Grabbe Nachrichten
Suche:     
Newsticker: +++ Am 22.09. um 18 Uhr findet die Auftaktveranstaltung 'Lernen und Lehren im Umbruch' in der neuen Aula statt. +++
X
Einführung Nachrichten       

Die Rubrik Nachrichten enthält aktuelle Hinweise wie in den Elternbriefen und Berichte über den Schulalltag seit 2009, Alltägliches und Besonderes. Die aktuellen Beiträge finden sich hier, die älteren im Archiv (siehe oben rechts).

Ein besonderer Leckerbissen sind die Grabbe-Nachrichten, denn sie reichen bis ins Jahr 1989 zurück!

Weil sich das Erscheinungsbild der Homepage immer mal wieder gewandelt hat, sehen die Seiten nicht durchgängig gleich aus. Es kann auch passieren, dass ein Link mal ins Leere führt, weil der Bericht aus systematischen Gründen in eine andere Position geschoben worden ist. Im Zweifelsfall hilft ein Sprung ins entsprechende Ressort, zum Beispiel Musik, Kunst, Sport, ein Unterrichtsfach oder eine Hauptkategorie; immer aber auch die Google-Suchmaschine (Volltextsuche). Die Stichwörter für die Suche liefern die archivierten Anreißmeldungen.

2022

Hier finden Sie die Berichte aus dem Jahr 2022.

Nordsterne 2022

X
Nordsterne für das Grabbe-Gymnasium


Mit über 100 Schüler:innen, Eltern und Lehrer:innen starten wir in den Herausfindemodus - ein schöner Begriff, den Jöran Muuß-Merholz aus Hamburg am Donnerstagabend prägte. Wir haben ihn eingeladen, uns Denkanstöße zum Lernen im 21. Jahrhundert zu geben, die wir mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft diskutiert haben. Ganz junge Schüler:innen, erfahrene Oberstufenschüler:innen, Eltern, die das Grabbe z. T. aus eigener Schulzeit kennen und natürlich auch Kolleg:innen kamen ins Gespräch, um die Transformation der Gesellschaft, die durch den Verstärker Digitalisierung auch auf das Grabbe wirkt, zu durchdenken und neue Impulse zu setzen oder Bewährtes zu stärken. Wir möchten dabei das Heft des Handelns in der Hand halten und die Veränderung des Grabbes selbst gestalten. Dabei gilt es die Profilierung in die Zukunft zu denken, die Schulgemeinschaft zu stärken und junge Persönlichkeiten in einer sich stark verändernden Welt zu begleiten und auf diese vorzubereiten. Hier setzt Muuß-Merholz an und betont die Herausforderung an Schule, Menschen auf eine Welt vorzubereiten, die sicher anders sein wird, als sie heute ist.

In einer multimedialen Ausstellung im Neubaufoyer konnten alle Gäste O-Töne aus den letzten 50 Jahren hören: Wie hat mich das Grabbe geprägt, haben wir Ehemalige gefragt, die Antworten reichen bis zur Goldabiturientia in eine 'andere' Welt bis 1972 zurück. In guten spontanen Gesprächen sind in kürzester Zeit viele Ideen, Wünsche und Gedanken notiert worden, die wir auf Stellwänden gesammelt haben. Diese werden wir nun mit Eltern, Schüler:innen und Lehrer:innen gemeinsam zu Nordsternen für das Grabbe fusionieren, um das Grabbe-Gymnasium  weiterzuentwickeln.

Wir brauchen Sie und Euch, um mit Ihnen die Zukunft des Grabbe nachhaltig und zukunftsgerecht zu gestalten. Dazu treffen wir uns am 8.11.22 um 19.00 Uhr - melden Sie sich gerne bei: c.hilbing@grabbe.nrw.schule.

Jöran Muuß-Merholz erläutert die Transformation der Welt

Rege Diskussion Ideen und Gedanken

Trikottausch - Ausstellungseröffnung am 19.09.

X
Trikottausch - Ausstellungseröffnung am 19.09.

fair steht dirAusstellungseröffnung "Faire Kleidung" am Grabbe-Gymnasium

Fair bedeutet "gerecht im Verhalten gegenüber anderen". Und "fair" ist sie nicht, die Kleidung, die wir günstig (oder teilweise noch nicht einmal günstig) einkaufen. Das zeigt das Grabbe-Gymnasium mit der Ausstellung "Trikot-Tausch - die zwei Seiten der internationalen Sportbekleidungsproduktion" von Vamos e.V.. Die Arbeitsbedingungen der ganz überwiegend weiblichen Arbeiter sind häufig in finanzieller Hinsicht ausbeuterisch, gesundheitsschädlich und lebensgefährdend.

Um dieses Thema präsent zu machen, hat die Fairtrade-AG des Grabbe Gymnasiums die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Fairtrade Stadt Detmold, Alavanyo und mit Unterstützung des Fördervereins der Schule nach Detmold geholt. Die Eröffnung begann mit Grußworten der Schule durch die stellvertretende Schulleitung Frau Vothknecht, die auf die Verankerung des Themas Fairer Handel in den Lehrplänen hinwies und die Ausstellung begrüßte, da sie die Gelegenheit bietet, mit Schüler:innen zusammen den Raum und die Perspektive zu wechseln und vertiefend dazu beiträgt, Schattenseiten von Konsum zu erkennen und kritikfähig zu sein. Anschließend sprach Frau Dr. Mikus von der Stadt Detmold und freute sich über die Unterstützung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Fair Trade Town Detmold. Ein wichtiger Schwerpunkt der zertifizierten Stadt ist die Beschaffung von fairen Produkten wie Kaffee, Fußbällen oder eben Textilien durch verschiedene gesellschaftliche Institutionen, und eben auch durch Schulen.

In diesem Sinn ist die Anschaffung der fairen Grabbe-Schulpullover durch den Förderverein der Schule ein sehr begrüßenswerter Schritt. Die Schüler:innen der Fairtrade AG vom Grabbe Gymnasium, die sich für faire Produkte im Schulalltag einsetzt, stellten dann auch gleich die neuen fairen Schulpullover (Hoodies) vor, die von der Fair Wear Foundation zertifiziert sind und somit bei der Herstellung umfassende soziale Kriterien erfüllen, sowie auch umweltverträgliche Kriterien entlang der gesamten Lieferkette (Gots-Zertifizierung). Der Referent Manuel Blendin vom Welthaus Bielefeld stellte dar, wie komplex die Lieferketten in der Textilproduktion sind und dass es noch ein langer Weg ist, den Arbeiter:innen wirklich existenzsichernde Löhne zu ermöglichen. Auf faire Siegel zu achten, ist aber definitiv ein erster wichtiger Schritt. Sowohl mit dem deutschland- als auch mit dem geplanten europaweiten Lieferkettengesetz werden weitere Schritte in die richtige Richtung gemacht.

Die Ausstellung und Herr Blendin zeigen aber auch auf, was wir als Konsument:innen insgesamt tun können, um einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu leisten: Den eigenen Konsum bewusst gestalten, z.B. weniger Kleidung oder gut erhaltene gebrauchte Kleidung kaufen, beim Neukauf von Kleidung auf faire und umweltverträgliche Siegel achten und die Lebensdauer von Kleidung verlängern.

Die Ausstellung kann noch bis zum 30.09. nach vorheriger Anmeldung von Schulklassen und Gruppen besucht werden (fairtrade@grabbe-dt.de). Zudem ist sie am Donnerstag den 29.09. von 16 bis 18 Uhr offen zugänglich.

Trikottausch Ausstellung

 

 

Wir sind erneut MINT-freundliche Schule

X
Wir sind erneut MINT-freundliche Schule

MINT-Ehrung

Alle Naturwissenschaftler:innen am Grabbe sind am 8.9.22 erneut ausgezeichnet worden. Die Arbeit und das Engagement der letzten zwei Jahre wurde wieder gewertschätzt und nach einer intensiven Evaluationsphase haben wir das Siegel „Mint-freundliche-Schule“ erhalten.
Die digitale Ehrungsfeier enthielt auch viele neue Impulse für neue Projekte, z.B. mit einer selbst konstruierten Forschungssonde in die Stratosphäre fliegen oder ….
Frau Ministerin Feller betont insbesondere, dass die Zielrichtung einer MINT-freundlichen Schule brandaktuell ist und Kompetenzen zur Lösung von Herausforderungen im Bereich z.B. Klimawandel vermittelt. Einen besonderen Eindruck vermittelte ein Science-Slammer zum Thema KI und Medizin – von der Kunst, geschickt zu raten.


Hier die offizielle Meldung und ein Video – mit tollen Unterrichtsbeispielen:
https://mintzukunftschaffen.de/2022/09/08/auszeichnung-mint-freundliche-schulen-und-digitale-schulen-in-nordrhein-westfalen/

Mit der Posaune punkten

X
Paul Junghärtchen erreicht bei „Jugend musiziert“ den dritten Platz

Detmold (hajo). Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ kann man keine Medaille oder gar Bares gewinnen. Es gibt für den Sieger eine Urkunde, und natürlich die Ehre. Aber das war nicht, warum es dem Grabbianer Paul Junghärtchen ging, als er den Wettbewerb auf der Regional- und Landesebene rockte, um beim Bundesentscheid auf Platz 3 vorzustoßen. „Ich wollte wissen, wie gut ich bin“, sagt der junge Posaunist im Gespräch mit der LZ und ist mit Resultat und Rückmeldung der Jury sehr zufrieden. Eine Entscheidungshilfe: Paul möchte nach der Schule an der Musikhochschule Detmold studieren und kann sich vorstellen, sein Hobby zum Beruf zu machen.

Rund drei Dutzend exzellente Musiker, die sich durch die Regional- und Landesebene gekämpft hatten, traten in seiner Disziplin, dem Posaunenspiel, in Oldenburg zum Bundesentscheid an. Paul kämpfte nicht allein, sondern mit seinem Spielpartner Joris Wijgers am Klavier. Das Team aus Lemgo erreichte mit 20 Punkten den dritten Platz und holte sich eine Packung Lob von der Jury ab.

„Es geht bei ‚Jugend musiziert’ nicht verbissen kämpferisch zu“, erläutert Pauls Posaune-Lehrer Sandro Hartung. „’Jugend musiziert’ möchte dem Musiknachwuchs eine Plattform bieten, auf der die Schüler spielen können und die natürliche Auftrittsnervosität kennen und beherrschen lernen.“
Paul war gleich im ersten Anlauf erfolgreich. „Die meisten anderen waren schon wiederholt dabei und abgekochte Leute“, berichtet Sandro Hartung. „Die jungen Musiker treten in einen Austausch miteinander und können einordnen, wo sie stehen.“ Die Konfrontation mit der Jury müsse man sich eher wie ein Beratungsgespräch vorstellen. „Manche können damit etwas anfangen, andere nicht.“

Es reicht übrigens nicht, ein Instrument zu spielen, um die Musikhochschule zu besuchen. „Klavier im Nebenfach“ ist eine beliebte Kombination. Deshalb hat sich Paul auch schon frühzeitig mit dem Tasteninstrument vertraut gemacht. „Man muss bei der Aufnahmeprüfung schon ein bisschen Klavier spielen können“, sagt Sandro Hartung. Das lohnt sich immer: „Man müsste Klavier spielen können; wer Klavier spielt hat Glück bei den Frau'n“, hat Johannes Heesters vor etwa 80 Jahren gesungen. Daran dürfte sich nicht viel geändert haben. Außerdem beschert es ein langes Leben: Johannes Heesters ist 108 Jahre alt geworden.

 

Bild oben: Posaunen-Battle: Paul Junghärtchen (links) hat die Regional- und Landesebene von „Jugend musiziert“ locker übersprungen und Platz 3 im Bundeswettbewerb geschafft. Sein „Sparringspartner“ und Lehrer Sandro Hartung (rechts) hat ihn dafür auf Höhe gebracht. (Foto: Hajo Gärtner)

Benefiz-Konzert

 

X
Benefiz-Konzert zugunsten der Ukraine

Abitur Entlassfeier 2022

X
Abitur Entlassfeier 2022

Abitur-Gottesdienst 2022

X
Abitur-Gottesdienst 2022

Geschichte mit allen Sinnen erfahren

X
Geschichte mit allen Sinnen erfahren

Gehörte die Sense bis vor wenigen Jahrzehnten noch zu einem sehr häufig genutzten Werkzeug der Landbevölkerung, so ist die, mittlerweile, historische Technik des Mähens von Gras mit der Sense heute nur noch sehr selten zu sehen.

Für die meisten Mitmenschen, welche wahrscheinlich noch nie eine Sense in der Hand hatten, ist kaum nachvollziehbar wie mühsam und schweißtreibend die Mahd mit dem Sensenblatt war und ist – und wie wertvoll das gewonnen Produkt, sei es frisches Grün als Schweinefutter oder getrocknet als Heu für die Winterfütterung nahezu aller pflanzenfressenden Nutztiere war.

Das Mähen von Gras mit der Sense, also das praktische nachvollziehen historischer Lebenswirklichkeiten, erfuhren die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte vom Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasium am Montagabend im Garten ihres Geschichtslehrers Jens Markmann. Der Garten liegt am Stemberg in Holzhausen-Externsteine in deutlicher Hanglage und bot mit seiner Wiese voll hohen, duftenden Grases viele Möglichkeiten des sich Ausprobierens und Übens mit der Sense. Unter der Anleitung und Aufsicht durch ihren Lehrer erprobten sich die jungen Menschen im Mähen mit der Sense.

Obgleich der nordrhein-westfälische Lehrplan für Geschichte derlei praktische Übungen natürlich nicht vorsieht, sind es doch auch diese kleinen Einblicke in die Lebenswirklichkeit unserer Vorfahren, welche es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, die Menschen der Vergangenheit besser zu verstehen und ihr vergangenes Handeln gerechter zu beurteilen und bewerten. Und auch wenn solche Aktionen nur ein winziger Stein im Geschichtsverständnis der Schülerinnen und Schüler sind, kann sich aus vielen dieser Steine doch ein Mosaik zusammensetzen, welches schließlich ein umfassendes Bild der Vergangenheit erschafft - zum Nutzen der Gegenwart.

Pause von der Mahd

Lennard Hilbing und Paul Junghärtchen pausieren von der anstrengenden Mahd

Ein Tag bei der 'AckerBildung'

 

X
Ein Tag bei der 'AckerBildung'

 

Jugendliche lernen einen Gemüseacker und die Solidarische Landwirtschaft kennen und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz

Der Philosophie-Kurs im 10. Jahrgang des Grabbe-Gymnasiums Detmold hat am 2. Juni 2022 den Verein „AckerBildung“ besucht. Dieser Bildungsträger ist bei der nach sozialen und ökologischen Prinzipien betriebenen Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) Dalborn ansässig. Der Kurs war damit bereits die zweite Schülergruppe des Grabbe-Gymnasiums in diesem Schuljahr. Zuvor hatte eine 6. Klasse im Rahmen eines Naturwissenschafts-Projekts regionale Gemüsepflanzen erforscht und Aufgaben rund um den Acker kennengelernt.
Diesmal ging es um eine praktische Handlungsoption für Umweltschutz, um die Frage nach einer relativ krisenfesten Form der Landwirtschaft und um ein Hinwirken auf ein intakteres Klima. Philosophisch eingebunden war die Exkursion in die Frage, wie ein Beitrag für Klimaschutz aussehen kann, um im Sinne einer universalistischen Ethik etwas für die – auch zukünftige - Realisierung von Menschenrechten (z.B. Artikel 3, Artikel 25) zu tun.
Doch zunächst wurde im Gespräch mit den Bildungsreferentinnen der AckerBildung und der SoLaWi-Gärtnerin das Prinzip der hier praktizierten solidarischen Ökonomie erläutert: Die Mitglieder des SoLaWi-Vereins bestimmen über die Auswahl der Gemüsesorten und weitere Eckwerte des Betriebes mit, zahlen einen festen monatlichen Beitrag, mit dem die Betriebskosten finanziert werden, und erhalten dafür wöchentlich Gemüse; was eben auf dem Acker wächst – frisch, regional und saisonal.
Womit wir auch schon beim Thema Klimaschutz wären: Regionale Ernährung ist aktiver Klimaschutz, da lange Transportwege wegfallen. Aber auch noch weitere Punkte sind den Schülerinnen und Schülern im Gespräch eingefallen, z.B. der Wegfall der Produktion synthetisch erzeugter Düngemittel und die damit einhergehende CO2-Einsparung. Oder der Bodenschutz, dass viele Nährstoffe rückgeführt werden und viel Handarbeit und wenig schwere Maschinen auf dem Acker eingesetzt werden, was wiederum für Klimakrisenfolgen wie Starkregen relevant ist. Vorteile liegen also auf der Hand. Aber auch kritische Fragen kamen auf, etwa die Frage nach dem größeren Flächenbedarf bei einer Anbauweise nach Prinzipien der biologischen Landwirtschaft. So wurden weitere Ideen und Fragen lebendig: Wie wäre es wenn künstliche Intelligenzen wie kleine Roboter auf Äckern eingesetzt würden? Warum sieht man als Vorbeugung von Bodenerosion so selten Agroforstwirtschaft, d.h. Bäume auf Gemüseäckern? Ließen sich nicht intelligente Maschinen erfinden, die auch mit solchen vielfältigen Gegebenheiten und solcher Biodiversität umgehen könnten?
Doch an diesem Tag ging es um menschliche Aktivität und das Zusammenspiel von „Kopf, Herz und Hand“, wie es in der Satzung des Vereins AckerBildung eV heißt, um Naturerfahrung und Teamgeist. Und es machte Spaß in Gruppen verschiedene Aufgaben auf dem Acker in Handarbeit anzugehen, z.B. die Erdbeerpflanzen, die auf dem Acker wachsen, in Handarbeit von Beikräutern zu befreien … und nebenbei davon zu naschen. Und in der Mittagspause wurde nicht nur frischer Salat vom Acker geerntet und gegessen, sondern später auch wieder viele neue Salatjungpflanzen in die Erde gesetzt.
Der Verein AckerBildung thematisiert auf dem Gelände der Solidarischen Landwirtschaft aktuelle Nachhaltigkeitsthemen wie z.B. Klimaschutz, Erhalt von Biodiversität, plastikfreies Einkaufen altersbezogen, d.h. interaktiv oder spielerisch, und im Tun.

salat1

Salatplanzung 1: Alva Eberhardt, Pauline Reuter, Doro Ahlemeyer (Bildungsreferentin der AckerBildung), Nika Jurev pflanzen Salat salat2



Salatpflanzung 2: vorne: Leo Feger, Lucas Ehlscheidt, Antonia Seidel pflanzen Salat  / hinten: Philipp Gembruch im Gespräch mit der Solawi-Gärtnerin Katharina Herzog salat3



Salatpflanzung 3: die Solawi-Gärtnerin Katharina Herzog (rechts) im Gespräch mit den Schülerinnen (von rechts: Nika Jurev, Alva Eberhardt, Pauline Reuter, Klara Melenhorst und ihre Austauschschülerin Joanna)

Skizzenbücher für die Brooklyn Art Library

 

X
Das Grabbe füllt Skizzenbücher für die Brooklyn Art Library (USA)

bla

Der Kurs Kunst & Design (2020-22) im Wahlpflichtbereich II des Grabbe Gymnasiums unter der Leitung von Frau Hecker findet nach zwei Jahren intensiver künstlerischer Arbeit sein Abschlussprojekt. In den vergangenen zwei Jahren wurden trotz und mit Lockdowns fleißig Logos entworfen, Plakate gestaltet, Lampen mittels Upcycling aus Milchkartons produziert und moderne Wohnhäuser entworfen und im Modellbau realisiert. Für viele könnte dies schon ein würdiger Abschluss der letzten zwei Jahre sein. Zum Schluss widmet sich der Kurs nun noch einem letzten Vorhaben: Wir werden Teil des Sketchbook Projects der Brooklyn Art Library.

