Autoren-Lesung

Luzifer junior und die schwarzen Musketiere

Von Antje Pentinghaus (Text & Fotos)

  »Luzifer junior – Zu gut für die Hölle« – so lautet der Titel des Jugendbuchs von Jochen Till, das am 14.02.2018 in der Neuen Aula für die 5. Klassen vorgestellt wurde. Jochen Till, ein großer Comicfan, kam mit einem Schauspieler, der den Text so beeindruckend vorlas, dass die Zuhörer die Figuren des Romans leibhaftig vor Augen hatten.
»Ich konnte mir Luzifer junior sehr gut vorstellen und dem Buch gut folgen, weil Luzie in meinem Alter ist«, fand Julien Hammer aus der 6 s.
Im Anschluss an die Lesung bekamen alle Schülerinnen und Schüler ein Autogramm; wer wollte, konnte das Buch direkt an einem Bücherstand kaufen und zu Hause weiterlesen.

Und davon handelt der Roman:

Ein Teufel in der Schule: Der Comic-Roman um den Höllensohn Luzifer bietet Lesespaß und viel Grund zum lauthals Lachen für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren.

Luzifer junior lebt als Sohn des Teufels in der Hölle und soll den »Laden« einmal übernehmen. Pech nur, dass sein Papa findet, Luzie sei für den Job noch viel zu lieb. Prompt schickt er ihn zum Praktikum auf die Erde. Denn wo, bitteschön, kann man das Bösesein besser lernen als bei den Menschen? So landet Luzie im Sankt-Fidibus-Institut für Knaben. Da soll er sich bei Torben und seiner Bande abgucken, wie man so richtig fies und gemein sein kann. Die Frage ist nur, ob Luzie das überhaupt will!

Auch die zweite Lesung zwei Tage später, diesmal für die 7. Klassen, kam gut an. Oliver Pötzsch führte die Schülerinnen und Schüler mit seinem Roman Die schwarzen Musketiere direkt in das Jahr 1633. Nicht nur der spannende Anfang des Romans um den Jungen Lukas von Lohenstein zog die Zuhörer in seinen Bann, auch die mitgebrachten Waffen und Amulette machten diese Autorenlesung zu einem besonderen Erlebnis. Der Autor, der selbst Fechtunterricht genommen hat, erklärte, wie man sich mit Hilfe von Schwert und Dolch verteidigen konnte. Dabei durften einige Schüler die Waffen sogar selbst in die Hand nehmen und staunten darüber, wie schwer sie waren.

Die Stadtbibliothek Detmold hat beide Lesungen möglich gemacht: Vielen Dank an Frau Blume, die die beiden Autoren nach Detmold geholt hat.