Grabbe-Gymnasium Detmold

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Naturwissenschaften



Optisches Spektakel

Von bengalischen Feuern und  temperamentvollen Gummibärchen

Von Arne Kentner (Texte) und Leonid Kiritschenko (Fotos/Clip)

Thomas Gottschalk hätte wohl laut aufgeheult: In Raum 212 lieferte die Jahrgangsstufe 13 ein Gummibärchen-Feuerwerk. Dazu erhitzte Frau Hegge Kaliumchlorat in einem Reagenzglas über dem Bunsenbrenner. Nachdem das Kaliumchlorat geschmolzen war warf sie ein Gummibärchen hinein. Das Gummibärchen begann sofort, mit einer weißen Flamme zu verbrennen. Die unerwartete Reaktion rief ein „Ahh“ und „Ohh“ der Zuschauer hervor.
Das nächste Experiment ist unter dem Namen „Blue-Bottle“ bekannt. Tim Beckmann und Julia Wagner bereiteten dazu eine Flasche mit Lösung vor. Die Lösung färbte sich zunächst durch Zugabe von Methylenblau bläulich, nach einiger Zeit verschwand die blaue Farbe wieder. Durch Schütteln der Flasche wurde es wieder Blau. Beim nächsten Experiment wurde den Zuschauern gezeigt, dass Tomatensaft nicht nur rot sein kann. Es wurde eine spezielle Flüssigkeit in den Behälter mit dem Tomatensaft hineingegeben und die Farbe veränderte sich von Rot zu einer Mischung von Gelb, Blau und Grün. Das nächste Experiment befasste sich mit dem Wunder von Neapel. Dieses Wunder besteht darin, dass die Blutreliquie eines Heiligen zu bestiummten Jahreszeiten flüssig wird, darüber hinaus zeigt sich das Blut jedoch fest. Dazu stellten die Schüler ein thixotropes Gel her, welches die Eigenschaft hat, sich bei Druck oder Bewegung zu verflüssigen. Ansonsten bleibt es fest. Außerdem färbten sie das Gel rötlich ein. Und tatsächlich: Wenn man das Gefäß mit dem Gel schüttelte, wurde es flüssig, aber wenn man es kurz ruhig hielt und dann das Gefäß umdrehte, floss nichts heraus.
Zum krönenden Abschluss hat Frau Hegge dann noch drei verschiedene Pulvergemische hergestellt und diese hinter einer Plexiglasscheibe auf feuerfesten Untergrund gestellt. Die Sicherheitsmaßnahmen ließen die Zuschauer erahnen, dass sich nun etwas Großes ereignen würde. Die Gemische wurden chemisch gezündet und brannten in drei verschiedenen Farben ab: Rot, Gelb, Grün. Am Ende der Vorstellung wurden die Chemieschüler und Frau Hegge mit einem lauten Beifall für ihre Mühen belohnt.

Süßes oder Saures

Chemie zum Schmecken und Anfassen

Die Chemieschüler der 7. Klasse haben sich für den Tag der offenen Tür etwas Besonderes einfallen lassen. Sie haben mithilfe von Markus Wischer Experimente vorbereitet, bei denen Groß und Klein selbst zu Forschern werden konnten und die kleinen aber feinen Unterschiede zwischen Zucker und Zitronensäure entdecken konnten. Dazu wurden mehrere Stationen eingerichtet. Die Kinder haben Laufzettel erhalten, auf denen sie ihre Beobachtungen festhalten konnten. Bei der ersten Station wurden Mikroskope aufgebaut, um die Kristallstrukturen und die Oberflächen zu untersuchen. Bei der zweiten Station ging es darum, die Löslichkeit der Stoffe zu bestimmen; dazu wurde versucht sie in Benzin bzw. Wasser unter einem Abzug zu Lösen. Weiter ging es mit der Schmelzpunktbestimmung in Station 3 und dem Leitfähigkeitstest in Station 4.
Die fünfte Station beschäftigte sich mit dem pH-Wert der Substanzen. Zum Schluss konnten die kleinen Forscher dann durch die Geschmacks Probe noch einmal überprüfen um welchen Stoff es sich handelt.

Welches Essen ist am stärksten ?


Biologie zum Ausprobieren

Im neuen Biologieraum des Grabbe-Gymnasiums haben Frau Schirp und Frau Bräunig einige Versuche aufgebaut, um unseren jungen Besuchern zu zeigen, was im Biologieunterricht am Grabbe so gemacht wird. Es wurden Mikroskope aufgebaut und Tests auf Stärke vorbereitet.
Die Versuche waren so angelegt, dass die Kleinen sie selber durchführen konnten. Dabei arbeiteten sie mit einer rötlichen Flüssigkeit, die sich in Verbindung mit Stärke schwarz färbte. So stellte sich heraus, dass in der Kartoffeln und Brot die meiste Stärke steckt.


Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

Hier die Kontaktdaten =>

 

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