Mit über 60.000 Skizzenbüchern von 30.000 verschiedenen globalen Kreativen ist die Brooklyn Art Library eine der größten Sammlung von Skizzenbüchern aus der ganzen Welt. Die Skizzenbücher geben einen Einblick in das, was die Kunstschaffenden denken - unabhängig von Zuschreibungen wie Künstler oder Künstlerin - und was diese Menschen zu sagen haben, und bilden ein Archiv, eine Bibliothek, eine Quelle für endlose Inspiration. Das Ziel der Bibliothek ist es einen Raum auf unbestimmte Zeit zu schaffen, in dem Kunst leben kann. Auch digital! (mehr Informationen zum Sketchbook Project finden Sie unter: https://brooklynartlibrary.org )

bla

19 Schüler.innen des Kurses werden nun als Official Artists (übrigens erkennbar an ihren Jutebeuteln ;-) ) Teil dieser global sichtbaren Kreativität. Die Skizzenbücher sind ausgepackt und verteilt. Das Kunstschaffen ist in vollem Gange. Wir hoffen auf kreative Wochen in den folgenden Sommermonaten, sodass sich die Bücher im August wieder auf ihren Rückweg in die USA machen können, um dort einerseits in der Bibliothek selbst und andererseits auch digitalisiert auf der Homepage der Bibliothek sichtbar zu werden.

Ein riesiges Dankeschön geht an die großzügige finanzielle Unterstützung der Schule und des Fördervereins, ohne die das Projekt nicht in diesem Umfang zu realisieren gewesen wäre.

 

Allgemeine Informationen zum Kurs Kunst & Design finden Sie unter:
http://grabbe-gymnasium.de/cms_hp/wpu/?Kunst_%26amp%3B_Design

bla

Kluge Köpfe beim königlichen Spiel

 

X
Das Grabbe-Gymnasium entdeckt das Schachspiel als pädagogisch wertvolles Instrument und ergänzt sein Schulprofil.

Von Hajo Gärtner

Detmold. Es gehe beim Schachspiel darum, das Ego des Gegners zu zerbrechen, hat „Bobby“ Fischer, exzentrischer Schachweltmeister der Jahre 1972 bis 1975,  einmal gesagt. Zwar hat das „königliche Spiel“ seine Wurzeln möglicherweise im Zusammenhang mit militärischen Simulationen in der Antike, emanzipierte sich aber von diesen Ursprüngen schnell zum Selbstzweck eines Spiels, bei dem das Gehirn in herausragender Weise trainiert wird. Logisches Denken, Konzentration und Kreativität werden gefördert. Kein Wunder, dass Schulen sich dem Denksport öffnen. Zum Beispiel das Grabbe-Gymnasium.
Die Schachfreunde Lieme suchten den Kontakt mit Schulen, um die Jugendarbeit im Schachbezirk Lippe anzukurbeln. „Wir nehmen unsere Spitzenposition im lippischn Schach ernst", sagt Schachlehrer Himpenmacher. Da brauchten sie bei Dr. Claus Hilbing, dem didaktischen Koordinator vom Grabbe, nicht lange betteln. Sofort ergriff er die Chance, eine Schach-AG ins Leben zu rufen, und war erstaunt über die gewaltige Resonanz in der Schülerschaft. 22 junge Schachfreunde tummelten sich sofort an den Brettern und werden nun von Andy Hippenmacher vom Club „Schachfreunde Lieme“ (72 Mitglieder) gecoacht. Die Fünft- und Sechstklässer kennen das königliche Spiel zum Teil schon aus der Grundschule. Deshalb spielen sie auf unterschiedlichen Leistungsniveaus, die Schachlehrer Himpenmacher auszugleichen sucht.

„Das macht mir hier großen Spaß, weil meine Schachschüler mit Feuereifer dabei sind“, berichtet Andy Himpenmacher im Gespräch mit der LZ. Und Claus Hilbing pflichtet bei, dass  in der Schach-Doppelstunde mancher Schüler ruhig und konzentriert auf dem Stuhl sitzt, der Lehrern sonst eher durch ein hibbeliges Wesen auffällt. Der Schachsport und das soziale Zusammenspiel am Brett disziplinieren scheinbar stark.

„Sogar bis zu den Grundschulen hat sich das Angebot herumgesprochen. Zukünftige Schülerinnen und Schüler von Grundschulen haben sich gemeldet und nehmen als zukünftige Grabbianer teil“, berichtet Hilbing und betrachtet den Schachsport nun als Ergänzung des Schulprofils. Zur Finanzierung konnte Hilbing das Landes-Förderprogramm „Ankommen nach Corona“ nutzen.
Magnus aus der 5. Klasse hat die ersten Stufen des „Stappen“-Diploms schon im Blick, eine bewährte Methode, das Schachspiel von der Pike auf zu lernen: „Vielleicht kann ich schon bald meinen Vater schlagen, auf jeden Fall ist die Schach-AG super!“   Peter pflichtet ihm bei: „Es ist Sport fürs Gehirn.” Jonas: „Ich mache mit, weil es Spaß macht.“  Auch die Mädchen sind Feuer und Flamme für den Denksport. Lämann und Leela können die Zeit bis zum nächsten Treffen in Raum A24 kaum abwarten und lassen sich gern einen raffinierten Zug von Sheraz zeigen. Längst haben sich unter den jungen Schachspielern dicke Freundschaften gebildet.
Schach ist für Exzentriker Krieg
Bobby Fischer hingegen muss seinen Gegner, den Russen Boris Spassky (Schach-Weltmeister von 1969 bis 1972), regelrecht gehasst haben. Anders lässt sich der berühmt-berüchtigte  Spruch des US-Amerikaners auf dem Höhepunkt des „Kalten Krieges“ wohl kaum verstehen: „Im Schach nämlich geht es darum, das Ego des Gegners klein zu kriegen, es zu zerbrechen und zu zermahlen, seine Selbstachtung zu zertreten und zu verscharren und seine ganze missachtenswerte sogenannte Persönlichkeit ein für alle Mal tot zu hacken und zu zerstampfen und dadurch die menschliche Gesellschaft von einer stinkenden Pestbeule zu befreien. Es ist ein königliches Spiel.“

 Schach AG

Auch die Mädchen sind vom königlichen Spiel begeistert. Gern lassen sich Läman (links) und Leela (rechts) einen cleveren Zug von Sheraz am großen Lernbrett zeigen. (Foto: Hajo Gärtner)

 

 

Musical OLIVER

 

X
MusicalDas Grabbe-Gymnasium schließt mit dem Musical „Oliver“ an die Tradition glanzvoller Aufführungen an.

Detmold (Gae). Wer die Probe vor vier Wochen beobachtet hat, hätte die Perfektion nicht für möglich gehalten, mit der das gewaltige Ensemble von insgesamt 110 Schülern das Musical „Oliver“ bei der Premiere über die Bühne gebracht hat. Das war „Broadway“ nicht nur von der Musical-Herkunft her, sondern auch als Zielvorgabe. Alle Probleme, die sich in den Proben gezeigt hatten – wie Mängel in der Synchronizität von Musik und Bühnenhandlung, Überbrückung der Pausen zum Umbau der Kulisse, Unstimmigkeiten in der Tanzchoreografie -, wurden perfekt gelöst. Das Publikum in der voll besetzten Schulaula (rund 250 Plätze) erlebte eine mitreißende Präsentation und bedankte sich mit einem zehnmenütigen Schlussapplaus, den das Orchester geschickt zu befeuern wusste.

Beifall findet jede einzelne Musiknummer und Spielszene auf der Bühne. An geeigneten Stellen klatscht das Publikum rhythmisch mit. Auf den Brettern hinter dem „Orchestergraben“ geht es atmosphärisch dicht, turbulent und bisweilen beklemmend dramatisch zu. Wenn der große Bösewicht Bill Sikes (Tim Fatnev) – eindrucksvolle Statur, perfekt düster geschminkt und mit streng zurückgekämmten Haaren – an die Rampe tritt und seine ganze Rücksichtslosigkeit und Brutalität offenbart, erschauert das Publikum. Auf der anderen Seite nimmt uns Alba Lehmanns schöne Singstimme unwiderstehlich für die Nancy-Figur ein. Auf traditionalistisch weiblich-leidende Art singt sie: „Ist er auch schlecht zu mit / hab ich ihn lieb dafür“ und wird dafür am Ende vom Brutalinski-Bill erschlagen. „Ich werde in der Hölle braten“, sagt Bill, aber vorher will er seine kriminelle und gewalttätige Natur noch voll ausleben.

Musical Oliver

Sänger und Schauspieler Emil Henneken gibt den Gaunerboß Fagin geradezu brillant. Doch mit seiner perfekt vorgespielten Empathie und Freundlichkeit gegenüber Oliver Twist, der seine Opferrolle überzeugend durchhält, kann er Larion (11, Klasse 6gn) im Publikum nicht täuschen: „Der ist kein Guter“, sagt er zum Sitznachbarn und erkennt recht frühzeitig die Ambiguität dieses Charakters. Tatsächlich gibt sich dieser scheinbare Robin Hood am Ende als egoistisches Scheusal zu erkennen, als er den Mord an Nancy im Vorfeld nicht verhindert und seine Bande, die er „meine Kinder“ nennt, schäbig im Stich lässt, um die eigene Haut zu retten. Vorher plagen ihn Albträume, dass er es vielleicht nicht schaffen könnte, seine persönliche Altersvorsorge mit den Lieferungen seiner Diebesbande rechtzeitig zu sichern.
Der zwielichtige Charakter der Fagin-Figur täuscht nicht darüber hinweg, dass andere Charaktere genau so schäbig sind, dies aber hinter einer Fassade von Anstand verbergen, hinter der sie ihr Mütchen an Schwächeren kühlen. Ständig ist der arme Oliver deshalb von Prügeln bedroht.

Die Tanznummern, die vor vier Wochen noch überhaupt nicht klappten, kommen jetzt hinreißend temperamentvoll über die Bühne. Überraschender Einfall: die Rollschuhfahrerin, die inmitten der Tanzgruppe routiniert wilde Pirouetten drehte, ohne das Tablett in den Händen zu verlieren.
Auffällig, wie sich nicht nur die Musiker, sondern auch die Darsteller auf den Dirigenten Florian Wessel fokussieren. Es wirkt so, als wenn er nicht nur seine zahlreichen Musik-Ensembles, sondern auch das dramatische Geschehen auf der Bühne mit seinem Taktstock voll im Griff hält.

 

 

Känguru-Wettbewerb

 

X
Wettbewerbsspaß im naturwissenschaftlichen Bereich

kängu 1

Auch in diesem Jahr haben wieder sich 52 Schülerinnen und Schüler des Grabbe-Gymnasiums den spannenden Knobelaufgaben des Känguru-Wettbewerbs gestellt. Neben den interessanten Aufgaben ist das Schöne am Känguruwettbewerb, dass jeder Teilnehmende einen Preis erhält. Die Besten Teilnehmer erhalten zusätzlich einen besonderen Preis.

kängu 2

An dem Heureka-Wettbewerb Mensch und Natur haben 31 Schülerinnen und Schüler teilgenommen.
Auch hier fanden die Teilnehmenden die Aufgaben sehr spannend und möchten in Zukunft gerne wieder teilnehmen.

kängu aufgabe

Verschenkmarkt

 

X
Secondhand-Verschenkmarkt für den 8. Jahrgang

Beim Verschenkmarkt hat unser Philosophiekurs sich mit "Fast Fashion" und der Herkunft dieser Kleidung beschäftigt.
Wir haben uns die Herkunft und den Anbau der Baumwolle für Labels wie z.B. Shein angeschaut und wie die Baumwolle weiter verarbeitet wird.
Der "Fast Fashion" Trend hat große negative Auswirkungen auf die Bevölkerung in den Anbauländern der Baumwolle und auch auf den Klimawandel. In Gruppen haben wir uns mit einzelnen Schwerpunkten des Baumwollanbaus und der Produktion der Kleidung befasst und haben in diesen Gruppen Plakate gestaltet.

verschenkmarkt

Aus dem Grund, dass der "Fast Fashion"-Trend großen Schaden in der Bevölkerung und für das Klima anrichtet, haben wir einen Verschenkmarkt eingerichtet. Unsere Idee war es, dass alle Schüler*innen der 8. Klassen die Sachen mitbringen können, die sie*er nicht mehr braucht, welche aber noch in gutem Zustand sind. Im Gegenzug kann jede*r etwas mitnehmen, was ihm*ihr gefällt. Die Kleidung, der Schmuck oder auch die Spiele werden nicht entsorgt und können sogar Anderen noch Freude bereiten. Dadurch gewinnt jede*r und es wird nichts verschwendet, was noch brauchbar ist. Diese Idee haben wir am Freitag, den 20.05.2022, umgesetzt. In einem Klassenraum haben wir den Verschenkmarkt aufgebaut. Unserer Philosophiekurs hat wahlweise den Verschenkmarkt beaufsichtigt oder die Annahme und den Abbau der Gegenstände organisiert. Alles Übriggebliebene haben wir an die Wandelwerkstatt gespendet.

 verschenkmarkt


Nia Sann, 8k

Fairtrade-AG

X
Die Fairtrade-AG stellt sich vor

Ein Zeichen für den Frieden setzen

 

X
Ein Zeichen für den Frieden setzen

Am Freitag, dem 01.04., sind Schüler und Schülerinnen des Grabbe Gymnasiums, der Realschule 1 und des Leopoldinums zusammengekommen, nicht für einen gemeinsamen Aprilscherz, sondern in ernster Angelegenheit. Vielen von ihnen ist gerade nicht zum Lachen zumute.
Stattdessen wollen sie erneut ein Zeichen für den Frieden setzen - nicht, wie schon häufiger geschehen, jede Schule für sich, sondern in einer gemeinsamen Aktion. In einer Zeit, in welcher der Angriff auf die Ukraine spaltet und Menschen auseinanderbringt, bilden sie eine Gemeinschaft, um zusammen für Frieden einzustehen und Solidarität mit denen zu zeigen, die in der Ukraine und in Russland unter dem gegenwärtigen Krieg leiden. Aus den Schülervertretungen heißt es: „Uns Schüler*innen ist es wichtig, uns gegen diesen Krieg zu positionieren. Zum Glück mussten die meisten von uns noch keinen Krieg direkt erleben. Aber trotzdem wissen wir, dass Gewalt keine Konflikte lösen oder Probleme beseitigen kann.“
Die Gemeinsamkeit ist den Schüler*innen wichtig in dieser Zeit der Krisen. Seit zwei Jahren beherrscht Corona das Geschehen; die Klimakrise wird immer drängender, und der Krieg in der Ukraine erinnert daran, wie zerbrechlich das friedliche Miteinander ist. Diesen gravierenden Problemen stehen die Schüler*innen mit einem Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber. Sie können zwar auf Demonstrationen gehen, an Politiker*innen appellieren, Spendenaktionen organisieren oder im privaten Umfeld tätig werden, aber das ist es dann meist auch schon.
Mit diesem Projekt bekennen sich die ca. 1000 Jugendlichen zu ihrer Solidarität mit den Betroffenen und signalisieren der Gesellschaft außerhalb ihrer Schulen: „Wir stehen gemeinsam für unsere Werte ein! Wir wollen gesehen und gehört werden! Wir fordern Frieden in der Ukraine, denn nur in einer friedlichen Welt kann man aufwachsen, leben und lernen.“
Sie fordern etwas, das selbstverständlich sein sollte.

