Heureka

Wie viele Zellen hat das Eigelb ?

Grabbianer erfolgreich beim Schülerwettbewerb Heureka!

Von Hajo Gärtner (Text & Foto)

Heureka ist ein altgriechisches Wort und bedeutet »Ich habe es gefunden«. Aber eigentlich wird das Wort als Interjektion benutzt: emphatischer Ausdruck der Freude darüber, dass eine Sache überraschend gelungen ist1. Und genau darum geht es beim gleichnamigen Schülerwettbewerb: die richtigen Antworten auf verblüffende und knifflige Fragen aus dem Bereich der Naturwissenschaften zu finden. »Mensch und Natur« lautet das Motto beim diesjährigen Schülerwettstreit in den Klassenstufen 7 und 8.

Natürlich weiß jeder, dass der Körper bei Belastungen wie zum Beispiel sportlicher Anstrengung mehr - und nicht etwa weniger - Sauerstoff braucht. Aber: Aus wie vielen Zellen besteht das Gelbe im Hühnerei ? Oder: Warum stoßen Fische, die in großen Schwärmen unterwegs sind, nicht aneinander ? Solche Fragen mussten die Siebt- und Achtklässler in Serie beantworten, die am Heureka!-Schülerwettbewerb teilgenommen haben, betreut von Chemielehrer Markus Wischer. Hier gut abzuschneiden erforderte ein solides naturwissenschaftliches Allgemeinwissen - oder große Ratekunst. 

Insgesamt 45 Fragen standen nämlich auf dem Aufgabenzettel. Antwortmöglichkeiten, aus denen die richtige Variante angekreuzt werden musste, halfen den jungen Experten, sich durch die Themenbereiche Mensch und Tier, Natur und Umwelt, Technik und Fortschritt zu kämpfen. Unter Zeitdruck, versteht sich. Das Spiel soll ja nicht einfach sein ! Ratekunst nutzte da nicht viel, nur breites Allgemeinwissen führte zum Ziel und die Fähigkeit, das Internet als Wissens-Datenbank zu nutzen. 

Dabei schnitten Schüler, die ihr Glück in den Grabbe-Computerräumen online versuchten, richtig gut ab: Erik Steinmeier (Jahrgangstufe) wurde mit 164 Punkten Erster auf Bundeslandsebene (NRW) und nahm den  Sachpreis Challenge your Mind mit nach Hause. In der Jahrgangsstufe 8 schaffte Philipp Gembruch mit 161 Punkten  den zweiten Platz auf Landesebene. Über Preise freuten sich auch die Schulsieger Sophie Borysyuk (7), Jakob Hermann (7), Jan Ölker (7), Belinda (7) und Solveig Wieking (8), Malina van Calker (8), Linh Chi Chu (8).  

1) Der Ausruf ist nach einer von Plutarch und Vitruv überlieferten Anekdote berühmt geworden, der zufolge Archimedes von Syrakus unbekleidet und laut Heureka! rufend durch die Stadt gelaufen sein soll, nachdem er in der Badewanne das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hatte. Seitdem wird Heureka als freudiger Ausruf nach gelungener Lösung einer schwierigen (meist geistigen) Aufgabe verwendet und steht auch als Synonym für eine plötzliche Erkenntnis. (Quelle: Internetlexikon Wikipedia)