Grabbe-Gymnasium Detmold

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2013

Für Grabbe Online haben fotografiert und gefilmt: Team A (Konstantin Bachmann, Felix Lückel, Baris Önder, Nathanael Rahn); Team B (Markus Thielemann & Fabian Wahren); Team C (Hajo Gärtner & Antonia Schwarze).

Fast wie ein normaler Schultag

Beobachtungen einer Grabbe-Schülerin am Ende ihrer Schullaufbahn

Von Pauline Levesque (Text) & Fotografen (Grabbe-Team A)

Es kommt mir beinahe wie ein normaler Schultag vor, als ich am Samstag, 9. November, das Schulgebäude betrete. Aber bei den Leuten, vor den es nur so wimmelt, handelt es sich nicht nur um Schüler und Lehrer; heute ist Tag der offenen Tür am Grabbe-Gymnasium. Obwohl ich, als Schülerin der Q2, meine Schulwahl schon längst hinter mir habe, finde ich es dennoch interessant, einen Blick in die vielfältigen Angebote und Möglichkeiten der Schule zu werfen. Im Foyer und in der Wintergalerie gibt es verschiedene Informations- und Beratungsstände, die eine bessere Orientierung ermöglichen. Mein Weg führt mich als erstes zum Kunst-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12 von Frau Niehus-Berkemann. Der Einblick in diesen LK dient als Orientierungsmöglichkeit, als Ausblick, in welche Richtung die Schullaufbahn einmal gehen könnte. Viele Kinder sind sowohl von naturalistischen Selbstportraits, als auch von den ausgestellten Abstraktionen fasziniert. Die Lk-SchülerInnen selbst sehen ihre Erwartung in den Leistungskurs bestätigt. Der Wechsel zwischen Praxis und Theorie und das Ausprobieren unterschiedlichster Techniken entwickelt das künstlerische Verständnis, lässt aber auch gleichzeitig Raum für Experimente. Auf jeden Fall sollte man einen Leistungskurs wählen, der einem selbst ganz besonderen Spaß macht. Generell bietet die Schule eine frühe Förderung in diese Richtung an, unter anderem durch AGs. In der Comic-AG werden noch viel mehr als nur Comics gezeichnet. Auch hier kann man die Zeichnungen der Mitglieder bewundern; die Wände hängen voll davon. Hier wird besonders frei gearbeitet, das heißt, man ist nicht auf das Zeichnen von Comics festgelegt und arbeitet in seinem eigenen Tempo. Man merkt, dass das freundschaftliche Verhältnis der Gruppe die Motivation stärkt.

Im Gang fällt mir der Stand der Israel-AG ins Auge. Aufgrund guter Organisation ist nun seit längerem ein Austausch mit israelischen Schülern möglich. Die Mitglieder zeigen mir Fotos des Austauschs und erzählen begeistert von ernsten und lustigen Stunden mit ihren Austauschpartnern. Der Austausch und die AG-Treffen habe ihre Interesse an Religion gestärkt, außerdem haben sie gute Freunde gefunden. Wichtig sei vor allen Dingen Offenheit.

An dem Stand der SV kann man gar nicht vorbeigehen. Laut scheppern Dosen auf den Fußboden, wenn der Ball die Pyramide beim Dosenwerfen getroffen hat. Schüler jeden Alters können sich für ihre Schule engagieren. Neben der SV (für Schüler ab der siebten Klasse) gibt es nun auch die USV, die Unterstufenschülervertretung für SchülerInnen der fünften und sechsten Klasse. Unter anderem organisierte diese bisher zum Beispiel die Wollaktion, bei der aus gesammelter Wolle Mützen und Schals für bedürftige Kinder in Rumänien gestrickt wurden, oder die seit kurzem existierende Unterstufendisko. Sie freuen sich immer über neue Mitglieder. Im Vortragsraum stellen Frau Fiedler und Frau Panchyrz die Kooperation mit dem Landesarchiv vor. Schüler sollen von Anfang an den richtigen Umgang mit den Dokumenten lernen, zum Beispiel Urkunden, um ihre Kompetenzen zu schulen um später darauf zurückgreifen zu können (z.B. für die Facharbeit oder einen Geschichtswettbewerb).

Wer sich besonders für die naturwissenschaftlichen Fächer interessiert, wird nicht enttäuscht. So zeigen zum Beispiel die Chemie-Experimente, dass Rotkohl nicht nur rot ist, sondern je nach zugegebener Lösung sogar grün oder blau wird. In der Biologie werde ich an der Tür von dem lebensgroßen Modell eines menschlichen Skeletts begrüßt. Hier können die Besucher Modelle und sogar echte Schädel von Menschen, Affen und Pferden untersuchen. Das Mikroskopieren und das Zusammenstecken von kleinen Weihnachstkränzen aus verschiedenen Nadelbaumzweigen weckt das biologische Interesse der Jüngeren.

Auch in der Musik bleiben die Besucher nicht unkreativ. Frau Sentker spielt für zwei Minuten Musik ab, nach der man malen soll. Einzige Vorgabe: keine Gegenstände zeichnen. Heraus kommen die verschiedensten Bilder und Assoziationen. Die meisten sind farbenfroh und beinhalten Formen und Linien. Auf diese Weise, so Frau Sentker, setzen sich die Teilnehmer persönlich und intensiv mit der Musik auseinander.
Mit der Online-Präsentation des Tages der offenen Tür und Videoclips vom Schulleben, die in der kommenden Woche präsentiert werden sollen, fasst Herr Gärtner, Leiter der Medien-AG, zusammen mit seiner umfangreichen Crew den Tag in Bild und Ton zusammen. Überall wuseln die Reporter herum, fotografieren, filmen und machen Interviews.

Insgesamt sprachen die Besucher von einem positiven Eindruck, leckerer Verpflegung, guter Kinderbetreuung und angenehmer Atmosphäre. Auch ich habe Seiten am Grabbe-Gymnasium entdeckt, die ich in der Form bisher noch nicht  kannte. Das Angebot war so groß, dass ich leider gar nicht alles anschauen konnte. So hat uns der Tag einen umfassenden Einblick beschert, der hoffentlich dem ein oder anderen hilft, seine Entscheidung für die weiterführende Schule zu treffen.   

 

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Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

Hier die Kontaktdaten =>

 

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