Alva Eberhardt

p1

p2

p3

p4

Vernissage des Kunst-LK

X
Vernissage des Kunst-LK

Deutsch-israelischer Schüler:innen-Austausch 2022

X
What remains?

Deutsch-israelischer Schüleraustausch am Grabbe vom 21.-27. März 2022


Als die Schüler:innen der Highschool in Maccabim Re’ut am Sonntag früh um 7 Uhr von den Schüler:innen der Israel-AG des Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasiums Detmold auf der Oranienburger Straße in Berlin zum Bus begleitet werden, der sie am 27. März für die Heimreise zum Flughafen bringen soll, sind die Tränen nicht mehr aufzuhalten.

Hinter den Schüler:innen liegt eine einwöchige gemeinsame Reise, in der sie trotz Klausuren und Proben für die bald anstehenden Musical-Aufführungen eine Woche lang intensiv mit ihren Austauschpartner:innen aus Israel die Geschichte der Judenverfolgung und -vernichtung in Europa bearbeitet haben. Gleichzeitig haben sie auch mehr voneinander erfahren und miteinander eine Verbindung aufgebaut.

Diese gemeinsame Reise begann, nachdem die Schüler:innen in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 21. März, um 4 Uhr morgens von der deutschen Delegation am Grabbe-Gymnasium willkommen geheißen wurden. Sofort ging es zunächst für die israelische Delegation in die Gastfamilien, um etwas Schlaf nach der anstrengenden Reise aufholen zu können, während die deutschen Schüler:innen wenig später ihren normalen Schulalltag starteten. Nach einer kurzen Mittagspause wanderte dann die gesamte Gruppe bei wunderbarem Sonnenschein zum Hermannsdenkmal. Gehen heißt verstehen – und so konnten sich beide Delegationen das erste Mal länger untereinander austauschen und kennenlernen.hermann

Am Dienstag fuhr die Austauschgruppe mit dem Bus zur Wewelsburg, um sich mit der Geschichte der SS, insbesondere mit den Biographien der SS-Täter, der Ideologie und den Kultstätten, sowie den Opfern des KZ Niederhagen und der Aufarbeitung der Nazivergangenheit nach 1945 auseinanderzusetzen. Im Vorfeld hatten die deutschen Schüler:innen während eines Wochenendseminars im Oktober die Ausstellung bereits besucht und eine eigene Führung auf Englisch vorbereitet, um nun der israelischen Delegation die Ausstellung zeigen und erklären zu können.

Am Mittwoch Vormittag besuchten die israelischen Schüler:innen am Grabbe-Gymnasium die Klassen der Jahrgangsstufen 8 und 9, um sich, ihr Land und ihr Leben in Israel vorzustellen. Gleichzeitig wurde so auch schon für die nächste potenzielle Generation der Israel-AG an unserer Schule geworben. Am Nachmittag gingen die Austauschteilnehmer:innen dann gemeinsam auf eine Tour durch Detmold auf den Spuren jüdischen Lebens, zu dem die Schüler:innen der Israel AG im Vorfeld bereits einen digitalen Stadtrundgang vorbereitet hatten. Siehe hier:

Deutsch: https://storymaps.arcgis.com/stories/c71f4d1dc5b143e6a88210a4f974d050
Englisch: https://storymaps.arcgis.com/stories/240ce67a6d6e46efaeebbdf2e8654f19


Tags darauf war die Aufregung besonders groß, als der WDR in die Schule kam, um zu filmen, wie die beiden Delegationen mit Joanne Herzberg sprechen konnten. Joanne wurde eingeladen, um den Schüler:innen von ihrer Familiengeschichte zu berichten. Ihre Familie war von den nationalsozialistischen Judenverfolgungen und der Shoa betroffen. Einzig Joannes Vater Fritz, der 1939 als 17-jähriger mit einem jüdischen Kindertransport Deutschland verlassen konnte, überlebte den Holocaust. Das neue Leben, welches sie nach dem 2. Weltkrieg in den USA führten, war überschattet von der dunklen Vergangenheit. Alle Schüler:innen waren von Joannes Geschichte tief bewegt. Joanne wiederum freute sich, so viele jüdische Jugendliche in Detmold anzutreffen.

Am Nachmittag sprachen die Austauschschüler:innen - inspiriert von Joannes Erzählung – in Kleingruppen über ihre Familiengeschichten im Hinblick auf die Geschehnisse während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch die Lehrer:innen beider Delegationen sind dem Beispiel gefolgt und haben über ihre Familiengeschichten erzählt.

Freitag früh ging es dann zeitig los mit dem Bus Richtung Berlin, um zunächst das Haus der Wannseekonferenz für eine geführte Ausstellung zu besuchen und im Anschluss am Mahnmal Gleis 17 in Berlin-Grunewald eine gemeinsame Zeremonie zum ehrenvollen Andenken der aus Berlin deportierten jüdischen Menschen während der Shoah abzuhalten. Diese beiden Programmpunkte haben einige Schüler:innen – sowohl auf israelischer aber vorallem auf deutscher Seite sichtbar mitgenommen. Nach dem Einchecken im zentral gelegenen Hotel Meininger tat dann auch ein gemeinsamer Spaziergang durch Berlin wirklich gut. Zudem gab dies den Schüler:innen die Gelegenheit, die schönen Gebäude der Museumsinsel, die Spree und den Alexanderplatz bewundern zu können.

Das Programm am Donnerstag und Freitag hatte eindrücklich vermittelt, wie schwer die Verantwortung wiegt, die wir alle vor dem Hintergrund der leidvollen Geschichte für eine gemeinsame Zukunft tragen. Der Abschluss dieser Woche im Hinblick auf die leidvolle Geschichte kam nun aber noch am Samstag: Der Besuch des Mahnmals der ermordeten Juden in Europa. Hier zeigte sich in besonderem Maße, wie wichtig dieser Austausch für beide Seiten ist. Die Jugendlichen mussten sich gegenseitig stützen, man lag sich in den Armen und hat geweint und sich gegenseitig getröstet.

Nach dem Besuch des Mahnmals konnten alle dann noch einmal die Vorzüge Berlins genießen und ihre Freizeit selbstständig gestalten, bevor sich die Gruppe abends zu einer vorerst letzten gemeinsamen Runde im Hotel traf. Hier konnte noch einmal über die Erlebnisse der Woche, über all das Gute, das Neue, das Überraschende gesprochen und auch Kritik geübt werden.

Dementsprechend war der Abschied nach der intensiven gemeinsamen Zeit schwer und schmerzlich. Tröstlich bleibt, dass in bereits knapp fünf Wochen der Rückbesuch ansteht und die deutschen Schüler:innen von ihren Austauschpartner:innen in Israel freudig erwartet werden. Gleiches gilt übrigens für die Lehrer:innen, die in dieser Zeit auch eine freundschaftliche Verbindung aufbauen bzw. fortsetzen konnten.

Was bleibt nun? Das haben die beiden Delegationen eindrücklich zurückgemeldet:
Es bleibt ein Gefühl der tiefen Verbundenheit und Hoffnung für eine Zukunft, in der die deutsch-israelischen Verbindungen wachsen und gedeihen, in der wir alle aufeinander achtgeben, ein Leben in Frieden führen wollen und entschieden allen Formen von Antisemitismus gemeinsam entgegentreten.

 

 

Stolpersteine am Grabbe

 

X
Stolpersteine am Grabbe

Seit 1992 verlegt der Künstler Gunter Demnig Stolpersteine zur Erinnerung an Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet oder deportiert wurden. Die im Boden verlegten kleinen Messingtafeln, die es in vielen deutschen Städten, aber inzwischen auch in 26 anderen europäischen Ländern zu finden sind, gelten mittlerweile als das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Seit Samstag, den 29. Januar 2022, befinden sich auch zwei Stolpersteine auf dem Grabbe-Schulhof vor dem Neubau.

Diese erinnern an Anneliese und Margarete Lükermann. Anneliese war die älteste der vier Kinder der Familie Lükermann. Wegen einer geistigen Behinderung wurde sie seit Mai 1935 in der Heil- und Pflegeeinrichtung Eben-Ezer untergebracht. Wahrscheinlich aufgrund von Unterversorgung verstarb sie im Alter von 28 Jahren am 28. März 1945 in der Heil- und Pflegeanstalt Lindenhaus Brake (vgl. Gedenkbuch der Stadt Detmold: https://www.gedenkbuch-detmold.de/index.php/gedenkbuch/111-die-opfer-in-alphabetischer-reihenfolge/biographien/l-biographien/368-luekermann-anneliese).

Ihre Schwester Margarete erkrankte laut Angaben ihrer Mutter im Alter von vier Monaten an einer Hirnhautentzündung. Diese Krankheit führte ebenfalls zu einer geistigen Einschränkung. Im April 1943 wurde Margarete ebenfalls in Eben-Ezer eingewiesen. Sie starb krank und unterernährt acht Tage vor ihrer Schwester im Alter von 19 Jahren ebenfalls wegen Unterversorgung in der Heil- und Pflegeanstalt Lindenhaus (vgl. Gedenkbuch der Stadt Detmold: https://www.gedenkbuch-detmold.de/index.php/gedenkbuch/111-die-opfer-in-alphabetischer-reihenfolge/biographien/l-biographien/369-luekermann-margarete).

An der Verlegung der Stolpersteine am Grabbe nahmen neben dem Künstler Gunter Demnig auch Vertreter der christlich-jüdischen Gesellschaft, unsere Schulleitung und der Detmolder Bürgermeister Frank Hilker teil. Zwei Schülerinnen der aktuellen Israel AG, Michelle Kammerer und Rahel Arnhold, betonten, wie wichtig es ist, dass es jetzt an unserer Schule einen Ort gibt, wo an das Schicksal der beiden Schwestern erinnert wird. Die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen wach zu halten, sei notwendig, so die Schülerinnen aus der Q1, damit wir aus dem Vergangenen lernen und solche schrecklichen Geschehnisse nie wieder passieren. Nach der Verlegung legten Michelle und Rahel weiße Rosen an den Stolpersteinen für die beiden Schwestern nieder.

Safer Internet Day 2022

 

X
Safer Internet Day 2022

Together for a better internet

Der internationale Safer Internet Day 2022 findet am 08. Februar 2022 statt und steht unter dem Motto „Together for a better internet“. Das diesjährige Schwerpunktthema des Safer Internet Days lautet „Fit für die Demokratie, stark für die Gesellschaft“. Im Rahmen dieser Aktion ruft die Initiative klicksafe.de der Europäischen Kommission auch 2022 wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Demokratieförderung und Medienkompetenz auf. Auch das Grabbe ist natürlich wieder dabei und führt am 24. und 25. Januar 2022 in den Jahrgängen 5 bis 7 die „Grabbe-Safer-Internet-Days 2022“ durch.


An diesen Tagen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Workshops rund um Internet, Smartphone, soziale Netzwerke, Datenschutz und Cybermobbing. Während der Schwerpunkt in der Jahrgangsstufe 5 bei der Internetrecherche und sicheren Passwörtern liegt, beschäftigt sich die Jahrgangsstufe 6 damit, wie man mit Influencern, Apps, Onlinespielen und vielem mehr umgeht. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe werden sich mit den Themen Datenschutz und Privatsphäre im Netz, sowie Cybermobbing auseinandersetzen.

Alle Workshops werden von Informatikschülerinnen und -schülern der Oberstufe durchgeführt oder begleitet. Mitgestalten wird die Veranstaltung in der Jahrgangsstufe 6 auch in diesem Jahr die Medienpädagogin Sabine Schattenfroh. Finanziell wird diese Veranstaltung vom Förderverein des Grabbe-Gymnasiums unterstützt.


Wir freuen uns auf tolle Grabbe-Safer-Internet-Days 2020!


Das SID-Team & die Fachschaft Informatik
(Frau Emminghaus, Frau Knüppel, Herr Sprenger, Frau Weber)

Eltern-Briefe Corona

X
Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie usw. im Schuljahr 2021/22

Die aktuellen Elternbriefe ab September 2021 finden Sie nun im Dateimanager (siehe Startseite).

 

August 2021:

Den Elternbrief zum Beginn des neuen Schuljahres vom 16.08. können Sie hier aufrufen.

 

Juli 2021:

Den Elternbrief zum Beginn der Sommerferien können Sie hier abrufen.

 

April 2021:

Den Elternbrief zum Distanzlernen ab 26.04.2021 finden Sie hier.

Den Elternbrief vom 15.04.2021 finden Sie hier.

 

Januar 2021:

Den Elternbrief vom 27.01.2021 mit Informationen zur Zeugnisvergabe finden Sie hier.

Den Elternbrief vom 08.01.2021 finden Sie hier.

Dies ist der 3-Stufen-Plan der Landesregierung zum Schulbetrieb ab Januar 2021 (Stand 18.12.2020).

Dezember 2020:

Den Elternbrief vom 18.12.2020 finden Sie hier.

Den Elternbrief vom 14.12.2020, das Schreiben vom Landrat und das Antragsformular für eine Notbetreuung an den Tagen 07./08.01.2021 können Sie durch Klick auf den jeweiligen Link öffnen.

Den Elternbrief vom 30.11.2020, unser aktuelles Hygienekonzept für den Präsenzunterricht, das Antragsformular für eine Notbetreuung an den Tagen 21./22.12.2020 und eine Übersicht über die aktuell geltenden Schutz- und Verhaltensregeln des Schulministeriums können Sie durch Klick auf den jeweiligen Link öffnen.

November 2020:

Elternbrief vom 04.11. im eingebetteten PDF-Reader (nicht auf mobilen Geräten):

Oktober 2020:

Den Elternbrief vom 29. Oktober können Sie hier aufrufen.

Den Elternbrief vom 08. Oktober können Sie hier aufrufen. Weitere Dokumente der Bezirksregierung oder des Bildungsministeriums NRW regeln, was vor, während und nach einer Reise in den Herbstferien zu beachten ist: 

Schaubild: Ist mein Kind an Corona erkrankt - Was dann ?

Schulmail vom Ministerium Oktober 2020

Hinweise zu etwaiger Quarantäne für Reisende aus Risikogebieten

Rundverfügung der Bezirksregierung Detmold zu privaten Reisen (SchülerInnen / Lehrende) in Risikogebiete

 

August 2020:

Aktueller Elternbrief 'Hitzefrei' vom 11.08.2020: hier klicken.

Aktueller Elternbrief vom 10.08.2020. hier klicken.    

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern

aufgrund der aktuellen Entwicklung, das Corona-Virus betreffend, möchten wir euch bitten, in den nächsten Tagen regelmäßig Informationen auf folgenden Internet-Seiten einzuholen. Alle Entscheidungen, die im Corona-Fall getroffen werden, kann die Schule nicht alleine wählen, sondern bekommt Anweisungen vom Kreis Lippe und den Gesundheitsbehörden.

In diesen Portalen wird die Schulgemeinde über alle Entwicklungen, die unsere Schule betreffen, auf dem Laufenden gehalten. Alle Entscheidungen, die getroffen werden, sind hier nachzulesen.

Verhalten bei Auftreten von Krankheitssymptomen

Nach den Hinweisen des NRW-Gesundheitsministeriums sollen Menschen, die zurzeit grippeähnliche Symptome aufweisen, ihren Hausarzt beziehungsweise eine Notarztpraxis kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Wegen der Ansteckungsgefahr soll die Kontaktaufnahme zunächst telefonisch erfolgen. 

Daniela Faude
(Schulleiterin)

 

An dieser Stelle finden Sie die älteren Informationen und Infobriefe an Eltern- und Schülerschaft aus den letzten Jahren.

 

2021

 

Hier finden Sie die aktuellen Berichte aus dem Jahr 2021.

Spuren jüdischen Lebens in Detmold

X
Die Israel-AG präsentiert ...

Nach nun über einem Jahr intensiver Auseinandersetzung, Zusammenarbeit und Erfahrungen hat die Israel AG, die aus derzeit 30 Teilnehmer*innen aus der Q1 und EF besteht, eine digitale, bilinguale Stadtführung entwickelt, die sich auf die Spuren jüdischen Lebens in Detmold begibt. Herausgekommen ist ein wunderbare interaktive Suche auf dem Bildschirm, die zum realen Besuch einlädt. Schlussendlich bildet jene auch unseren Beitrag zum Projekt "Jüdisch hier - mediale Spurensuche in Westfalen“ des LWL-Medienzentrums, an dem das Grabbe als eine von 25 Schulen teilgenommen hat.

https://storymaps.arcgis.com/stories/c71f4d1dc5b143e6a88210a4f974d050 (Deutsche Version) bzw.

https://storymaps.arcgis.com/stories/240ce67a6d6e46efaeebbdf2e8654f19 (Englische Version)

https://www.juedischespuren.lwl.org/de/

Besuch aus Uruguay

 

X
Neue Perspektiven zum Klimawandel

Die Liebe zur Umwelt hat am 30.11.2021 zwei junge Frauen aus Uruguay auf den Weg zu uns ans Grabbe-Gymnasium geführt. Beide sind aktive Mitglieder von dem Netzwerk „Climate Justice for All” und der Methodistischen Kirche in Uruguay. Hier bei uns haben sie einen Philosophiekurs der Oberstufe, unter Leitung von A. Hauenschild, besucht und ihr Anliegen geschildert. Der Kontakt zu ihnen kam über die Wandelwerkstatt Detmold (lippeimwandel.de) zustande. Nachdem die beiden sich und ihr Anliegen vorgestellt hatten, konnten auch die Schüler:innen des Kurses zum Thema „Klimawandel“ diskutieren.

