt es kurze Stunden und lange Pausen. In eurem normalen Schulalltag bis zum Abi 2016 wird das aber nicht mehr so sein."