Grabbe-Gymnasium Detmold

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Eröffnung

Mächtig viel Holz: Das Sek-I-Orchester spielt selbstbewusst und mit viel Power auf und bietet den Klasse-Turnerinnen vom Grabbe den Klang-Teppich, auf dem sie artistisch schweben können. Mit dieser eindrucksvollen Gemeinschaftsleistung demonstrierte die Schule ihr besonderes Musik- und Sport-Profil.

Das Soziale groß schreiben

Integrativer Unterricht ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance

Von Hajo Gärtner (Text, Foto, Videoclip)

Das Neue zuerst: Im nächsten Schuljahr wird es möglicherweise eine integrative Lerngruppe geben, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen. Das Grabbe-Gymnasium ist ausgewählt worden, sich als erstes Gymnasium in Detmold auf die Einrichtung einer Integrativen Lerngruppe vorzubereiten. Das geschehe nun auch ,,gründlich und engagiert'', betonte Schulleiter Werner Klapproth in seiner Begrüßungsansprache. Lehrerfortbildung, Besuche in Schulen, die bereits Erfahrungen gesammelt haben: das alles gesteuert von einer Planungsgruppe. Die neue Situation tritt jedoch nur ein, wenn fünf Detmolder Kinder mit ,,sonderpädagogischem Förderbedarf'' die Schulform Gymnasium wählen. Dann werde eine GU-Klasse mit maximal 20 ,,Regelkindern" plus fünf gebildet, unterrichtet von einem Tandem aus Gymnasiallehrer und Förderschullehrer in besonders arrangierten Räumen. Die Eltern sollen am Ende entscheiden, ob sie ihre Kinder  in die GU-Klasse geben oder nicht.

Klapproth verschwieg nicht, dass es Stimmen gibt, ,,die der Inklusion am Gymnasium skeptisch gegenüberstehen", weil diese Schulform am stärksten auf Leistung orientiert sei, ,,seit G8 erst recht". Zur Beruhigung der Nerven führte der Schulleiter jedoch ,,viele wissenschaftliche Tests in Schulen an, die zeigten, dass integrative Konzepte ,,mindestens gleichwertig abschneiden''. Klapproth führte dieses Ergebnis auf die kleineren Klassengrößen und höher differenzierte Lernprozesse zurück. Man könne darin durchaus auch Chancen sehen, vor allem für das soziale Lernen, das am Grabbe-Gymnasium traditionell großgeschrieben wird.

Die soziale Komponente prägt sich in der Oberstufe in einem für alle Schüler verbindlichen Sozialpraktikum aus.  Zwei Wochen lang arbeiten die Schüler in sozialen Einrichtungen für alte, behinderte und kranke Menschen mit. Einige von ihnen machten dabei ,,Grenzerfahrungen", die ein Oberstufenschüler aber durchaus verkraften könne und dabei ,,wertvolle und prägende Einblicke in soziale Einrichtungen'' erhalte.
Der Grabbe-Preis, der nun schon zum dritten Mal vergeben worden ist, zeichne Schüler für ,,besonderes soziales Engagement und herausragende fachliche Leistungen" auf den Feldern aus, die am Grabbe-Gymnasium im Fokus der Aufmerksamkeit stehen.

Um die soziale Komponente von Anfang an in den Fokus zu rücken, erhalten die Schüler gleich zu Beginn, in den Klassen 5 und 6 (,,Erprobungsstufe''), wöchentlich eine Förderstunde in Lions-Quest, ein Programm, das Heranwachsende in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit stärken und die Herausbildung intakter Klassengemeinschaften fördern soll. Allen Klassenlehrern der Erprobungsstufe sei dieses Programm vertraut. In den Klassen 7, 8 und 9 (Mittelstufe) gehe es mit Gesundheitserziehung und Suchtprävention, Selbstbehauptungstraining, Besinnungstagen und Medienerziehung weiter in einer Schule, die mit neuen Medien gut ausgestattet sei. In der Oberstufe liegen die Schwerpunkte dann in der Berufsorientierung, unterfüttert mit Kommunikations- und Rhetorik-Training.

In den Fächern Kunst, Musik und Sport setzt die Schule immer schon auf Begabungsförderung und blickt auf eine lange Tradition zurück. Das Grabbe-Konzept ergänze die recht theoretisch ausgerichtete gymnasiale Bildung ,,sehr bewusst" durch musisch-künstlerische und sportliche Elemente. Warum? Weil diese Akzente für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen in einer schnelllebigen und technisch ausgerichteten Welt ,,immens wichtig" seien: ,,Es ist immer wieder schön zu sehen, zu welch kreativen und eigenständigen Persönlichkeiten viele unserer jungen Leute heranwachsen, zu welch großartigen Projekten sie fähig sind."

Stellvertretender Schulleiter Gerd Hüls, der Erfinder des GrabbePreises, betonte die Rolle der Homepage, auf der möglichst alle Aspekte des Schullebens abgebildet werden sollen durch die Darstellung unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Aktivitäten. Dort könne man gut sehen, dass Kreativität, Teamfähigkeit und Sozialkompetenz so intensiv gefördert werden, dass eindrucksvolle eigenverantwortliche und von den Schülern initiierte Vorhaben zum Erfolg führen.

 

 

Engagement für die Schule

Der Förderverein stellt sich der Aufgabe, die Entwicklung der Schule voranzutreiben. Die Umsetzung neuer Ideen muss finanziert werden, und hier sieht der Verein sein Kerngeschäft: die nötigen Gelder zu beschaffen.

Hier die Kontaktdaten =>

 

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