Ileana Sosa (32) und Camila Ferreiro (21) engagieren sich sehr fürs Klima und gehören der „Climate Justice for All“ Organisation an. Diese ist eine internationale, methodistische Organisation, die von jungen Menschen aus vier verschiedenen Kontinenten geleitet wird. Ihr Ziel ist es, die Geschichten derer zu erzählen, die rund um die Welt vom Klimawandel betroffen sind. Sie fordern, dass es mehr Gerechtigkeit im Bereich Klima gibt. Um auf die aktuelle Problematik aufmerksam zu machen, haben sie mehrere Kurzfilme gedreht, in denen Expert:innen und Betroffene aus verschiedenen Ländern zu Wort kommen.
Camila Ferreiro war vor wenigen Wochen als Vertreterin der methodistischen Klimaschutzorganisation Teilnehmerin der Klimakonferenz in Glasgow.alt

Da beide aus Uruguay kamen, war der Vortrag auf englisch. Nachdem sie sich und die Organisation vorgestellt hatten, berichteten sie über den Klimawandel weltweit. Damit jede:r ein genaues Bild der aktuellen Klimasituation in Uruguay bekommt, zeigten Camila und Ileana einen Kurzfilm, der die Veränderung vor Ort beleuchtete. Sehr berührend war die Geschichte eines Fischers, der bald wahrscheinlich seinen Beruf nicht mehr fortführen kann, weil die Gewässer dort immer wärmer werden, was viele Arten vertreibt.
Anschließend diskutierte der Kurs mehrere Fragen zum Thema Klima. Eine der Fragen bezog sich auf unsere Umgebung, wo dann über die Gefährdung unserer Wälder diskutiert wurde.

Die abschließende Frage war, ob der Kurs der Meinung ist, dass Gerechtigkeit und Klima zusammenhängen. Alle waren sich einig, dass es im Bezug auf Klimawandel viel Ungerechtigkeit gibt, vor allem weil die, die nicht wirklich verantwortlich sind, oft am meisten darunter leiden.

Sehr interessant war, was Camila Ferreiro über die Klimakonferenz erzählte, weil sie nicht nur über Ergebnisse und Zahlen sprach, sondern von ihren gesamten Eindrücken erzählte.
Sie berichtete von den vielen jungen Menschen, die während der Konferenz protestierten und den Repräsentant:innen der indigenen Völker, die entweder an der Konferenz beteiligt waren oder auch Teil der Demonstrationen waren. Ihr Fazit: Die Menschen fordern Veränderung.
Was Camila bedauerte, war, dass auf der Konferenz nur wenig über die Ungerechtigkeit gesprochen wurde.

Insgesamt war der Besuch von Camila Ferreiro und Ileana Sosa sehr interessant und inspirierend, da man eine neue Perspektive erhielt. Es war auf jeden Fall eine Motivation, mehr auf unseren Umgang mit dem Klima zu achten.


Link zur Website: https://worldmethodistcouncil.org/cj4a/

Bericht von Lucas-Alexander Ehlscheidt, Klara Melenhorst und Sarah Schwarz,
EF-Philosophiekurs 2021

 

Ensemble 'Horizonte' besucht Grabbe

 

X
Ensemble Horizonte

Am Mittwoch, den 24.11.2021 durften Schülerinnen und Schüler der 6. - 9. Klasse, der EF und der Q1 des Grabbe-Gymnasiums in die (neuen) Klangwelten NEUER MUSIK eintauchen. Zu Gast war das Detmolder Ensemble Horizonte, welches seit 1990 in variabler Besetzung vor allem zeitgenössische Musik präsentiert.

Beginnend mit Aldo Clementis ETWAS (1997) begann das Ensemble feinfühlig die liegenden Klänge zu schichten. Mal flächig, mal hörte man die einzelnen schwermütig, klagenden Solophrasen der Flöte, der Oboe oder der Klarinette heraus. Das Konzert war überschrieben mit dem Titel MELANCHOLIA und die Schülerinnen und Schüler konnten diese Gefühlsmomente nachempfinden. Als Duo begeisterten dann Mareike Neumann (Violine) und Maria Pache (Viola) Sie spielten Malika Kishinos „Lamento II“ (2014), welches sich im ersten Teil unmittelbar auf das Reaktorunglück in Fukushima bezieht und vergeistigt und verfremdete Kinderlieder im zweiten Teil intoniert, die verstörend und leer wirken. Mit größerem Ensemble folgte „Nebbia“ (2009) des Mailänders Frederico Gardella, in dessen Stück viele Klänge zu hören waren, die durch allerlei spieltechnische Effekte erzeugt wurden. So hörte man das Hauchen der Querflöte und der Altflöte sowie das der Klarinette und der Bassklarinette genauso eindrucksvoll und undurchsichtig wie das flautando der Streicher. Nur ab und an blitzte ein Melodiefetzten auf, der aber genauso schnell auch wieder verschwand.

Es folgte ein Stück des künstlerischen Leiters des Ensemble Horizonte, Jörg-Peter Mittmanns „Lamento“. Ausgehend von geräuschhaften Klängen entwickelte sich das Stück und zitierte Monteverdis „Lamento“ aus dem Orpheus. Wie ein Hauch aus einer anderen Welt, wie ein Museumsgang mutete diese tonale Passage an und durchbrach gekonnt die geräuschhafte Schwermütigkeit. Im Nachgang verriet Jörg-Peter Mittmann, dass er selbst Schüler des Grabbes gewesen sei und die Aula-Eröffnung vor mehr als 30 Jahren musikalisch begleitet habe.

Als letztes Stück des Vormittagskonzertes stand Valerio Sannicandro „Silvae“ (2013) auf dem Programm, geleitet vom Komponisten selbst. Auffallend war die Besetzung mit der Harfe, die Helene Schütz spielte. Auch Dante Montoya mit tiefen Flötentönen auf der Bassflöte und Merve Kazokoglu überzeugten mit weichem Ton. Die Bassregion der Stücke stütze Martina Styppa am Violoncello.

Die Schülerinnen und Schüler waren fasziniert von der Klang- und Geräuschfülle und kamen am Ende des Konzertes mit den Musikern noch ins Gespräch. Feinfühlig und auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler wurde zum Abschied ein Teil des Geigen- und Bratschenduos wiederholt. Wir danken dem Ensemble Horizonte für den Besuch im Grabbe.

X
Israel-AG besucht die Wewelsburg

yIsrael-AG besucht Wewelsburg

Wewelsburg: Ideologisches Zentrum der SS und Ort des Leidens – Bericht vom Wochenendworkshop der Israel-AG

 

Trotz anstehender Klausuren haben sich 28 Schülerinnen und Schüler der Israel-AG engagiert während eines Workshops mit der NS-Vergangenheit der Wewelsburg auseinandergesetzt. Ziel des Wochenendes war es, eine Präsentation für den anstehenden Besuch der israelischen Partnerschule vorzubereiten.

 

Begleitet wurden die SuS von Frau Prinzler, Frau Hecker, Frau Scheffzik und Herr Dr. Arnhold.

 

Den Auftakt bildete am Freitag Abend nach der Ankunft und dem Beziehen der Zimmer in der Jugendherberge ein kurzer Worshop zum Thema Gewissen und Verantwortung, in dem sich die Schülerinnen und Schüler zunächst beispielhaft mit dem Komandanten des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg, Adolf Haas, und der Widerstandsorganistation „Weiße Rose“ auseinandersetzten.

 y

Am Samstag folgte darauf eine Führung durch die umfangreiche Ausstellung der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg.

Dort wurde in Gruppenarbeit jeweils ein Themenschwerpunkt erarbeitet, um sich vertiefend mit SS-Biographien und den weltanschaulichen Hintergründen, mit  Opferbiographien aus dem KZ Niedernhagen, mit den Kulträumen der SS und mit der Erinnerungskultur nach 1945 zu beschäftigen. Die Arbeitsgruppen werden dann nächstes Jahr den Schülerinnen und Schülern der israelischen Partnerschule jeweils ihren Themenschwerpunkt in einer eigens vorbereiteten Führung in der Wewelsburg vorstellen.

 

Nachmittags wurde das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers besucht, was einen besonders starken Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern hinterlassen hat. Am Abend berichteten alle Schülerinnen und Schüler einstimmig, dass ihnen besonders dieser Besuch nahe gegangen ist und sie dadurch völlig neue Einblicke in das Thema gewonnen haben.

 y

So ist einmal mehr auch den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung von außerschulischen Lernorten deutlich geworden. Gerade die Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit erfordert es, dass man Erinnerungsorte besucht, um den Schülerinnen und Schülern begreifbar zu machen, was der Nationalsozialismus angerichtet hat, insbesondere bei den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und ihren Familien.

 

Damit wurde auch eindrücklich die besondere Bedeutung des Austausches unserer Schule mit der Partnerschule in Israel hervorgehoben. Unsere Schülerinnen und Schüler leisten hiermit einen großen Beitrag dabei, dem immernoch existierenden Antisemitismus in Deutschland klar entgegenzutreten.

 

Natürlich gab es neben den ernsten und wichtigen Themen an diesem Wochenende auch ausreichend Zeit, um die gemeinsame Zeit zu genießen und Freundschaften zu vertiefen. Nun freuen wir uns sehr auf die Ankunft der Partnerschule aus Israel hier in Detmold vom 22.3.-1.4. 2022.

 

 

Mirja Gutzeit holt Bronze in Hannover

 

X
Mirja Gutzeit holt Bronze in Hannover

no

ENDLICH geht es in der Leichtathletik wieder auf die Bahn bzw. auf die Matte! Und für Mirja Gutzeit war dies dann gleich mit zwei tollen Erfolgen verbunden. Bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U16 (Jahrgang 2006) in Hannover holte sie mit der Höhe von 3,40m die Bronzemedaille. Eine Woche später gewann sie in Lage die Westfalenmeisterschaft und krönte diesen Erfolg mit der neuen persönlichen Bestleistung von 3,63m.

Als Mirjas Trainer Olaf Hilker (Mirja startet für den Stabhochsprungverein Horn-Bad Meinberg-Lippe) dann in der U16-Weltjahresbestenliste nachschaute, wartete eine Überraschung auf ihn: Mirjas 3,63m bedeuten Rang 7 in dieser Liste!

Wir gratulieren ganz herzlich zu den Erfolgen in Hannover und in Lage und zu der tollen Platzierung in der Bestenliste.

no

   

Fotos (Wilfried Starke)

oben: Platz 3 für Mirja (3.v.l.) bei den Deutschen in Hannover – und ihre Trainer

unten: Keine Frage: Nicht nur eine tolle Höhe, auch eine exzellente Haltung

Israel-AG besucht Vernissage 'Jüdische Nachbar*innen'

X
Vernissage-Besuch der Israel-AG

no no

Am 23.01.2021 haben wir, die Israel-AG, mit fast 40 Schüler*innen über Zoom einen digitalen Workshop zu der damals noch nicht veröffentlichten Ausstellung des Netzwerkes „Erziehung nach Ausschwitz“ mit dem Titel „Jüdische Nachbar*innen“ durchgeführt.
Bei der Ausstellung geht es um die Biografien von Personen jüdischer Abstammung. Dabei liegt der Fokus vor allem auch auf deren persönlichen Leben als Teil der Gesellschaft vor der Zeit des Nationalsozialismus.
Wir wurden also in Kleingruppen eingeteilt und haben uns jeweils mit einer der Personen und ihrer Geschichte auseinandergesetzt. Schließlich wurden wir von dem Netzwerk gebeten, kurze Videos aufzunehmen, in denen wir von unseren Erfahrungen und Eindrücken der dargestellten Lebensgeschichten berichten.
So wurden wir sechs, stellvertretend für die AG, am 02.09.2021 zur Eröffnung der Ausstellung in der Bezirksregierung Münster eingeladen.
Wir haben uns also, zusammen mit Frau Hecker und Herrn Arnhold, mit dem Zug auf den Weg nach Münster gemacht, wo wir dann um 14:00 Uhr in der Bezirksregierung freundlich in Empfang genommen wurden. Anwesend waren unter anderem Frau Lettermann, eine ehemalige Geschichtslehrerin unserer Schule, Catherine Lecomte, die Großnichte von Emmy Roth, eine der dargestellten Persönlichkeiten in der Ausstellung, Dorothee Feller, die Regierungspräsidentin Münsters und Schüler*innen und Lehrer*innen aus ganz NRW.
Eingeführt und am Ende auch wieder beendet wurde die Veranstaltung von dem Streichtrio „respondinmusic“. Sie spielten ein Stück von Gideon Klein, welcher dieses als Jude neun Tage vor seiner Deportation vollendete. Nur, weil er die Partitur einem Freund noch rechtzeitig gegeben hatte, konnten wir diese Musik hören. no
Einer von uns, Joris Wijgers (Q1), hatte sich bereit erklärt, auf dem Podium, zusammen mit anderen Schüler*innen und Beteiligten, seine Erfahrungen zu der Biografie von Emmy Roth zu schildern.
Sobald die Ausstellung schließlich eröffnet war, haben wir uns bereit gestellt, Fragen zu den einzelnen Biografien und unseren persönlichen Eindrücken zu beantworten.
Insgesamt war es eine schöne und spannende Erfahrung, sich mit den Lebensgeschichten dieser Personen auseinander zu setzen und sie als Menschen, wie wir es auch sind, kennen zu lernen und nicht nur als Opfer des Nationalsozialismus. Wir sind dankbar, im Rahmen der Israel-AG Teil dieses Projekts gewesen sein zu dürfen und an der Veranstaltung teilnehmen durften.

Unser Blog: Mensch Pauline

X
Unser Blog: Mensch Pauline

wpii-gesellschaft-blogFürstin Pauline zur Lippe - Ehefrau und Fürstin, Landesmutter und Regentin
Diese Aktion ist Teil des umfangreichen Vermittlungsprogramms zur Ausstellung, das das Thema für Besucher jeglichen Alters zugänglich macht.

Schüler*innen des WP-II-Kurses Gesellschaftswissenschaften (9. Klasse) am Grabbe-Gymnasium Detmold beschäftigten sich mit dem Wirken der Fürstin Pauline. In der Auseinandersetzung mit der Thematik entstanden sehr kreative Beiträge als Audiodateien und Videos.

Fürstin Pauline machte sich durch Gründungen sozialer Einrichtungen einen Namen, darunter eine erste „Kinderbewahranstalt“ in Deutschland. Außenpolitisch bewegte sie sich in einer von Umbrüchen geprägten europäischen Geschichtsepoche auf der ganz großen Bühne: In bewegten Zeiten sicherte sie die Unabhängigkeit des Fürstentums Lippe ab. 

Ehrung herausragender musikalischer Leistungen

X
Ehrung herausragender musikalischer Leistungen

alt

Ganz herzlich gratuliert das Grabbe Antonia Fischer, Schülerin der 6m, die beim renommierten Harfenwettbewerb 'International Youth Music Competitions', ausgetragen in Atlanta, USA, einen hervorragenden ersten Preis erspielt hat.
Gerade in der Pandemiezeit ist es besonders herausfordernd an solchen Wettbewerben teilzunehmen, da meist unbearbeitete Tonaufnahmen eingereicht werden müssen und die Erstellung dieser Aufnahmen viel Zeit und Nerven beansprucht.
Wir wünschen Antonia weiterhin Erfolg auf ihrem musikalischen Weg, als Jungstudierende im DJI der Hochschule für Musik, als Stipendiatin der Detmolder Sommerakademie und sind sehr froh, sie als Grabbianerin mit hervorragenden Leistungen an unserer Schule zu haben.

Thea Joergensen (Violine, 9m) hat zusammen mit ihrem Klavierpartner Kai Uhland-Boianov einen dritten Bundespreis bei „Jugend musiziert“ errungen. Beim Bundeswettbewerb 'Jugend musiziert' treffen sich alle weitergeleiteten ersten Preisträger der Landeswettbewerbe auf Bundesebene. Auch dieser Wettbewerb wurde in diesem Jahr digital ausgetragen. Wir freuen uns sehr für Thea, auch weil sie eine große Stütze und eine ständige Bereicherung im Schulorchester ist.

Ilij Zaharov (Klarinette, 7m) gratulieren wir zur erfolgreichen Teilnahme am Bundeswettbewerb. Ilij spielt auch seit Beginn im SI-Orchester und unterstützt dort mit hervorragenden Leistungen.

 

Werkbuch des Kunst-LK

X
Werkbuch des Kunst-LK (Nih)

Ausgepackt

X
Ausgepackt

https://sway.office.com/NIS0gD1Gff3qnuCh?ref=Link&loc=play

 

Jugend musiziert einmal anders

X
Jugend musiziert einmal anders

UPDATE:

Nun stehen auch die Ergebnisse auf Bundesebene des Wettbewerbs "Jugend musiziert 2021" fest:

Regionalwettbewerb:

Altersgruppe II:

Inga Natalia Eggeling (Blockflöte): 20 Punkte, 2. Preis

Lea Klaudia Eggeling (Blockflöte): 20 Punkte, 2. Preis

 

Landeswettbewerb NRW:

Altersgruppe II:

Friedrich Schlieker (Klarinette): 22 Punkte, 2. Preis

Kajsa Linnéa Zizelmann (Klarinette): 23 Punkte, 1. Preis

Kajsa Linnéa Zizelmann (Gitarre): 24 Punkte, 1. Preis

In dieser jungen Gruppe gibt es noch keine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb.

