Grabbe-Gymnasium Detmold

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Eröffnung


Erweiterung des Spektrums

Das klassische Profil Kunst/Musik/Sport wird um einen naturwissenschaftlichen Akzent bereichert

Von Hajo Gärtner (Text & Fotos)

Die Attraktionen sind leicht zu finden: keine Selbstverständlichkeit im Rahmen des dreiteiligen Gebäudekomplexes der Schule. Aber dieses Mal gibt es Wegweiser, die unübersehbar an der Decke hängen, und genügend Hinweisschilder an Türeingängen und Raumsäulen. Und dann erklärt stellvertretender Schulleiter Gerd Hüls das System der Raumbenennung noch einmal ganz genau. Nun kann wirklich nichts mehr schiefgehen!
Die Neue Aula jedenfalls ist nicht zu verfehlen. Und dort begrüßt Schulleiter Werner Klapproth (rechts) erfreut die große Zahl von Gästen. Wie so oft bei außerordentlichen Veranstaltungen reichen die Sitzplätze nicht aus und es bildet sich ein Rückstau der Zuschauer bis in den Flur. Das aber tut der Stimmung keinen Abbruch, für die gleich zu Beginn Grabbes Star-Turnerinnen mit einem fulminanten Auftritt sorgen, begleitet von der Musik des Orchesters der Sekundarstufe I.
In seiner anschließenden Begrüßungsansprache zeigt sich Schulleiter Klapproth ,,ein wenig stolz" auf die Leistungen der Turnerinnen, die sich unter Leitung von Sportlehrer Gruhl bis zur Nationalmannschaft hochtrainiert haben. Eine von ihnen, Nadine Jarosch, sei ,,Weltspitze" - sie ist zur Olympiade in London angetreten. Allerdings werde das Grabbe-Gymnasium als ,,sportbetonte Schule" seinem Ruf auch in anderen sportlichen Disziplinen wie zum Beispiel der Leichtathletik, dem Tennis und in den Mannschafts-Ballsportarten gerecht.
In den Fächern Kunst, Musik und Sport setzt die Schule immer schon auf Begabungsförderung und blickt auf eine lange Tradition zurück. Das Grabbe-Konzept ergänze die recht theoretisch ausgerichtete gymnasiale Bildung ,,sehr bewusst" durch musisch-künstlerische und sportliche Elemente. Warum? Weil diese Akzente für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen in einer schnelllebigen und technisch ausgerichteten Welt ,,immens wichtig" seien: ,,Es ist immer wieder schön zu sehen, zu welch kreativen und eigenständigen Persönlichkeiten viele unserer jungen Leute heranwachsen, zu welch großartigen Projekten sie fähig sind."
Doch kommen wir nun zur Neuerung. Seit diesem Schuljahr hat die Schule eine vierte Profilklasse mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften eingerichtet. ,,Wir kommen damit  einer großen Nachfrage nach Mathematik und Naturwissenschaften in unserer Stadt nach", erläutert Schulleiter Klapproth. Durch zusätzliche Stunden, verteilt über fünf Jahre der Sekundarstufe I, sollen spezifischen Begabungen und Interessen gefördert werden.
Wie soll die neue Profil-Klasse heißen? Neben den Buchstaben K (Kunst), M (Musik) und S (Sport) tritt nun die Kennung GN auf. Alle Profilklassen bleiben fünf Jahre zusammen und werden von einem Klassenlehrer-Tandem geleitet. Zur Stärkung der Sozialkompetenz setze die Schule auf das Lions-Quest-Programm, erläutert der Schulleiter seinem Publikum und verweist auf die Präambel der Grabbe-Hausordnung: ,,Wir, die am Grabbe-Gymnasium Arbeitenden, begegnen und mit Respekt und gegenseitiger Achtung." Das Leitbild der Schule sei ganz im Geist dieser Forderung formuliert worden und fordere ,,gegenseitige Wertschätzung", ,,Verantwortung übernehmen" und ,,Transparenz im Handeln" ein.
Die soziale Komponente prägt sich in der Oberstufe in einem für alle Schüler verbindlichen Sozialpraktikum aus.  Zwei Wochen lang arbeiten die Schüler in sozialen Einrichtungen wie Altersheimen mit. Einige von ihnen machten dabei ,,Grenzerfahrungen", die ein Oberstufenschüler aber durchaus verkraften könne.
Der Grabbe-Preis, der nun schon zum zweiten Mal vergeben worden ist, zeichne Schüler für ,,besonderes soziales Engagement und herausragende fachliche Leistungen" auf den Feldern aus, die am Grabbe-Gymnasium im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Mit diesem Stichwort kommt Klapproths Stellvertreter, Gerd Hüls (unten), ins Spiel, der den Grabbe-Preis entwickelt und nach vorn gebracht hat.
Der verweist auf die Homepage als ergiebige Informations-Quelle für alle Fragen rund um den Schulbetrieb. Ihm ist vor allem der Teamgeist eine Herzensangelegenheit, der besonders gut und unkompliziert im Sport kultiviert werden kann. Überhaupt bemühe sich die Schule sehr, die Kinder aus den verschiedenen Grundschulen schnell zu einer guten Klassengemeinschaft zu führen. Nichts treibe die gute Entwicklung so stark voran wie die gemeinsame Arbeit an einer Kunstausstellung, die Vorbereitung für ein Klassenkonzert, die Teilnahme an einem Sportwettkampf oder die Teamarbeit der jungen Naturwissenschaftler.


Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

Hier die Kontaktdaten =>

 

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