Grabbe-Gymnasium Detmold

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2012

Nicht nur in Cape Caneveral, auch im Grabbe-Gymnasium werden Raketen gestartet. Eine ökologisch vorbildliche Variante: Ihr Antrieb basiert auf Wasser, das unter Druck gesetzt wird. Rund 30 Meter hoch sollen die Geschosse steigen können; soviel Luft nach oben bietet das Physiklabor natürlich nicht. Noch nicht :)

Raketen und feuerspeiende Gummibärchen

 


Eindrücke vom „Tag der offenen Tür“ am Grabbe-Gymnasium 2012


von Jonas Pöld (Text) und
Diana Pfeifle, Fabian Schwarze, Jonas Wagner (Fotos)

Wenn an einem Samstagvormittag die Schule randvoll ist, dann gibt es immer einen besonderen Anlass: Heute, am 17. November, ist „Tag der offenen Tür“ am Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasium. Die Fotos und der nachfolgende Text spiegeln die Eindrücke von vier Schülern wieder, die bereits seit Jahren am Grabbe zur Schule gehen.

Zunächst besuchen wir Herrn Schilling, der mit seiner fünften Klasse den Physikraum E15 in eine Abschussbasis für Wasserraketen verwandelt hat. Draußen, so erklärt er, könne die Rakete eine Höhe von bis zu 30 m erreichen. Die begrenzte Deckenhöhe des Physikraumes verhindert jedoch einen Start in derartige Sphären. Nichtsdestotrotz sorgt das Ergebnis für einige staunende Gesichter.

Naturwissenschaftliche Experimente können die interessierten Besucher auch in den Chemieräumen bewundern: Kleidungsstücke werden binnen Kürze von rot auf blau gefärbt, ein Gemisch wechselt unter dem Einfluss von Hitze wie aus dem Nichts ständig seine Farbe und dann gibt es auch noch die „Feuer speienden Gummibärchen“.  Die jungen Besucher sind sichtlich beeindruckt von dem Spektakel, was sich in Kommentaren zeigt wie: „Kann man die Kleidung auch gelb färben?“.
Nebenan erhält man zur selben Zeit eine Einführung in die Welt der Biologie: Unter dem Mikroskop können die Besucher und angehenden Grabbianer Zwiebelschalen oder Bienen mal mit ganz anderen Augen betrachten.

Doch nicht nur fürs Auge, sondern auch für die Ohren bietet das vielfältige Programm einiges an Unterhaltung: In der Aula probt zunächst die Combo, die mit Blechbläsern und Gitarren viele junge Zuhörer anlockt. Voll wird die Aula dann schließlich bei der öffentlichen Probe des Detmolder Jugendorchesters, das für ein Konzert im Januar übt. Das renommierte DJO bietet einen starken Anreiz für musikalisch interessierte, angehende Gymnasiasten, die Musik-Klasse am Grabbe zu wählen, um später selbst Teil dieses großartigen Ensembles zu werden.

Wer in eine andere Richtung kreativ sein möchte, für den ist vielleicht das Profilfach Kunst die passende Wahl. In den Kunsträumen stellen die Schüler ihre im Unterricht erarbeiteten Projekte vor. So hat beispielsweise die 5k eine Art Schatzsuche für die Besucher entwickelt, während der sie das Schulgelände erkunden können. Im digitalen Fotolabor kann man erste Versuche zur Bildbearbeitung unternehmen. Zwei Kunst-AGs stellen sich vor: Die Comic-AG von Herrn Jerusalem sowie die Mappen-AG unter der Betreuung von Frau Bödeker. Die Mappen-AG ist ein hervorragendes Angebot für Oberstufen-Schüler, die ein Kunststudium in Erwägung ziehen oder ihre Kreativität frei entfalten wollen. Hier wird auf ganz hohem Niveau gezeichnet, portraitiert und sogar gestickt. Zu diesem Anlass wird einem erst bewusst, wie viel Talent in manchen Mitschülern steckt, denen man Tag für Tag in der Pause begegnet.       

Wer später die vielen Treppenstufen zur Alten Aula erklommen hat, wird mit einer tollen Theater-Aufführung der siebten und achten Klasse unter der Leitung von Herrn Hunger belohnt. Auf die Bühne gebracht wird „Rumpelstilzchen schlägt zurück“, eine abgedrehte Märchenparodie, die unter Verwendung von viel schwarzem Humor Elemente aus Rotkäppchen, Frau Holle oder Schneewittchen vermischt. Den Geschmack der jungen Zuschauer scheint die Theater-AG damit bestens getroffen zu haben.

Und selbst auf dem Weg von einer Attraktion zur nächsten gibt es an jeder Ecke etwas zu erleben: 
Bei einer für einen guten Zweck veranstalteten Tombola winken tolle Gewinne wie Romane oder DVDs. Nieten gibt es keine: Wer ein „schlechtes“ Los gezogen hat, bekommt zumindest noch einen Kugelschreiber. In Raum 219 präsentiert Multimedia-Mastermind Herr Gärtner nonstop seine  Videoclips vom Schulleben. Und im Foyer versorgt das fleißige Verkaufskomitee des Abiturjahrgangs die Besucher rund um die Uhr mit Speisen und Getränken.
Doch das ist längst nicht alles: Aus Zeitgründen können wir leider nicht sämtliche Veranstaltungen besuchen, denn die Auswahlmöglichkeiten sind schier überwältigend. Auf diese Weise bietet der Tag der offenen Tür eine einzigartige Möglichkeit für einen umfassenden Einblick ins Schulleben.

Da wäre es in der Tat verwunderlich, wenn sich aufgrund dieser beeindruckenden Präsentation nicht der ein oder andere angehende Fünftklässler für eine künftige Schullaufbahn am Grabbe-Gymnasium entscheiden würde!

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Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

Hier die Kontaktdaten =>

 

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