Altersgruppe III:

Georg Vladimirskij (Trompete): 20 Punkte, 2. Preis

 

Bundeswettbewerb:

Altersgruppe III:

Ilij Zaharov (Klarinette): mit sehr gutem Erfolg teilgenommen, 19 Punkte

Thea Johanna Joergensen (Kategorie Duo Klavier und ein Streichinstrument -Violine): 21 Punkte, 3. Preis

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!

 

In diesem Jahr stellte der Wettbewerb Jugend musiziert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor besondere Herausforderungen.

Folgende Grabbianerinnen und Grabbianer haben sich diesen ganz erfolgreich gestellt und großes Engagement, Ausdauer und vor allem musikalisches Können bewiesen:

Inga und Lea Eggeling (Kategorie Blockflöte)
Georg Vladimirskij (Kategorie Trompete)

Friedrich Schlieker (Kategorie Klarinette: 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb)

Kajsa Zizelmann (Sie startete gleich mit zwei Instrumenten und erspielte sowohl mit der Klarinette, als auch mit der Gitarre einen ersten Preis, in beiden Kategorien wurde sie zum Landeswettbewerb weitergeleitet.)

Kristina Hentschel und Mathilde Stärk haben beim Landeswettbewerb in der Kategorie Klavier vierhändig einen ersten Preis eingespielt.

Für Thea Joergensen an der Violine (Kategorie Duo Klavier und ein Streichinstrument) und Ilij Zaharov (Kategorie Klarinette) drücken wir noch weiter die Daumen, denn die beiden haben auf Landesebene einen ersten Preis erspielt und wurden zudem zum Bundeswettbewerb weitergeleitet.

Allen Preisträgern gratulieren wir ganz herzlich zu ihren Erfolgen, Thea und Ilij wünschen wir viel Erfolg beim Bundeswettbewerb.

Die Fachschaft Musik


Zwei Preisträgerinnen haben einen eigenen Artikel verfasst:

In Zeiten von social distance und Distanzlernen haben sich zwei 15-jährige SchülerInnen der EF unserer Schule, Mathilde Stärk und Kristina Hentschel, der Herausforderung gestellt, beim diesjährigen Wettbewerb Jugend musiziert mitzuwirken und den ersten Preis in der Kategorie Klavier vierhändig auf Landesebene eingespielt. Dabei musste so manche Klippe überwunden werden, denen sich die beiden jungen Musikerinnen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Corinna Warlich mit viel Einsatz, Flexibilität und Kreativität, aber auch mit Verzicht und Kompromissbereitschaft in Zeiten von Corona gestellt haben. Ein anspruchsvolles Programm wurde zusammengestellt.

Jugend musiziert Grabbe 2021Ohne zu wissen, ob der Wettbewerb im Lockdown überhaupt stattfinden konnte, übten beide Mädchen getrennt voneinander zuhause, denn gemeinsame Proben waren zeitweise gar nicht mehr möglich. Wenn es die Coronalage erlaubte, trafen sie sich dann zum gemeinsamen Spiel im Unterricht, natürlich mit Maske. Um den notwendigen Abstand zu wahren, musste das Programm umgearbeitet werden, da ein gemeinsames Spiel im Laufe der Vorbereitung nur noch an zwei Flügeln erlaubt wurde.

Das Grabbe Gymnasium stellte die große Aula mit zwei Flügeln zu Endproben zur Verfügung. Dort wurde von Andre Stärk die Aufnahme für den Wettbewerb gefilmt, da er nicht in Präsenz der Teilnehmer stattfinden konnte und anschließend zur Jurybewertung eingesendet. Herzlichen Glückwunsch, Ihr zwei! Das nennt man Liebe zur Musik.

Ein Klick auf das Bild öffnet ein Video zusammengefügt aus den verschiedenen Stücken.

Junior Science Olympiade ''Oh Schreck, ein Fleck''

X
Junior Science Olympiade "Oh Schreck, ein Fleck" 

Anknüpfend an die Erfolge der letzten Jahre, haben auch in diesem Schuljahr Schüler*innen unserer Schule erfolgreich an der Junior Scienc Olympiade teilgenommen. In diesem Wettbewerbsjahr lautet das Motto der Junior Science Olympiade (IJSO) "Oh Schreck, ein
Fleck!".Junior Science Olympiade 2021 Grabbe
Die IJSO ist für Schüler*innen im Alter von 9 bis 15 Jahren, die sich besonders für Naturwissenschaften interessieren und über ein Forschertalent verfügen. Dieses Jahr haben 4300 Schüler*innen am Auswahlwettbewerb zur IJSO teilgenommen. Gefördert wird er vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den Kultusbehörden der Länder. 20 Schüler*innen des WPII-Kurses der Jahrgangsstufe 8 des Grabbe-Gymnasiums waren in diesem Jahr, betreut und unterstützt durch Silke Chtchian und Markus Wischer, in der ersten Runde den Flecken auf der Spur.
Wer kennt das nicht, ein Saft- oder Schokoladenfleck ist auf dem neuen T-Shirt, oh Schreck! In verschiedenen Experimenten wurde untersucht, welche Waschmittel sich für welche Flecken am besten eignen und welche Wirkung die einzelnen Inhaltsstoffe auf die verschiedenen Flecken haben. Ein Schwerpunkt der Untersuchungen lag dabei auf der Wirkung von Enzymen. Sie kommen
natürlich in Früchten wie Kiwis vor und werden sogenannten bioaktiven Waschmitteln zugesetzt. Die Schüler*innen untersuchten z.B., was mit Gummibärchen passiert, wenn sie in Kiwisaft oder Waschmitteln „baden“. Abschließend untersuchten sie modellhaft die Wechselwirkungen zwischen geladenen Teilchen mit Hilfe selbst gebauter Elektroskope.
Von den rund 4300 Schülerinnen und Schülern in der ersten Wettbewerbsrunde sind 1008 zur Quizrunde eingeladen worden, so auch 5 Schüler*innen des Grabbe. Hier stellten sie sich im März einem multiple-choice-Test mit Fragen aus den Sachbereichen Biologie, Chemie und Physik.
Jakob ist dabei erfolgreich in die nächste Runde eingezogen. Für ihn geht es nun im Mai in die 3. Runde, die Klausurrunde, mit der Möglichkeit sich für das Bundesfinale zu qualifizieren. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg.

Gelungener Auftakt der Israel-AG

 

X
Trotz Corona - gelungener Auftakt der neuen Israel AG

bla

Die Israel AG des Grabbe-Gymnasiums startete Ende November in einen neuen Durchgang. In diesem Jahr, in dem so Vieles anders ist, gibt es doch immer die Konstanten, die weiter bestehen und sogar aus der scheinbaren Not eine Tugend machen. Die AG unter der Leitung von Elisabeth Hecker und Dr. Oliver Arnhold fand und findet, entgegen der letzten Durchläufe, an mehreren über die nächsten Monate verteilten Samstagen in mehrstündigen Workshops statt. Wer denkt, dass Schüler*innen dafür nicht zu begeistern wären, irrt. Am 28.11.20 versammelten sich 41 Grabbianer*innen aus der 9. und 10. Klasse vor ihren PCs und Laptops und nahmen so gemeinsam am ersten digitalen Workshop der Israel AG teil, der mit einem vielfältigen und spannenden Programm aufwarten konnte.
Gleich zu Beginn entwickelten sich die ersten Diskussionen darüber, was denn Antisemitismus überhaupt sei und in welchen verschiedenen Formen und Äußerungen dieser zu finden ist. Dabei ging es auch um Ausformungen von Antisemitismus „vor der eigenen Haustür“, denn im November wurden die fünf „Stolpersteine“ für die jüdische Familie Herzberg in der Detmolder Karlstraße von Unbekannten mit einem offenbar rechtsextremen Hintergrund mit roter Farbe beschmiert, was bei den Schüler*innen für große Empörung sorgte.

Mit diesem Basiswissen im Gepäck erfolgte die Aufteilung der AG in zwei Arbeitsgruppen. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit dem Kurzfilm „Masel Tov Cocktail“ (2020) von Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch, der in diesem Jahr mit dem Deutschen Menschenrechtsfilmpreis ausgezeichnet wurde. Der Film handelt von Dima, einem im Ruhrgebiet lebenden Jugendlichen. Dima ist Sohn russischer Einwanderer, Schüler an einem Gymnasium und Jude. Daher wird er mit den verschiedensten Formen von Antisemitismus in unterschiedlichen Situationen konfrontiert. Dennoch setzt sich der Film auch kritisch mit dem Stereotyp
auseinander, Juden immer nur als Betroffene von Antisemitismus und in einer Opferrolle zu sehen. Jüdisches Leben in Deutschland lässt sich nicht auf diesen einen Aspekt reduzieren und es ist wichtig, sich der Vielfältigkeit jüdischen Lebens bewusst zu werden. Dieser Perspektivwechsel regte die Schüler*innen zu intensiven Debatten aber auch zum Nachdenken darüber an, welche Erfahrungen unsere Austauschschüler*innen in Israel mit diesen Fragen machen und was wir daraus für unseren Austausch lernen können.

Die zweite Gruppe wurde zeitgleich zu Tester*innen des interaktiven Zeitzeugnis-Formates „Dimensions in Testimony“. Im April 2019 stellte die USC Shoah Foundation der Holocaustüberlebenden Anita Lasker-Wallfisch rund 1000 Fragen zu ihrem Leben vor, während und nach der Shoa. Dadurch wurde eine Datenbank mit Antworten generiert, auf die über mündliche Fragen von Benutzer*innen zugegriffen werden kann. Die Internetplattform ermöglichte es den Schüler*innen, virtuell in eine Frage-Antwort-Interaktion mit Anita LaskerWallfisch zu treten, die das Vernichtungslager Ausschwitz überlebte. Betreut wurden die Israel
AG dabei von Sanna Stegmaier, wissenschaftlicher Mitarbeiterin der USC Shoah Foundation, die diesen Teil des Workshops pädagogisch anleitete. Nach einer kurzen Einführung durften die Schüler*innen ihre Fragen an die Zeitzeugin stellen, woraufhin in individuellen „Gesprächen“ schließlich über 700 Fragen zusammenkamen. Nach 90 Minuten wechselten die Gruppen, so dass alle Mitglieder der Israel AG sich sowohl mit dem Film auseinandersetzen als auch den Workshop zum interaktiven Zeitzeugnis von Anita Lasker-Wallfisch besuchen konnten.

Am Ende waren alle Beteiligten tief beeindruckt und es gab viel positives Feedback im Hinblick auf die neuen Erfahrungen mit den Inhalten der Workshops als auch der Tauglichkeit der Technik. Viele Schüler*innen empfanden zudem die fünf Stunden als enorm kurzweilig und abwechslungsreich gepaart mit vielen neuen Aspekten, die sie zum Nachdenken angeregt haben. Sowohl die Schüler*innen als auch die Lehrer*innen freuen sich schon auf den nächsten Workshop im Januar, bei dem die Israel AG mit der Ausstellung: "Jüdische Nachbarinnen und Nachbarn" arbeiten wird, die im Rahmen der Detmolder Veranstaltungen zum Holocaustgedenktag im Grabbe-Gymnasium zu sehen sein wird.

Elisabeth Hecker und Oliver Arnhold

Das Grabbe wird Musikprofilschule

X
Das Grabbe wird Musikprofilschule

Das Christian-Dietrich-Grabbe Gymnasium gehört zu den Schulen, welche am Schulversuch der Landesregierung „NRW-Profil-Schulen“ teilnehmen dürfen. Aus dem Bewerberfeld mit 17 Schulen, welche sich landesweit beworben haben, wurde das Grabbe und weitere Schulen ausgewählt.bla

Dieser Schulversuch ist so angelegt, dass die hier erprobten Ergebnisse später in das Regelsystem überführt werden können. Als Ziel des Schulversuches gilt somit die Erprobung, die Evaluation und die Weiterentwicklung organisatorischer Standards für ein künftiges Label „NRW-Musikprofil-Schule.

Das Grabbe hat seit ca. 1965 unter anderem einen breiten musikalischen Schwerpunkt, darf den Namen „Musikgymnasium“ tragen und somit ist es folgerichtig, dass sich das Grabbe bei so einem Schulversuch zur Musikprofilschule sich bewirbt. Die Musikfachschaft erhofft sich von der Teilnahme am Schulversuch, dass das derzeitige Musikprofil evaluiert und weiterentwickelt wird, sodass wir die Stärken unserer Schülerinnen und Schüler noch zielorientierter und nachhaltiger fördern können. Zudem werden wir in enger Kooperation mit der Musikhochschule Detmold zusammenarbeiten, sodass wir nicht nur breit aufgestellt Angebote für musikinteressierte Schülerinnen und Schüler anbieten können, sondern auch zusätzlich Angebote in der Exzellenzförderung. Das Grabbe setzt auf eine breite Basis musikbegeisterter Schülerinnen und Schüler, denn diese sind die tragenden Säulen einer Exzellenzförderung im musikalischen Bereich.


Derzeit bereichert das Musikprofil des Grabbes in drei unterschiedlichen Formen das Schulleben: dem Musikunterricht - in den Musikklassen (M-Klassen) für besonders begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler sogar durchgehend von der 5. Klasse bis zu Kursen in der Oberstufe-, dem Musikprojekt in der Erprobungsstufe der Musikklassen und dem reichhaltigen Angebot vielfältiger Arbeitsgemeinschaften. Ergänzt wird das Angebot mit der Begabtenförderung und der Kooperation und Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern.


Im Musikunterricht erlernen die Schülerinnen und Schüler die im Schulcurriculum und im Lehrplan festgeschriebenen Kompetenzen, um musikalische Bildung zu erlangen. Der Musikunterricht ist das kontinuierliche Rückgrat einer musikalischen Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler. Die Bandbreite der unterschiedlichen Musik- und Stilrichtungen wird hier beispielhaft verdeutlicht, um den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zu geben, Musik zu analysieren und zu bewerten.
Die Schülerinnen und Schüler tragen Verantwortung für ihr individuelles Lernen und das der Lerngruppe und werden von den Lehrkräften je nach Alter, Begabungen und Neigungen individuell gefördert. Die Eltern und Erziehende tragen Verantwortung für eine unterstützende Begleitung ihrer Kinder im Lernprozess und ermöglichen gegebenenfalls den Schülerinnen und Schülern, ein Instrument sicher zu erlernen.


Im Musikprojekt in der Erprobungsstufe der Musikklassen arbeiten die Schülerinnen und Schüler projektorientiert in vier unterschiedlichen Bereichen musikalischer Praxis. In den Bereichen INSTRUMENTE, STIMME, KLANG und SZENE werden Kenntnisse und Erfahrung der Lernenden, je nach Interessenbezogenheit vertieft. Das Musikprojekt weist somit eine hohe Handlungs- und Schülerorientierung auf und ist geprägt von einer großen Selbstorganisation und Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler.


Das reichhaltige AG-Angebot des Grabbe-Gymnasiums ermöglicht den Schülerinnen und Schülern Musikpraxis zu leben. Die verschiedenen Ensembles arbeiten jahrgangsübergreifend und zielorientiert, wobei der zwei- oder dreistündige wöchentliche Arbeitsprozess einen wichtigen Teil im Schulalltag darstellt. Die Unter- und Mittelstufenensembles sind für alle Schülerinnen und Schüler des Grabbe-Gymnasiums belegbar und das DJO kann auch von Schülerinnen und Schülern anderer Detmolder Schulen besucht werden.
Im breitaufgestellten AG-Bereich des Grabbe-Gymnasiums können die Schülerinnen und Schüler ihre musikalischen Fähigkeiten erproben und vertiefen. Vor allem die musikalische Kommunikation, also die Interaktion zwischen Musikerinnen und Musikern ist Kerngeschäft der vielen großen Ensembles des Gymnasiums. Beim gemeinsamen Musizieren, im Sinne einer umfassenden Allgemein- und Persönlichkeitsbildung, werden kognitive Fähigkeiten und praktische Fertigkeiten, emotionale wie soziale Kompetenzen gefördert. Diese resultieren nicht nur aus der Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren und differenzierter emotional wahrzunehmen, sondern auch aus der sozialen Sensibilisierung beim gemeinsamen Musizieren. Grabbianer entwickeln deshalb häufig eine starke Persönlichkeit und sind zugleich in der Lage, ihre eigenen Belange mit denen der Gruppe in Einklang zu bringen. So kann Musizieren und effektives Lernen gelingen.
In der Begabtenförderung können die Schülerinnen und Schüler ihre musikpraktischen und musikwissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen. So werden in der Mittelstufe im Wahlpflichtbereich Musikkurse angeboten, sowie in der Oberstufe werden regelmäßig Leistungs- und Grundkurse eingerichtet. Auch der IV-Kurs, mit dem Schwerpunkt der bewerteten Ensembleteilnahme mit angehängter Musiktheoriestunde finden regelmäßig statt. Auch Projektkurse und die Möglichkeit einer besonderen Lernleistung bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, freiwillig und über den Unterricht hinaus einen besonderen Begabungs- und Interessenschwerpunkt zu verfolgen, sodass ihre wissenschaftspropädeutische Kompetenz erhöht und ihre Selbständigkeit und Kreativität gefördert werden. Um frühzeitig musikalische Talente entdecken und dann individuell fördern zu können, wird es ein von den Musikhochschulen ausgearbeiteten Diagnosebogen geben, der musikalische Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler schon früh feststellen lässt.
Wir erhoffen uns durch die Teilnahme am Schulversuch unser bisheriges Musikprofil zu stärken, die Kooperationen mit der Hochschule für Musik Detmold und anderen musikalischen Partnern zu manifestieren, nachhaltige und frühzeitige Exzellenzförderung anzubieten.


