Grabbe-Gymnasium Detmold

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Eröffnung





Gebannt lauschen die Zuhörer den Klängen des Orchesters der Sekundarstufe 1. Grabbe-Turnmädchen zeigen dazu Bodenübungen. Sie sind große Klasse und turnen im Bundeskader des DTB.

Kein Platz mehr frei

Die Besucher des Tages der offenen Tür sitzen auch auf den Treppen zum Flur

Von Hajo Gärtner (Text/Fotos/Clip)

Schulleiter Walter Hunger und sein Stellvertreter Werner Klapproth sprachen vor vollem Haus. Sie hielten die Begrüßung der Gäste in der Neuen Aula bewusst knapp, damit die Schüler ihre Musik- und Turnvorführungen zeigen konnten. So konnten die Besucher gleich überprüfen, ob die Sache mit dem besonderen Schulprofil stimmt: Kunst, Sport- und Musikbegabungen werden am Grabbe-Gymnasium besonders gefördert, in K-, S- und M-Klassen. Die großen Buchstaben stehen dabei für Kunst, Sport und Musik.

Aber auch die an der Breite interessierten Kinder, die ihre spezielle Begabung noch nicht entdeckt haben, finden in der G-Klasse ihre Heimat. Egal, in welche Richtung die Neigungen zeigen: Das gemeinsame Üben für ein klassenkonzert, das gemeinsame Training für einen Sportwettkampf, die gemeinsame Arbeit für eine Kunstausstellung lässt schnell eine gute Klassengemeinschaft entstehen. Davon ist Schulleiter Hunger überzeugt. Und die Klassen bleiben am Grabbe-Gymnasium fünf Jahre zusammen. Deshalb bemühe sich die Schule besonders um intakte Klassengemeinschaften. Alle Klassenlehrer hätten sich in den zurückliegenden Jahren in Wochenendseminaren im Lions-Quest-Programm weiterbilden lassen. Ein Programm, das Heranwachsende in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit stärke und die Klassengemeinschaft fördere.

Stellvertretender Schulleiter Werner Klapproth informierte die Eltern über Angebote, die über den reinen Unterricht hinausgehen: individuelle Förderungsmöglichkeiten, Arbeitsgemeinschaften, Hausaufgabenbetreuung, Übermittagsbetreuung. Er verwies auf zahlreiche Preisträger in der Schülerschaft, die sich besonders in den Profilfächern  Kunst, Musik und Sport hervorgetan haben. Für diese auffallend große Zahl gebe es einen Grund: ,,Schon immer haben wir unsere besonders leistungsstarken Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an den verschiedensten Wettbewerben ermuntert und bei der Vorbereitung darauf unterstützt", so Klapproth. Gerade in den zurückliegenden Jahren hätten immer wieder Grabbe-Schüler in landes- oder sogar bundesweiten Wettbewerben auf dem Siegertreppchen gestanden, ob im Lesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, bei der Mathematik-Olympiade oder ,,Jugend forscht", beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten oder Fremdsprachenwettbewerb.
Die Begabtenförderung sei in diesem Schuljahr ausgebaut worden. Aber auch an andere Teil der Klasse werde gedacht. So laufe jeden zweiten Montag und Freitag ein zweistündiger Förderunterricht für Gruppen mit etwa 10 Kindern. Die Angebote zielten einerseits auf Mathematik/Naturwissenschaften, andererseits auf die Fremdsprachen. Nachholförderung erhalten Schüler, die Lernrückstände zeigen. Sie bekommen einen ,,Fördergutschein", den sie einlösen könne und sollen.
Die Jüngsten können für ein kleines Entgelt an der Hausaufgaben-Betreuung teilnehmen. Ältere Schüler helfen ihnen in Kleingruppen von drei bis sechs Kindern bei der Erledigung der Hausaufgaben. Diese Tutoren leisten aber mehr, betont der Schulleiter-Stellvertreter. Deshalb heiße das Programm auch ,,H-Plus". Die Tutoren werden von Lehrkräften der Schule in Seminaren auf ihre Aufgabe vorbereitet und erkennen Lücken, die sie mit Übungsangeboten schließen.
Die Arbeitsgemeinschaften, die es am Grabbe-Gymnasium gibt, zeigen eine ,,ungewöhnliche Breite". Weil das Angebot so groß ist, erwartet die Schule von den Fünftklässlern in der Kunst-, Musik- und Sportklasse, dass sie dort mitmachen, und zwar in ihrem jeweiligen Profilfach.
Oberstufenschüler finden in der Schule ein sehr breit gefächertes Kursangebot vor, weil mehr als 400 Oberstufenschüler das Grabbe zum größten Gymnasium vor Ort machen. Auf diesen Umstand wies Klapproth vor allem mit Blick auf schrumpfende Schülerzahlen in der Fläche hin.

Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

Hier die Kontaktdaten =>

 

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