Die Lust zu helfen

Eine Welt im Grabbe


Aktion „Kiwanja“ der Klasse 7k und des Eine-Welt-Ladens „Alavanyo“

Von Lisa Korte

Weihnachtsmänner aus Schokolade, Briefpapier, Stifte und Schulhefte stapeln sich auf den großen Tischen im Neubaufoyer. Hinter den Tischen stehen motivierte Schüler aus der Klasse 7k und verkaufen alle diese schönen Dinge aus dem Detmolder „Eine-Welt-Laden Alavanyo“ am Marktplatz. „Mit dem Verkauf möchten wir Kindern in Ghana helfen“, erklärt die Grabbianerin Nicole Schröder. Sofort ist sie wieder in einem Verkaufsgespräch.

„Der Eine-Welt-Laden fragte am Grabbe, ob wir nicht mit ihnen zusammen am Tag der offen Tür Waren aus dem Laden verkaufen möchten. Das diskutierten dann die Lehrer in der Religions-Fachkonferenz, und Frau Vothknecht schlug unsere Klasse 7k vor. So ist die Zusammenarbeit entstanden“, erklärt Nicole im Grabbe-Online-Gespräch. Im Religionsunterricht beschäftigten sich die Schüler dann mit der Thematik „Fairer Handel“ und besuchten den Eine-Welt-Laden in Detmold. „Später haben wir Werbekonzepte für den Laden entwickelt und Plakate gemacht. Außerdem brauchten wir einen Namen für unsere Aktion und haben uns auf „Kiwanja“ geeinigt, denn das bedeutet Welt.“
Mit dem Erlös des Verkaufs möchten sie nicht nur Kindern in Ghana helfen, sondern auch für fairen Handel werben. „Deshalb verkaufen wir auch am Elternsprechtag“, erzählt Nicole.
Acht Prozent der Einnahmen bekommen die jungen Verkäufer vom Eine-Welt-Laden als Lohn. Dieses Geld geht zur Hälfte an das Klassenpatenkind in Ghana und zur anderen Hälfte in die Klassenkasse.
Doch auch in Zukunft sind die 7k und der Eine-Welt-Laden im Grabbe präsent. Bereits ab Januar bauen die Schüler jeweils montags, mittwochs und freitags ihren kleinen Eine-Welt-Laden auf und verkaufen in beiden großen Pausen alles, was das Herz begehrt. Dann können sich alle Schüler und Lehrer mit leckeren Weihnachtssüßigkeiten und Schulheften aus fairem Handel eindecken