Unser Musikprofil soll innerhalb unseres Musikprofiles Räume für die Schülerinnen und Schüler anzubieten, sich zukunftsorientiert und nachhaltig musikalisch zu bilden.

Mirja Gutzeit bei den Ruhrgames 2021

X
Mirja Gutzeit bei den Ruhrgames 2021

Ruhrgames2021Mirja Gutzeit hat bei den RuhrGames 2021 eine großartige Performance geboten und ist hervorragende 3,40m trotz aller Probleme des letzten Jahres gesprungen. Der Stabhochsprungverein Horn-Bad Meinberg-Lippe hat den Stabhochsprungwettkampf an zwei Tagen im Ruhrstadion ausgerichtet. Der untere Bericht zeigt eindrucksvoll die Bedeutung dieser Veranstaltung:

4 Tage / 245 Künstlerinnen und Künstler / 3.800 Sportlerinnen und Sportler / 47 Sport-Disziplinen / 242 Entscheidungen / 495 Siegerinnen und Sieger / 100 % Gender Equality / 52 Streaming-Kanäle / 180 000 Zuschauer*innen (Livestream Sportdeutschland) / 8,3 Mio. Gesamthörerzahl (Radio) / 7 Mio. Auflagenstärke (Print) / 1,5 Mrd. Online-Reichweite / 289 Mio. Gesamtreichweite (GIFs und Sticker) – und das alles nach über einem Jahr Pandemie, 13 Monaten ohne Events, Kulturveranstaltungen und vor allem ohne Multisport!

Diese beeindruckenden und in dieser Form einzigartigen Ruhr Games 21 haben wir gemeinsam mit Ihnen/ Dir auf die Beine gestellt und sind verdammt Stolz auf alle, die daran mitgewirkt haben!

Am Sonntag, den 06. Juni 2021 wurde die 4. Auflage der Ruhr Games mit dem Finale der Urban Championships im Skateboard erfolgreich beendet. Und das in einer Zeit, in der an Veranstaltungen in dieser Größenordnung eigentlich nur schwer zu denken war. Mit den Ruhr Games 21 haben wir gezeigt, dass es weitergeht und eine Plattform für vor allem diejenigen geschaffen, die sich in den vergangen Monaten extrem zurückhalten und auf vieles verzichten mussten.

All die freudigen Gesichter, in die man während der 4 Tage blicken konnte, die emotional so geladenen Bilder, die entstanden sind und die positiven Rückmeldungen aus dem Umfeld der Athlet*innen, Künstler*innen und beteiligten Partner*innen machen uns als Veranstalter überglücklich, stolz und dankbar zugleich. Genau wie die Athlet*innen in ihren Sportarten und die Kulturschaffenden in ihren Disziplinen dran geblieben sind, haben auch wir die ganze Zeit daran geglaubt, dass die Ruhr Games 21, auch unter schwierigen Bedingungen mit Ihnen/ Euch an der Seite gelingen werden und möchten uns im Namen des gesamten Projektteams für den Mut, den Fleiß und den Aufwand bedanken, den alle Beteiligten in den letzten Monaten aufgebracht haben, um diese Veranstaltung gemeinsam und auf besondere Weise umzusetzen.

Als wir 2019 mit den ersten Planungen begonnen haben, hatten die Ruhr Games ein anderes Gesicht, als es sich nun vergangenes Wochenende in Bochum gezeigt hat. Die wichtige Weiterentwicklung des Formats ist in unseren Augen dennoch mehr als gelungen. Die Qualität in vielen etablierten Sportarten und Kulturprogrammpunkten hat sich noch einmal um ein Vielfaches gesteigert und neue Sportarten und Kunstformen haben sich nahtlos und qualitativ hochwertig in das Gesamtkonzept eingefügt. Insbesondere die Berichterstattung und das tägliche Streaming-Angebot inklusive täglichem, vierstündigen Live-Magazin haben zudem eine neue Facette der Ruhr Games hervorgebracht, auf die wir in Zukunft noch stärker setzen möchten.

Impressionen und die ersten Bilder sind in unseren Recap-Videos unter folgendem Link: https://www.ruhrgames.de/einsehbar. Alle Streams und viele Interviews von unterschiedlichsten Akteuren zum Nachschauen sind unter https://sportdeutschland.tv/ruhr-games zu finden.

Wir hoffen sehr, dass diese Ruhr Games nur der Anfang und der erste Schritt in Richtung Normalität waren. Nach einer umfassenden Nachbereitung und Evaluation werden wir die Ruhr Games 2021 in einer Gesamtdokumentation darstellen und allen Partnerinnen und Partnern zukommen lassen.

Viele Grüße und bis bald!

2020

 

videoCLIPS

X
Grabbe live Videos

Grabbe live

Corona Man

Tatü 2020

Ausstellung

Sportlerehrung

Juli→Dezember

Märchengeschenk

X
Märchengeschenk

bla

Große Sprünge

X
Große Sprünge

Das hohe Ziel im Blick

Mirja Gutzeit Nr. 1 in der Topliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes

Von Hajo Gärtner

Mirja Gutzeit springt locker in den ersten Stock jedes Hauses: Wenn das Fenster offen steht und sie ihren Stab dabei hat. Spaß beiseite: In den Toplisten des Deutschen Leichtahletik-Verbandes für die einzelnen Disziplinen und die einzelnen Altersklassen sticht ihr Name hervor. Sie gehört zum jüngsten Jahrgang (2006), für den eine deutsche Bestenliste erstellt wird.

Mirja Gutzeit rangiert auf Platz 1 im Stabhochsprung. Ihre Höhe, die im auslaufenden Jahr 2020 für sie gleichzeitig eine neue persönliche Bestleistung war, reicht hoch hinaus: 3,42 Meter. Ein toller Erfolg für die Grabbianerin. Sie rangiert damit vor zwei Athletinnen des TSV Bayer Leverkusen 04, der deutschen Stabhochsprung-Hochburg.

Mirjas sportliche Karriere begann als Turnerin im Turnleistungszentum Detmold. Vom Turnen, das eine hervorragende Grundlage für den Stabhochsprung ist, ging es dann zum Stabhochsprung bei der LG Lippe-Süd. Einmal mehr hat sich da die gute Zusammenarbeit vom Turnleistungszentrum/Grabbe und der LG Lippe-Süd/Landesleistungs-Stützpunkt Stabhochsprung bewährt. Damit hat Mirja ihrem Trainer Olaf Hilker ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk gemacht.

Und Dirk Gantenberg hat die Schule einmal mehr mit einem schönen stimmungsvollen Foto beschenkt: Man kann Mirjas Augen den Respekt vor der Höhe ablesen. Den leisen Zweifel: Kann ich das schaffen ? Aber auch die volle Konzentration, die gebündelte Energie und schließlich die Zuversicht, diese Herausforderung jetzt und hier zu meistern. Kurzum: Der Sportfotograf Dirk Gantenberg versteht sein Handwerk !

 

Bernd das Brot

Kultstatus

Bernd das Brot ist eine Figur des Kinderfernsehkanals KiKA. Es handelt sich um ein sprechendes und meist deprimiertes Kastenweißbrot mit sehr kurzen Armen, da seine Hände sich direkt am Laib befinden, der den Rumpf inklusive Kopf darstellt. Er ist in der Bernd-das-Brot-Serie, in den Kika-Nachtschleifen und in Bernd & Friends zu sehen. Zuvor trat er auch in den Sendungen Chili TVTolle SachenBravo BerndBernd das Brot und Berndivent auf.

Bernd das Brot ist seit 2000 in der Fernsehserie im KiKA zu sehen. Bei vielen erwachsenen Fernsehzuschauern wurde die Figur 2003 bekannt, als KiKA in der – offiziell sendefreien – Zeit von 21 bis 6 Uhr eine Schleife mit ausgesuchten Bernd-Filmen zeigte. Durch seine Art hat Bernd das Brot viele erwachsene Fans gefunden und viel Medienaufmerksamkeit erhalten. Bei seinen Fans hat er Kultstatus erreicht. Im Jahr 2004 wurde „Bernd das Brot“ mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Wer Bernd noch nicht kennt, hier ist er in einer Glanznummer:

aus dem Internet-Lexikon Wikipedia:  https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_das_Brot

Fürstin Pauline

Mangel eindämmen

Auf das Bild klicken, um den Bericht zu vergrößern !

Einschulung

 

X
Die neuen Fünftklässler des Schuljahres 2020/2021 haben sich eingelebt

Spät ist besser als gar nicht: Das Corona-Virus legt nicht nur einen bleiernen Nebel über das Land, sondern verhindert auch die schnelle Klarsicht auf hervorragende Ereignisse des Schulalltages. Aber wir geben nicht auf, und nun sind sie endlich da: die Fotos von der diesjährigen Einschulungsfeier in der Neuen Aula. Gut seht ihr aus, auch mit Maske !


Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
nun sind die Sommerferien schon bald vorbei und Ihre Kinder werden bei uns am Grabbe-Gymnasium am Donnerstag, 13.08.20, eingeschult.

Von den jeweiligen Klassenleitungen haben Ihre Kinder zu Ferienbeginn bereits einen Brief mit ein paar persönlichen Worten und einer Materialliste bekommen.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über den Ablauf der Einschulung.
Um den zur Zeit geltenden Hygienebestimmungen zu entsprechen, findet die Einschulung in zwei Gruppen nacheinander in der Neuen Aula statt: für die Klassen 5m und 5s um 9.00 Uhr und für die Klassen 5k und 5gn um 11.00 Uhr. Jeder Schüler/jede Schülerin darf zwei Begleitpersonen mitbringen und für alle gilt die Pflicht, während der gesamten Veranstaltung im Schulgebäude und auf dem Schulgelände, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bitte bringen Sie Ihre Mund-Nase-Bedeckungen dazu mit.

Bitte richten Sie sich auf ca. 2 Stunden ein. Nach ungefähr der Hälfte der Zeit werden Ihre Kinder mit den Klassenleitungen in die Klassenräume gehen und dort nach einer Begrüßungsrunde ihren Stundenplan und ggf. ihre Busfahrkarte erhalten. Währenddessen bitten wir Sie, in der Neuen Aula zu bleiben, um Sie über allgemeine Regelungen am Grabbe-Gymnasium, über die Organisation des Nachmittags und über die Mensa zu informieren.

Die auf die Einschulung folgenden zwei Schultage - Freitag, 14.08.20 und Montag, 17.08.20 - dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und umfassen die erste bis einschließlich sechste Stunde (7.40 bis 13.00 Uhr). Am Dienstag besteht die Möglichkeit eines Wandertages, über den von den jeweiligen Klassenleitungen entschieden wird.
Einen wichtigen Termin möchte ich Ihnen noch ankündigen: Am Montag, 17.08.20, finden die Klassenpflegschaftssitzungen der fünften Klassen statt. Wir beginnen gemeinsam um 19.00 Uhr wieder in der Neuen Aula.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder und wünschen Ihnen und Ihren Familien noch ein schönes Ferienwochenende!

Viele Grüße aus dem Grabbe-Gymnasium

Gundel Niedermeyer
(Erprobungsstufenkoordinatorin)

 

Um die Wartezeit zu verkürzen: Bericht von der letzten Einschulung 2019 anschauen!

Sichtbare Gefühle

X
Sichtbare Gefühle

Mai→Juni

Abitur 2020

X
Abiturgottesdienst "Segel setzen"

 

Liebe Abiturient*innen,
liebe Lehrer*innen,
liebe Familien, 

es ist seit langem Tradition am Grabbe-Gymnasium, dass eine Gruppe aus Schülerinnen und Schülern der Q2 den Abiturgottesdienst plant und gestaltet. Auch wir vom Komitee haben uns mehrfach zusammengesetzt, um ein Thema auszuwählen, ein Anspiel zu verfassen und uns den Ablauf zu überlegen. Geplant war ein Gottesdienst für und mit Euch.

Leider betreffen die Auswirkungen des Corona-Virus auch die Durchführung unseres Gottesdienstes, sodass wir uns entschieden haben Euch mit diesem Flyer eine Art „Gottesdienst to go“ mitzugeben.

abgedruckt ist eine Art Ablauf, sodass, wer mag, den Gottesdienst einfach zu Hause im kleinen Kreise feiern kann. Neben den abgedruckten Texten findet ihr auch QR-Codes für die Lieder und für einige eingesprochene Sequenzen.

Zuletzt möchten wir uns ganz herzlich für die Unterstützung von Frau Nowak und Pfarrerin Mareike Lesemann bedanken und wünschen Euch einen schönen „Gottesdienst to go“ mit unseren Gedanken zum Thema „Segel setzen“.

http://www.beugholt.de/index.html

Corona Man

Online-Ausstellung

X
Die Ordnung meiner Welt

Wiederholung lautet das Motto dieses fotografischen Alltags-Stilllebens. Algorythmen, hier symbolisiert mit der Farbe Gelb, gehören zum Alltag dazu, machen ihn möglicherweise sogar wesentlich aus. Perspektive, Belichtung und Schattierungen bewahren das Einzelmotiv jedoch davor, sich im Seriellen bedeutungslos aufzulösen. Andererseits erhält so ein Quietsche-Entchen eine interessante Bedeutung gerade im Ensemble von ansonsten kaum beachteten Alltagsobjekten.

Die Ordnung meiner Welt 

Online-Ausstellung der praktischen Arbeiten des Q1 Grundkurses Kunst

 Von Elisabeth Hecker

Die Aufgabe für den Q1 Grundkurs (2019/20) im Fach Kunst war es, eine fotografische Bildersammlung über einen längeren Zeitraum zum Thema „Die Ordnung meiner Welt“ zu erstellen. Dabei sollten die Einzelbilder anschließend thematisch geordnet werden, sodass über Konstellationen und Nachbarschaften Bezüge und Ähnlichkeiten entstanden, die es dem Betrachter nun ermöglichen diese nachzuvollziehen und zu vergleichen. 

Thematisch kreisen viele Serien der Schülerinnen und Schüler in der ein oder anderen Art und Weise um die Natur. Sie setzen sich dort mit deren zeitlicher Veränderung, wie Wachstum, Tag und Nacht, Hell und Dunkel und den farblichen Eigenheiten auseinander. Darüber hinaus gibt es fotografische Reisen durch die Garage oder über den Heuboden der Familie. Stets ist es auch das noch so kleinste Detail aus der Umgebung, welches sichtbar gemacht wird. 

Des Weiteren ist auch immer wieder die äußerst sensible Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler betreffend ihres Umfeldes zu erkennen. Sei es die Farbe Gelb, ein umfassendes Porträt des Hobbys oder gar optische Täuschungen - die Schülerinnen und Schüler präsentieren uns hier mit ihren Werken eine Bandbreite von fotografischer Dokumentationen bis hin zu Suggestionen, von Aktuellem bis hin zu Alltäglichem, von feinen Differenzen und groben Unterschieden und stets mit hoher Bedeutsamkeit für sie selbst - eine Ordnung ihrer Welt. 

Sie ist voraussichtlich bis zum 16. August 2020 geöffnet sein. 

Aufrüstung

X
Schulcloud

LZ vom 27. Mai 2020

Wiedereinstieg

X
Wiedereinstieg in den Unterricht

Januar→April

Israel-Trip

X
Grabbianer zu Besuch in Israel 

Deutsch-israelischer Schüleraustausch

Von Johannes Stüer

Kurz bevor aufgrund der aktuellen „Corona-Krise“ die Einreisebestimmungen massiv verschärft und das öffentliche Leben stark reglementiert und eingeschränkt wurde, hatten 19 Schülerinnen und Schüler und drei Lehrkräfte des Grabbe-Gymnasiums das Glück, unserer Partnerschule, der MOR High School in Maccabim Re’ut (Modi’in), einen Gegenbesuch abzustatten und eineinhalb außergewöhnlich ereignis- und erkenntnisreiche Wochen in Israel verbringen zu dürfen. Nachdem uns eine israelische Schülergruppe mit ihren drei Lehrerinnen im September 2019 zum ersten Teil der diesjährigen deutsch-israelischen Begegnung besucht hatte und wir gemeinsam sehr viel von-, mit- und übereinander gelernt und uns mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden in unserer Familien-, Stadt- und nationalen Geschichte, aber auch der jeweiligen Erinnerungskulturen auseinandergesetzt hatten, stellte der Gegenbesuch in Israel nicht nur ein erfreuliches Wiedersehen dar, sondern festigte die im September geschlossenen Freundschaften zwischen deutschen und israelischen Schülerinnen und Schülern (sowie den Lehrkräften). Das umfang- und abwechslungsreiche Programm, welches die Grabbianerinnen und Grabbianer größtenteils mit ihren israelischen Austauschschülern absolvierten, setzte die im vergangenen Jahr begonnene gemeinsame inhaltliche Auseinandersetzung mit der deutschen und israelischen Vergangenheit, Politik, Kultur und Gesellschaft fort. Zudem blieb auch ausreichend Zeit, in der Schule und den Gastfamilien sowie bei unterschiedlichen Aktionen und Ausflügen zur Stärkung der Gruppendynamik authentisches israelisches Familien- und Alltagsleben kennenzulernen.

