Grabbe-Gymnasium Detmold

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Chronik


Ablauf einer Leistungsschau

An jeder Ecke etwas los - Popcorn, Dosenwerfen und ,,Smoke on the Water"

Von Jonas Pöld (Text) und Diana Pfeifle (Fotos)

Was Außenstehende nicht ohne weiteres wissen: Am Grabbe-Gymnasium wird das Zeichnen von Comics trainiert. Es gibt nämlich seit Jahren eine stabile Comic-AG unter Leitung von Kunstlehrer Frank Jerusalem. Hier konnten interessierte Schüler das Comic-Zeichnen aus dem Stand heraus schaffen: nach den Tipps des Meisters. Wem die Cartoons nicht so lagen, der konnte sich auch in die fernöstliche Manga-Kunst vertiefen. Die Ergebnisse der angehenden Grabbianer konnten sich bereits sehen lassen.

9.15 Uhr: Combo-Probe

Nach der Eröffnungsveranstaltung lieferte um 9.15 Uhr die Combo des Grabbe-Gymnasiums unter der Leitung von Frau Morgenthaler eine Kostprobe ihres Könnens ab. Mit einer geballten Ladung an Blechbläsern, Gitarren und Schlagzeug überzeugten die jungen Musiker das Publikum in der Neuen Aula. Bei der öffentlichen Probe wurde unter anderem der Klassiker „Smoke on the Water“ von Deep Purple gespielt, den die Musiker in einer fetzigen und mitreißenden Version darboten.  zum Videoclip =>

Das digitale Fotolabor

Auch in den Kunsträumen gab es einiges zu besichtigen, darunter das digitale Fotolabor, das von Herrn Huneke vorgestellt wurde. Vor längerer Zeit erfüllte es die Aufgabe des Belichtungsraums, in dem die für den Unterricht benötigten Fotos per Hand entwickelt und geschnitten wurden.
Heutzutage ist das natürlich nicht mehr zeitgemäß, sodass nach langem Ringen mit den städtischen Behörden endlich der Startschuss für die Modernisierung gefallen ist. Inzwischen befinden sich im Labor mehrere PCs, auf die demnächst sogar Photoshop installiert werden soll. Insgesamt ist das digitale Labor bereits eine große Erleichterung für die Kunstlehrer am Grabbe.


Chemie- und Physik-Experimente

Interessante Experimente konnten die Besucher des Naturwissenschaftstrakts durchführen.
„Zucker und Zitronensäure schmelzen bei unterschiedlichen Temperaturen.“, erklärte mir ein junger Chemie-Experte aus der siebten Klasse. So könne man erkennen, welchen der beiden ähnlich aussehenden Stoffe man gerade vor sich habe. Auch anhand der elektrischen Leitfähigkeit und der Löslichkeit in Wasser und Benzin konnten interessierte Besucher Unterschiede zwischen Zucker und Zitronensäure feststellen.

Biologie-Experimente

Auch in den Biologieräumen fand das Publikum ein abwechslungsreiches und gut erklärtes Programm vor. Die angehenden Grabbianer konnten unter dem Miskroskop Zwiebelzellen, Insekten und Moos beobachten, Plastikskelette bewundern, ein Vogelstimmenquiz absolvieren oder Wackelpudding mit geschlossener Nase essen. Und siehe da - der Geschmackssinn wird davon beeinträchtigt! Für die meisten Kinder, die ich interviewt habe, war das Wackelpudding-Essen selbstredend das beste der Naturwissenschafts-Experimente.

Theater und mehr

Außerhalb der Räume war für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Im Foyer konnte man Kuchen und Getränke erwerben, weiter hinten gab es Popcorn zu kaufen. Kleine Kinder wurden in einem Extraraum mit Twister und Mensch-ärgere-dich-nicht bei Laune gehalten und wer seine Leichtathletik-Fähigkeiten überprüfen wollte, konnte neben dem Popcornstand Dosen werfen. Falls man trotz der guten Beschilderung eine Veranstaltung nicht finden konnte, war der Informationsstand nahe dem Haupteingang die richtige Adresse.

Neben den zahlreichen Mitmach-Gelegenheiten konnten interessierte Besucher auch einfach nur einer Unterrichtsstunde beiwohnen. Hierbei wurden außer den drei Profilfächern der Schule (Kunst, Musik, Sport) auch die Hauptfächer Mathe, Deutsch und Englisch sowie Erdkunde- und Biologieunterricht angeboten. Diese Möglichkeit fand bei vielen Besuchern großen Anklang, sodass die Räume entsprechend gefüllt waren.

Um 11.15 Uhr führte die Unterstufen-Theater-AG unter der Leitung des ehemaligen Schulleiters Herrn Hunger in der gefüllten Alten Aula amüsante „Szenen aus dem Leben“ auf. Egal ob es sich um eine Übernachtung im Freien mit Kissen und Kuscheltier, einen pointierten Einkauf in einem Detmolder „Eimergeschäft“ oder um eine verrückte Parodie auf Castingshows der Sorte „Supertalent“ handelte - die jungen Darsteller brachten das Publikum immer zum Lachen. Die Aufführung endete mit dem Appell der Schüler, „ans Grabbe zu kommen“. Und es war deutlich zu sehen, dass einige der jungen Besucher im Publikum begeistert nickten. Der Tag der offenen Tür 2011 war für alle ein tollen Erlebnis.

Kommentare

Insgesamt war von den Besuchern, die ich nach dem Zufallsprinzip befragt habe, fast nur Positives über die Veranstaltung zu hören. Die Grabbianer wurden als „hilfsbereit und offen“ beschrieben. Den Eltern gefiel die „fachübergreifende Kooperation“ ebenso sehr wie die Möglichkeit, „richtigen Unterricht zu besichtigen“. Viele zeigten sich optimistisch und erwähnten, dass ihrem Kind der Einblick bisher gut gefalle.  Überaus positiv erwähnt wurde das „freiwillige Engagement der Schüler“.
„Man merkt, dass die Schüler hier im Vordergrund stehen. Das finde ich besonders toll am Grabbe“, lobte eine Mutter. Die Schule machen einen „sympathischen“ Eindruck. Kritische Stimmen gab es selten. Kritische Äußerungen waren in der Minderheit. Bemängelt wurde allenfalls die „erschlagende Flut an Informationen“, die leichte „Organisationsprobleme“ offenbarten.
Im Großen und ganzen jedoch kann man einen sehr positiven Schlussstrich unter diese Veranstaltung ziehen.

Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

Hier die Kontaktdaten =>

 

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