Grabbe-Gymnasium Detmold

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Eroeffnung

Wo gehts in meine Klasse?

Eröffnungsveranstaltung überrascht mit Spielszenen, die das Publikum einbeziehen

Von Hajo Gärtner (Text & Fotos)

Der Vater mit der Tochter auf dem Schoß reagiert verdutzt, aber freundlich. Gern möchte er dem Jungen helfen, der sein Klassenzimmer sucht. Kann das aber nicht: Seine Tochter muss am Grabbe allererst noch eingeschult werden, und bis dahin fehlt der geforderte Durchblick. Ist auch gar nicht nötig: Der junge Vater ist lediglich unfreiwilliger Mitspieler in einer Spielszene geworden, in der Sechstklässler das Thema aufgreifen, wie man sich in der neuen Gymnasialwelt zurechtfinden kann.

Schon beruhigend, dass der große Junge verspricht, mir dabei zu helfen, wenn ich von meiner überschaubaren Grundschule in den großen Gebäudekomplex an der Seminarstraße hinüberwechsle. Das sei so üblich am Grabbe, sagt er. Machten alle Sechstklässler so, und davon habe er im Vorjahr profitiert. Er wolle diese schöne Erfahrung weitergeben.

Die Spielszene passt zum Tenor der Begrüßungsrede von Schulleiter Werner Klapproth. Der stellt den Solidaritätsgedanken in den Vordergrund und verweist auf den neuen Grabbe-Preis, der 2011 aus der Taufe gehoben worden ist, um Schüler für besonderes soziales Engagement und natürlich auch herausragende fachliche Leistungen auszuzeichnen. Auf Feldern, die der Schule hinsichtlich ihres besonderen Profils wichtig sind. 

Auf eine Stärkung der Sozialkompetenz ziele der Lehrplan von Anfang an ab; deshalb gebe es auch das ,,Lions Quest Programm", das seit einigen Jahren mit großem Erfolg praktiziert werde: ,,Andere Schulen in der Stadt ziehen jetzt nach."

,,Wir, die am Grabbe-Gymnasium Arbeitenden, begegnen uns mit Respekt und in gegenseitiger Achtung", zitiert der Schulleiter aus der Präambel der Hausordnung. Die gegenseitige Wertschätzung bedeute jedoch auch die Einhaltung von Regeln in der Schule. An diesem Punkt sei die Schule auf die Unterstützung der Eltern angewiesen. ,,Das Schulklima am Grabbe-Gymnasium wird von vielen geschätzt - aber dafür müssen alle Beteiligten auch etwas tun."

Das Grabbe-Gymnasium betrachtet Begabungsförderung als eine über alle Fächer wirksame Aufgabenstellung, die besonders in den Profilfächern Kunst, Musik und Sport zum Zug kommen soll. ,,Die recht theoretisch ausgerichtete gymnasiale Bildung ergänzen wir sehr bewusst durch musisch-künstlerische und sportliche Elemente'', betont der Schulleiter und unterstreicht, dass diese Felder ,,für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen so immens wichtig sind, gerade auch in unserer schnelllebigen und technisch ausgerichteten Welt".

Stellvertretender Schulleiter Gerd Hüls betont: ,,Unsere umfangreichste Informationsquelle ist unsere fast professionelle Homepage. Hier finden Sie nahezu alles über das Schulleben.'' [Grabbe Online: Vielen Dank für das Kompliment. Wir sind sogar total professionell!]. Hüls hob die ,,großartigen Sportanlagen'' hervor, die der ,,Sportbetonten Schule", so der offizielle Profil-Titel, gut zu Gesicht stünden. Ein Sportplatz mit Kunstrasenfläche und 400-Meter-Kunststoffrundbahn, zwei Sporthallen, das Landesleistungszentrum für Kunstturnen - und das Badeparadies ,,Aqualip'', nur ein paar Steinwürfe entfernt. 

Den Beweis für die Wirksamkeit des Schulprofils erbringen drei Küken des Turnsports, die aber bereits enorm erfolgreich turnen und in die Fußstapfen der Olympia-Turnerin Nadine Jarosch treten. Sie präsentieren ihre Kür im Zusammenspiel mit dem Sek-I-Orchester. Perfekt abgestimmt auf die Klänge klassischer Musik, zeigen sie eindrucksvolle Vorwärts- und Rückwärtssaltos (flic flac) und halten sich so lange in der Luft auf, bis sie nach dem letzten Ton wieder auf den Boden zurückschweben dürfen.

Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

Hier die Kontaktdaten =>

 

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