Im Rahmen von Führungen durch das liberale, progressive, weltoffene Tel Aviv und das eher konservative, stark religiös und geschichtlich geprägte, gleichzeitig aber auch multikulturelle Jerusalem, aber auch bei Wochenendausflügen mit den Gastfamilien lernten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Facetten der äußerst pluralistischen israelischen Gesellschaft kennen. Zudem standen u.a. ein Besuch des Kibbuz Sde Boker, in dem David Ben-Gurion, Begründer und erster Ministerpräsident des heutigen Staates Israel, Zeit seines Lebens lebte und wirkte, des Ghetto Fighters‘ House in Lochamej haGeta’ot, bekannt als das erste Holocaust Museum, gegründet von Holocaust-Überlebenden, sowie der antiken Hafen- und Kreuzfahrerstadt Akko auf dem Programm.

Ebenso beeindruckend wie die kulturellen Stätten und Einrichtungen war die israelische Natur, die aufgrund des regenreichsten Winters seit 1992 selbst in der Wüste in voller Blüte stand. So wurden Israels Flora, Fauna und Geographie ausgiebig bei Tag- und Nachtwanderungen in der Wüste, einem Ausflug zum Toten Meer und einer Übernachtung in einem Beduinencamp erkundet und bewundert. Ein ganz besonderes Highlight dabei war der frühmorgendliche Aufstieg nach Masada, für den die Gruppe mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang über den jordanischen Bergen und einer anschließenden Führung durch diese kulturell, architektonisch und landschaftlich beeindruckende, mit Geschichten und Mythen beladene Stätte belohnt wurde.

Besonders eindrucksvoll und intensiv war auch der Studientag in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem. Nach einer ausgiebigen Führung über den Campus und durch das Museum war vor allem die Begegnung mit der Holocaustüberlebenden Zipora Feiblowitsch äußerst beeindruckend und bewegend. Gebannt lauschten die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte ihren Lebenserinnerungen.

Im Laufe der beiden Begegnungen im September 2019 in Detmold und nun in Israel haben die Schülerinnen und Schüler beider Länder viel von- und übereinander gelernt, haben gemeinsam gelacht und geweint, der Vergangenheit gedacht und das Hier und Jetzt gelebt. Über sprachliche, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg sind Respekt und Toleranz dem jeweils „Fremden“ gegenüber, ist ehrliches Interesse an der Geschichte, am Leben des „anderen“ gewachsen, sind Freundschaften entstanden, die vielleicht ein Leben lang andauern werden. Den Grundstein hierfür hat der Schüleraustausch versucht zu legen, und einige Grabbianerinnen und Grabbianer planen schon jetzt ihre nächste Reise nach Israel. Es gibt dort noch viel zu entdecken und neue, liebgewonnene Freunde zu besuchen.

 

Sportlerehrung

 

X
Landratspokal ohne Landrat

Augen- und Ohrenschmaus: die Kooperation von Sek-I-Orchester und Turnteam. Flick-Flacks zu den Klängen der Harry-Potter-Musik.

Preisverleihung ohne lokale Prominenz - trotzdem ein formidabler Schulevent dank Orchester und Turnteam

Von Hajo Gärtner

Sie sind sonst immer dabei, Landrat Dr. Axel Lehmann und Schulrätin Anke Freytag. Aber diesmal glänzten sie durch Abwesenheit: Die Schulrätin war erkrankt und der Landrat musste sich um ein vordringliches Thema kümmern. Grabbes Sportkoordinator Thomas Borowek zeigt Verständnis. Landrat Lehmann liege der Sport sehr am Herzen. Noch nie habe er es sich nehmen lassen, den Grabbianern den Pokal  zu übergeben. Aber in diesem Jahr werfe wohl die Corona-Virus-Abwehr im Kreis Lippe alles über den Haufen. War trotzdem da: Michael Hypius von der Schulabteilung der Bezirksregierung Detmold. Immerhin.

Warum konnte der Event gelingen? Weil die einzigartige Zusammenarbeit  von Schulorchester und Turnerinnen-Team für einen tollen audiovisuellen Rahmen sorgte; weil Schulleiterin Daniela Faude kurzerhand zum Pokal griff, um ihn an den Mann zu bringen; und weil Moderator Thomas Borowek eine Sportveranstaltung immer locker im Griff hat. Außerdem zeigte sich das Grabbe-Schülerpublikum sehr begeisterungsfähig und geizte nicht mit Beifallsbekundungen für die zahlreichen ausgezeichneten Sport-Teams. Der Humor kam ebenfalls nicht zu kurz. Faude: »Eigentlich müsste ich hier mit einem Purzelbaum auf die Bühne springen. Aber gegen unsere Turnerinnen trete ich nicht an!« Und: »Ich glaube, ich habe den Pokal gerade kaputt gemacht!« 

Worum ging es denn überhaupt an diesem Morgen in der vollen Schulaula ? Es sollte der »Ehrenpreis für die bemerkenswerteste Leistung im Rahmen des Landessportfestes der Schulen 2018/2019« verliehen werden. Das Bemerkenswerte: Der Pokal ist schon fünf Mal nacheinander ans Grabbe gegangen. »Wir sind Seriensieger«, merkte Thomas Borowek in seiner Festrede an und befürchtete gleichzeitig, dass man vielleicht versucht sei, diese Erfolge nicht mehr als etwas Außergewöhnliches wertzuschätzen, sondern als selbstverständliche Leistung zu erwarten. Doch an diesem Erfolg sei nichts selbstverständlich: Immer wieder müsse der hart und durch Aufbietung aller Kräfte errungen werden. »In jedem Jahr verändern sich Mannschaften, Schülerinnen und Schüler  kommen neu hinzu, andere Sportlerinnen und Sportler müssen ersetzt oder weiterentwickelt werden, auch die Leistungsstärke anderer Schulmannschaften verändert sich - darum muss jeder Erfolg neu erkämpft werden!«

Borowek bedankte sich bei allen Schülern, dass sie »trotz schulischer Belastung und Vereinstraining zusätzlich an AGs und Übungsterminen teilnehmen, die zu den vielfältigen Erfolgen unserer Schulmannschaften beitragen und damit den Zusammenhalt und die Verbundenheit mit unserer Schule fördern.«

Eltern, Trainer, Kollegen schloss er ausdrücklich in seinen Dank ein, »die positiv zu unserem Sportprofil stehen und die unsere Sportveranstaltungen mittragen.« Und auch den Förderverein ließ er nicht unerwähnt, »der die Anschaffung zahlreicher für unseren Fachunterricht notwendiger Geräte finanziert, zusätzliche Begleiter für unsere Sportfahrten bezuschusst und die Kosten für die heutige kleine Anerkennung der Leistung und auch der Ausrüstung der am Bundesfinale teilnehmenden Mannschaft mitgetragen hat.«

Borowek maß dem Schulsport am Grabbe eine wichtige psychologische und soziale Funktion zu. Respektvoller Umgang miteinander; die Bereitschaft, sich einem Mannschaftsgedanken unterzuordnen; sich Herausforderungen zu stellen; auch kleinere Fortschritte zu würdigen und zu lernen, mit Niederlagen umgehen zu können: Das seien Aspekte, die für eine positive sportliche Entwicklung unverzichtbar sind – dies gelte sicher auch für andere Bereiche des schulischen Lernens und des gesellschaftlichen Lebens.

Am Ende standen rund 80 Schüler auf der Bühne (siehe das Big Picture unten), die für ihre sportliche Leistung geehrt wurden. Hier die Teams:

Leichtathletik WK 3 Jungen. 2019. 1. Platz NRW und 8. Platz beim Bundesfinale Berlin Betreuerin: Astrid Rawert.

Jannis Chmiel, Jakob Jänig, Enno Tennstedt, Till Morawietz, Justin Schmidt, Nico Laubinger, Michel Böger, Kenneth Heymann, Nils Laubinger, Nino Pecht, Louis Pecht, ohne Bild  Hannes Lake.

Kreismeister Fußball WK 3. 2018/2019. Betreuer: Heiner Beckmann.

Jan Kuhnert, Timo Beckhof, Jakob Oborowski, Joran Tennstedt, Joschua Götte, Julien Hammer, Sven Henneberg, Jona Sandmann, Carl Trochinski, Ferdinand Dollmann, Ken Gill, Luca Kölker, Marios Aliprasitis, Pascal Sobota, Rouven Sentker, Tim Karger, Tobias Fillies.

Kreismeister Fußball WK 2. 2018/2019. Betreuer: Thomas Borowek.

Luca Hoffmann, Tom Schrahe, Ayena Mawouena, Enno Tennstedt, Felix Born, Hannes Lake, Jan Göthe, Jan Schlenger, Justin Schmidt, Nico Laubinger, Nils Laubinger, Nino Pecht, Robin Driedger, Gino  Gandzior, Justin Lieder, Lennart Lopsien.

 Kreismeister Mädchen. Volleyball WK 2.  2019. Betreuerin: Sabine Bartling.

Rahel Arnhold, Anne Mattke, Johanna Hermann, Lea Waweru, Marie Brand, Sina Eikens, Astrid Brack, Hannah Fürstenberg.

Turnen WK 4. 2019.  Bezirksmeister und 3. Platz bei den Landesmeisterschaften NRW. Betreuer: Michael Gruhl.

NRW-Finale: Audrey Aklam, Lia Feline Mass, Darleene Sokolowski, Pauline Fischer, Katelynn Brandt,Tim Apelt

Bezirksmeisterschaften: Nike Suri Jobst, Lotta Sattler, Merle Holzkamp, Sophie Borusyuk.

Leichtathletik WK 4 Jungen/Mädchen. Kreismeister 2018/2019. Betreuerin: Astrid Rawert.

Malte Morawietz, Finja Strunkmann, Hannah Wenger, Jon Groenewold, Julian Driedger, Merle Fuchs, Jula Berkemann, Joshua Götte, Julien Hammer, Kea Wernicke, Sven Henneberg, Ben Mattke, Mirja Gutzeit, Amy Watson.

Leichtathletik WK 4 Jungen/Mädchen. Westfalenmeister 2018/2019. Betreuer: Astrid Rawert/Heiner Beckmann.

Finja Strunkmann, Hannah Wenger, Jon Groenewold, Julian Driedger, Merle Fuchs, Jula Berkemann, Joshua Götte, Julien Hammer, Kea Wernicke, Sven Henneberg, Ben Mattke, Mirja Gutzeit, Amy Watson.

Leichtathletik WK 2. Kreismeister 2019 und 4. Platz beim NRW-Finale. Betreuerin: Astrid Rawert.

David Meyer, Gino Gandzior, Jan Schlenger, Justin Lieder, Lennart Lopsien,, Nils Wernicke,
Milan Schulze-Wermeling, Nick Schmidt, Betreuer/in Astrid Rawert, Konstantin Kaltenberg, Jan Niederkrome, Marc Gast, Liam Beermann, Marian Schäfer, David Kästner.

auf das Foto klicken, um es zu vergrößern.

Bildergalerie

{{{PLUGIN:FotoBoxSlide('My_Galery_3','640','360');}}}

Ausstellung

X
Suche nach dem Geheimnisvollen

zum Öffnen des Videoclips auf das Foto klicken ⇒

Entdeckung einer Ausstellung in der Rumpelkammer: Erinnerung an den Horror

Ronja und Sophie sind auf der Suche nach etwas Geheimnisvollem im Grabbe-Gymnasium. Vielleicht im Keller, vielleicht auf dem Dachboden. Da werden sie oben fündig: eine fast vergessene Ausstellung aus der Zeit des Besuches der israelischen Gäste. Eine künstlerische Erinnerung an den Holocaust. Seltsame Räume, verstörende Bilder, erschreckende Masken. Sie treffen zwei Ausstellungsmacher und erforschen ein interessantes Projekt. Enrique Marco Mendes und David Melenhorst (EF) klären die beiden Forscherinnen (Klasse 7gn) aus der Medien AG auf. Die liebevoll und durchdacht gestaltete Ausstellung würde vielleicht bald in Vergessenheit geraten, aber nun überlebt sie im Clip der beiden Reporterinnen.

Corona-Virus

X
Informationen zum Corona-Virus

Liebe Schülerinnen und Schüler,

aufgrund der aktuellen Entwicklung, das Corona-Virus betreffend, möchten wir euch bitten, in den nächsten Tagen regelmäßig Informationen auf folgenden Internet-Seiten einzuholen. Alle Entscheidungen, die im Corona-Fall getroffen werden, kann die Schule nicht alleine wählen, sondern bekommt Anweisungen vom Kreis Lippe und den Gesundheitsbehörden.

In diesen Portalen wird die Schulgemeinde über alle Entwicklungen, die unsere Schule betreffen, auf dem Laufenden gehalten. Alle Entscheidungen, die getroffen werden, sind hier nachzulesen.

Verhalten bei Auftreten von Krankheitssymptomen

Nach den Hinweisen des NRW-Gesundheitsministeriums sollen Menschen, die zurzeit grippeähnliche Symptome aufweisen, ihren Hausarzt beziehungsweise eine Notarztpraxis kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Wegen der Ansteckungsgefahr soll die Kontaktaufnahme zunächst telefonisch erfolgen. 

Daniela Faude
(Schulleiterin)

In der Stadthalle

X
Beide Orchester treten auf spielen 'Zauberflöte' und 'Harry Potter'


 

X
Da ist Musik drin

Die Orchester des Grabbe-Gymnasiums präsentieren sich in der Detmolder Stadthalle

Von Florian Wessel

Am 5.3.2020 um 18:00 Uhr spielen das SI-Orchester und das Detmolder Jugendorchester des Grabbe Gymnasiums zum ersten Mal in der Stadthalle Detmold ein gemeinsames Konzert. Das SI-Orchester präsentiert Stücke, die auf der legendären jährlichen Orchesterfahrt nach Kloster Brunnen geprobt wurden. Bekanntes aus Mozarts Zauberflöte, bearbeitet für Orchester, eröffnet den Abend und stimmt das Publikum auf die zauberhaften Melodien von Harry Potter ein.
Anschließend startet das Detmolder Jugendorchester seinen Programmteil mit zwei klassischen Hits. Die Ouvertüre aus der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ reißt spätestens mit dem Can-Can alle Zuhörer mit, und der „Kaiserwalzer“ aus der Feder von Johann Strauss lässt wienerisch schwelgen. Nicht ganz so populär, aber nicht minder beeindruckend, erklingt das früh-klassische Fagott-Concertino des Komponisten F. David mit dem talentierten Fagottisten Timo Vladimirskij. Er ist nicht nur der Solist des Abends, sondern auch Schüler der Q2 des Grabbe-Gymnasiums und langjähriges, verdientes Orchestermitglied.

Nach den unvergessenen Melodien aus dem Musical „My fair Lady“ schließt das Konzert mit Musik aus den Filmen „Titanic“ und „Grease!“ und schickt die Gäste beschwingt nach Hause.

In der Pause versorgt das Cateringteam die Gäste in der Stadthalle.

Der Eintritt ist frei. Die Orchester bitten um eine Spende zur Deckung der Unkosten und zur Finanzierung weiterer Orchesteraktivitäten. Die jungen Musikerinnen und Musiker der Grabbe-Orchester freuen sich auf ein großes Publikum.

Heureka

X
Heureka - Schülerwettbewerb

X
Wie viele Zellen hat das Eigelb ?

Grabbianer erfolgreich beim Schülerwettbewerb Heureka!

Von Hajo Gärtner (Text & Foto)

Heureka ist ein altgriechisches Wort und bedeutet »Ich habe es gefunden«. Aber eigentlich wird das Wort als Interjektion benutzt: emphatischer Ausdruck der Freude darüber, dass eine Sache überraschend gelungen ist1. Und genau darum geht es beim gleichnamigen Schülerwettbewerb: die richtigen Antworten auf verblüffende und knifflige Fragen aus dem Bereich der Naturwissenschaften zu finden. »Mensch und Natur« lautet das Motto beim diesjährigen Schülerwettstreit in den Klassenstufen 7 und 8.

Natürlich weiß jeder, dass der Körper bei Belastungen wie zum Beispiel sportlicher Anstrengung mehr - und nicht etwa weniger - Sauerstoff braucht. Aber: Aus wie vielen Zellen besteht das Gelbe im Hühnerei ? Oder: Warum stoßen Fische, die in großen Schwärmen unterwegs sind, nicht aneinander ? Solche Fragen mussten die Siebt- und Achtklässler in Serie beantworten, die am Heureka!-Schülerwettbewerb teilgenommen haben, betreut von Chemielehrer Markus Wischer. Hier gut abzuschneiden erforderte ein solides naturwissenschaftliches Allgemeinwissen - oder große Ratekunst. 

Insgesamt 45 Fragen standen nämlich auf dem Aufgabenzettel. Antwortmöglichkeiten, aus denen die richtige Variante angekreuzt werden musste, halfen den jungen Experten, sich durch die Themenbereiche Mensch und Tier, Natur und Umwelt, Technik und Fortschritt zu kämpfen. Unter Zeitdruck, versteht sich. Das Spiel soll ja nicht einfach sein ! Ratekunst nutzte da nicht viel, nur breites Allgemeinwissen führte zum Ziel und die Fähigkeit, das Internet als Wissens-Datenbank zu nutzen. 

