Skifreizeit

Kultstatus

Grabbe-Skifreizeit – ein Highlight über die Schulzeit hinaus

Von Hajo Dörrer (Text) & Thomas Borowek (Fotos)

Am 16. März war es wieder soweit: 61 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 6 bis 10 starteten in die traditionelle Skifreizeit des Grabbe-Gymnasiums. Diese Schulskifreizeit hat inzwischen Kultstatus erlangt, was sich unter anderem darin zeigt, dass es jedes Jahr einen regelrechten Run auf die zur Verfügung stehenden Plätz gibt. „Auch diesmal wollten wieder über 100 Schülerinnen und Schüler mit“, sagt Thomas Borowek, der als Sportkoordinator für die Gesamtorganisation verantwortlich zeichnet. Zum Betreuungsteam des Grabbe-Gymnasiums gehören außerdem Sabine Bartling, Astrid Rawert, Felix Schilling und Heiner Beckmann, der die Snowboardausbildung leitet. Vervollständigt wird das Team durch Jan C. Gessner, Wilhelm Michael und mich. [Für den Autor dieses Berichts, Hajo Dörrer, war es insgesamt die 40. Grabbe-Skifreizeit. Er hat diese Sportveranstaltung ursprünglich 1976 als Klassenfahrt der Sportklassen ins Leben gerufen; Anm. d. Red.].

Die Skiarena Wildkogel im Herzen der Kitzbüheler Alpen bot wie immer traumhafte Bedingungen. In 2100 Metern Höhe fühlten sich die lernhungrigen Anfänger wie auch fortgeschrittene Ski- und Snowboardfahrer auf über 64 Kilometern schneesicheren Pisten in allen Schwierigkeitsgraden geradezu pudelwohl. Aufgrund der Anzahl der qualifizierten Betreuer und der relativ kleinen Übungsgruppen lernten die Anfänger teilweise so schnell, dass sie schon am dritten Tag viele Piste sicher befahren konnten. Und die Fortgeschrittenen kamen bei den technisch anspruchsvolleren Pisten sowie beim Carven ebenfalls voll auf ihre Kosten. Auch der Wettergott trug mit reichlich Sonne und zweimal Neuschnee dazu bei, dass während der gesamten Skiwoche gute Laune und hohe Motivation vorherrschten. Die Unterbringung und Verpflegung im Venedigerhof in Neukirchen, seit 30 Jahren Quartier der Skifreizeit, verdient ebenso höchstes Lob, wie der Skiverleih Nindl, der wie immer bestes Skimaterial zur Verfügung stellte. Alles in allem lässt sich abschließend festhalten, dass die Schülerinnen und Schüler diese Skifreizeit als ein Highlight erlebt haben, „das uns auch weit über die Schulzeit hinaus in lebendiger Erinnerung bleiben wird“: So hat eine Teilnehmerin das Ereignis auf den Punkt gebracht.