Dabei schnitten Schüler, die ihr Glück in den Grabbe-Computerräumen online versuchten, richtig gut ab: Erik Steinmeier (Jahrgangstufe) wurde mit 164 Punkten Erster auf Bundeslandsebene (NRW) und nahm den  Sachpreis Challenge your Mind mit nach Hause. In der Jahrgangsstufe 8 schaffte Philipp Gembruch mit 161 Punkten  den zweiten Platz auf Landesebene. Über Preise freuten sich auch die Schulsieger Sophie Borysyuk (7), Jakob Hermann (7), Jan Ölker (7), Belinda (7) und Solveig Wieking (8), Malina van Calker (8), Linh Chi Chu (8).  

1) Der Ausruf ist nach einer von Plutarch und Vitruv überlieferten Anekdote berühmt geworden, der zufolge Archimedes von Syrakus unbekleidet und laut Heureka! rufend durch die Stadt gelaufen sein soll, nachdem er in der Badewanne das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hatte. Seitdem wird Heureka als freudiger Ausruf nach gelungener Lösung einer schwierigen (meist geistigen) Aufgabe verwendet und steht auch als Synonym für eine plötzliche Erkenntnis. (Quelle: Internetlexikon Wikipedia)

One Billion Rising

X
Kreativer Protest gegen Gewalt

geschlagen, misshandelt, vergewaltigt: Die Opferzahl ist weltweit extrem hoch

Grabbe-Gymnasium gegen Gewalt!

Von Charlotte, Jette und Holly aus der Klasse 7k

Egal von welchem Geschlecht, ein „Nein“ muss immer ernst genommen werden.  

„One Billion Rising“ ist eine weltweite Aktion für Frauenrechte. In Deutschland denken viele Leute, dass dies kein großes Thema mehr ist, doch jede dritte Frau war bereits Opfer von Gewalt … Jede dritte Frau, das sind eine Billiarde weltweit!

Am 14.2.2020 war das Grabbe mit dabei - bei dem großen Flashmob auf dem Detmolder Marktplatz. Zu dem Lied „Sprengt die Ketten“ haben wir den zuvor einstudierten Tanz getanzt - sogar viermal. Nach jedem Tanz wurde eine kurze Rede gehalten. Der Platz war gefüllt mit ganz unterschiedlichen Leuten. Egal ob jung oder alt, ob weiblich oder auch männlich, alle waren dabei ... Uns konnte man in der Menge gut an dem hochgehaltenen Grabbe-Schild erkennen, auf das uns einige angesprochen haben.  

Es war ein tolles Gefühl, etwas tun zu können, und es hat sehr viel Spaß gemacht, mit so vielen Menschen zu tanzen. Auch der Zusammenhalt der Grabbianer*innen hat uns ein kleines bisschen stolz gemacht.  Man musste nicht gut tanzen können, sondern einfach nur Spaß haben. 

Wir freuen uns über alle, die nächstes Jahr auch mit dabei sind. Wir stehen nicht nur daneben, wir tun etwas! 

SPRENGT DIE KETTEN!

 

 

Hintergrund

Jede dritte Frau ist schon Opfer von Gewalt geworden: geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Jede dritte Frau: Das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird.

Am 14. Februar luden die Organisatoren der weltweiten Aktion ,,One Billion Rising" eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Der Aufruf verhallte in Detmold nicht ungehört: Auch das Grabbe-Gymnasium beteiligte sich an der Aktion. Tanz als Ausdruck der Kraft, weltweiter Solidarität, weltweiter Gemeinsamkeit.

Lange und gründliche Vorplanung:  Bis September 2012 haben Menschen aus 160 Ländern ihre Beteiligung an den Aktionen zugesagt. Mehr als 5000 Organisationen haben sich der Kampagne angeschlossen. Unterstützt wird sie auch von zahlreichen Prominenten und Schauspielern wie Jane Fonda, Anne Hathaway, Rosario Dawson, Robert Redford, Charlize Theron, Yoko Ono sowie von Politikerinnen und Politikern, wie Stella Creasy, Mitglied im britischen Parlament, Michelle Bachelet, Direktorin der UN Women sowie dem Europaabgeordneten und Vorsitzende des EP-Ausschusses für die Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter, Mikael Gustafsson und der US-amerikanischen Politikerin der Demokratischen Partei Nancy Pelosi. 

In Deutschland haben Gruppen in 195 Städten ihre Teilnahme zugesagt. Künstler in Deutschland, die den Aktionstag unterstützten, sind zum Beispiel die Schauspielerin Ulrike Folkerts, die Rapperin Sookee, die für die Kampagne den Hip-Hop-Song One Billion (,,Sookie erhebt sich”) geschrieben hat, oder der Sänger Joachim Witt.

Am 14. Februar 2013 nahmen in 205 Ländern Menschen, die meisten waren Frauen, in Protestzügen, spontanen Happenings und bei Tanz- und Kunstaktionen an der Kampagne teil. So gab es auch Aktionen in ganz Deutschland. In Berlin gab es gleich mehrere Proteste: am Brandenburger Tor (2013 mit 5000 Teilnehmern, 2014 mit 3000 Teilnehmern), Pariser Platz und auf dem Alexanderplatz in Berlin, dort mit rund 200 Teilnehmern. Aber auch in vielen anderen Städten, wie Bremen, Hamburg, Köln, München, Nürnberg, Stuttgart gab es Tanz und Trommelaktionen. Der Gema-freie Song Break the Chain (Zerbrich die Ketten) von Tena Clark wurde von verschiedenen Sängerinnen und in mehreren Sprachen aufgenommen und war so etwas wie die gemeinsame Hymne der Kampagne. Die eigens entwickelte Choreografie dazu konnte zuvor mithilfe von YouTube-Videos einstudiert werden.

Quelle: wikipedi

Safer Internet Day

X
Safer Internet Day 2020

- Grabbe-Safer-Internet-Days 2020 -

Der internationale Safer Internet Day 2020 findet am 11. Februar 2020 statt und steht unter dem Motto „Together for a better internet“. Das diesjährige Schwerpunktthema des Safer Internet Days lautet „Idole im Netz. Influencer & Meinungsmacht“. Im Rahmen dieser Aktion ruft die Initiative klicksafe.de der Europäischen Kommission weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf. Auch das Grabbe war natürlich wieder dabei und führte am 11. und 12. Februar in den Jahrgängen 5 bis 7 die „Grabbe-Safer-Internet-Days 2020“ durch.

An diesen Tagen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Workshops rund um Internet, Smartphone, soziale Netzwerke, Datenschutz und Cybermobbing. Während der Schwerpunkt in der Jahrgangsstufe 5 bei der Internetrecherche und sicheren Passwörtern liegt, beschäftigt sich die Jahrgangsstufe 6 im Sinne des diesjährigen Schwerpunktthemas des Safer Internet Days damit, wie man mit Influencern, Apps, Onlinespielen und vielem mehr umgeht. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe werden ein Planspiel zu den Themen Datenschutz und Privatsphäre im Netz, sowie Cybermobbing durchführen. Alle Workshops werden von Informatikschülerinnen und -schülern der Oberstufe durchgeführt oder begleitet. Mitgestalten wird die Veranstaltung in der Jahrgangsstufe 6 auch in diesem Jahr die Medienpädagogin Sabine Schattenfroh. Finanziell wird diese Veranstaltung vom Förderverein des Grabbe-Gymnasiums unterstützt.

Zusätzlich gab es in diesem Jahr wieder einen Elternabend für interessierte Eltern, Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte zum Thema „Familienmitglied Smartphone?!“ am 11. Februar ab 19:00 Uhr in der Neuen Aula. Bei diesem Elternabend gab Frau Schattenfroh viele Informationen und hilfreiche Tipps zum sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet und Smartphone, in sozialen Netzwerken und bei der Nutzung von Apps in der Familie und Schule.

Offene Tür

X
Tag der offenen Tür

Publikum unterstützt das Sek1-Orchester mit dem Harry-Potter-Stab

Von Hajo Gärtner :: Ariana & Marjana (EF)  :: Ronja & Sophie (7gn) :: Samstag, 25. Januar, 12.48 Uhr

Mit bezaubernden Klängen eröffnete das junge Orchester (Sekundarstufe 1) die Eröffnungsveranstaltung zum Tag der offenen Tür. Zauberlehrling Harry Potter hatte sich angesagt und zeigte musikalische Präsenz. Das Publikum war gehalten, den Schluss der Aufführung mit dem Zauberstab zu unterstreichen.

Stellvertretende Schulleiterin Gundel Niedermeyer (rechts) stellte das pädagogische Konzept des Grabbe-Gymnasiums mit seiner allgemeinen Ausrichtung und den vier Profilfächern vor.

Anschließend gab es Führungen durch die Schule, Beratungen für Schüler und Eltern, Viertklässler nahmen am Schnupperunterricht teil, zahlreiche Akteure zeigten die ganze Bandbreite des Schullebens. Dabei wurde auch das besondere Profil des Grabbe-Gymnasiums (Kunst, Musik, Naturwissenschaft, Sport) deutlich. Nicht nur die Fächer, auch die zahlreichen und vielfältigen Arbeitsgemeinschaften präsentierten Produkte und Methoden ihres Metiers. Pädagogisch interessierte und talentierte Schülerinnen kümmerten sich um die kleinsten Gäste, alle anderen konnten sich in der Cafèteria stärken. Insgesamt ein wirklich umfangreiches und kurzweiliges Info- sowie Unterhaltungsprogramm.

Fleißige Verkäuferinnen (unten): Die Mädels haben mit dem Verkauf von Waffeln, Kuchen und Getränken mehr als 1000 Euro für die Klassenkasse erwirtschaftet. Anhand dieser Zahl lässt sich die Publikumsstärke dieses Tages  abschätzen.

Neujahrskonzert

X
Neujahrskonzert: Orchester zeigen gutes Zusammenspiel

 

 

 

 

 

 

 

http://www.grabbe-gymnasium.de/cms_hp/musik/?McLeanies_%26amp%3B_Grabbies:2020%3A_Korken_knallen:Neujahrskonzert

2019

videoCLIPS

Grabbe live

Rottpokal 2019

Brücke am Tay

Abi-Messe

Tatue 2019

DJO-Konzert

August→Dezember

Rottpokal

Volleyball

Bezirksmeister

Amokkritzler ertappt

X
Grabbe: »Schuldiger ist ermittelt«

LZ-Bericht vom 7./8. Dezember

Adventskalender

X
Alle Rätsel geknackt

Konstrukteurin des Kalenders mit der Resonanz zufrieden

Das große Rätselraten ist abgeschlossen. Kristina Panchyrz ist mit der Beteiligung zufrieden. Sie berichtet zum Beispiel, dass eine fleißige Knoblerin bei allen Rätseln mitgeraten und alle richtig geknackt hat. Wohin soll sie jetzt bloß mit den vielen Grabbe-Pullis und T-Shirts? Albonit Dalipi (Q2) hat das contra-intuitive ,,Ziegenparadoxon" perfekt aufgelöst, die Lösung aber auf YouTube platziert. Trotzdem bekommt er auch einen Grabbe-Bekleidung-plus-Trinkbecher-Set - so wie alle anderen erfolgreichen Rätselknacker auch.



Das große Ratespiel

X
Weihnachtskonzert 2019

Spuk geht weiter

X
Massive Maßnahmen

Von Hajo Gärtner (Text, Fotos, Videoclips)

Eine Handvoll Knallerbsen, das klingt nicht nach viel. Aber fünf Knaller-Ankündigungen in einem Jahr: Das ist durchaus eine kritische Masse. Nun ist das Grabbe-Gymnasium bei weitem nicht die einzige Schule, deren Lernalltag durch so eine Unsitte gestört wird. Zwar nimmt kaum jemand das Androhungs-Gekritzel auf dem Jungen- oder Mädchenklo ernst. Aber trotzdem muss die Abwehrkette wie im Ernstfall stehen. Mit allem Pipapo: Zugang zur Schule abgesperrt, Polizei auf dem Campus, Taschenkontrollen am Eingang. »Bald machen sie noch Leibesvisitationen«, frotzelt ein Schüler. Ja, die bombastischen Sicherungsmaßnahmen wirken angesichts des lächerlichen Klo-Gekritzels wie der berühmte Kanonenschuss auf den Spatzen.

Nichtsdestotrotz: Man kann das Gekritzel nicht einfach ignorieren. Was, wenn es - zwar sehr unwahrscheinlich, aber möglich - mal wirklich ernst gemeint ist oder ein seelisch gestörter Trittbrettfahrer sich herausgefordert fühlt, bei dem nur noch der berüchtigte Tropfen fehlt, der das Fass zum Überlaufen bringt ? Wie die Grabbe-Schülerschaft dazu steht, hat sie kurz vor den Sommerferien klar deutlich gemacht, mit einer eindrucksvollen Demo gegen Amok-Kritzler am Grabbe. Hat leider nichts genutzt. Nun kommt es zu ersten »Abwehrhandlungen« vonseiten der Schule, die durchaus weh tun, nicht nur dem anonymen Kritzler. Aber  »Kollateralschäden« lassen sich in diesem Konflikt nicht vermeiden. Sei's drum. Das Thema hat sich zu d e m Aufreger der Schule entwickelt, und die LZ berichtet umfangreich und detailliert darüber. Deshalb soll es an dieser Stelle mit allen Facetten dokumentiert werden, damit alle genau wissen, worüber sie reden. Denn das wird die Hauptaufgabe direkt nach den Herbstferien sein.

Das ist mindestens genauso wichtig wie die Verarbeitung der  Ergebnisse der »Qualitätsanalyse« (QA). Sie ist von der Bezirksregierung als Schulaufsichtsbehörde durchgeführt worden, um dem Grabbe-Gymnasium - so wie auch den anderen OWL-Schulen - ein amtliches Feedback zu seiner Bildungsleistung zu geben. Diese sinnvolle »Unterrichtsstörung« hat das Grabbe-Gymnasium in der zurückliegenden Woche mit Bravour gemeistert. Wichtigstes Ergebnis ist meiner Meinung nach der Nachweis einer außerordentlich ausgeprägten Identifikation der Schüler mit ihrer Schule. Das können User der Homepage sofort unterschreiben, denn hier wird die erstaunliche Menge an öffentlichen Aktionen, Veranstaltungsbeteiligungen, außerordentlichen Events seit vielen Jahren umfänglich und detailliert dokumentiert. Das Schüler-Engagement lasse nichts zu wünschen übrig und könne als beispielhaft für andere Schulen gelten, betonte »Chefinspektorin« Monika Beckmann bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Future Day

X
Reaktion auf Fachkräftemangel

Unternehmen und Hochschulen präsentieren sich den Grabbe-Schülern

Von Julia Weber (Text & Fotos)

Freitag, 20.09.19, kurz vor Beginn der 1. Stunde. Zögerlich beginnen sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 im Neubaufoyer zu sammeln. Man blickt von einem zum nächsten, wirft erste Blicke auf die Stände, die im Foyer und in den Räumen aufgebaut wurden. Was nun? Dann erhalten sie die Aufforderung von den anwesenden Lehrkräften, sich einfach umzuschauen. Schnell ist das anfängliche Zögern überwunden und die ersten Schülergruppen finden sich vor den Ständen ein und erkundigen sich, was man bei dem vorstellenden Unternehmen denn so machen könnte. Hemmungen werden schnell überwunden, da vor allem Auszubildende der Unternehmen oder ehemalige Grabbianer die Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen und sich somit "auf Augenhöhe" mit den Schüler/innen unterhalten.

In verschiedenen Räumen im Neubau des Grabbe-Gymnasiums haben sich bereits früh morgens Unternehmen und Hochschulen aus der Region und Ehemalige der Schule eingefunden, um Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Rahmen von "Grabbes Future Day" vorzustellen. So erhält man in einem Raum Informationen rund um die Finanz- und Versicherungsbranche von der AOK, Ecclesia und der Sparkasse, während gegenüber die FHDW, das bib, die Hochschule für Musik und die Stadt Detmold Studien- und Ausbildungsinformationen bekannt geben. Im Neubaufoyer informieren die Kreispolizeibehörde und die Technische Hochschule OWL über die Studienmöglichkeiten. In einem anderen Raum präsentieren sich die großen Unternehmen Benteler, Bertelsmann und dSpace und auch die Handwerkskammer OWL ist mit einem Stand auf der Messe vertreten, um zu Zeiten des Fachkräftemangels Alternativen zum Studium für handwerklich interessierte Schüler/innen zu präsentieren. In einem weiteren Raum haben sich verschiedene Ehemalige der Abiturjahrgänge 2017 und 2018 eingefunden, die über ihre Studiengänge, Stipendienmöglichkeiten und teilweise auch erste praktische Erfahrungen berichten. Neben den vielen Ständen gibt es auch zwei Vortragsräume, in welchen Ausbildungsbotschafter der Koordinierungsstelle Lippe Bildung eG, sowie Vertreter der anwesenden Unternehmen und Ehemalige Unternehmen, Ausbildungen und Studiengänge noch ausführlicher vorstellen. Auch Vorträge zum "Business-Knigge" und zum politischen Engagement werden angeboten.

Während des Vormittages kommen abwechselnd die einzelnen Jahrgangsstufen auf das für diesen Tag eingerichtete "Messegelände" und informieren sich mal mehr, mal weniger über die vielen Möglichkeiten. Einige Give-aways haben es den Schüler/innen natürlich besonders angetan. Denn wer braucht keine neuen Stifte - am besten noch welche, die man nach der Benutzung einpflanzen kann und aus denen verschiedene Pflanzen wachsen? Oder neue Stoffbeutel, Handyhalter oder Flummi-Glühlampen? Doch neben den Geschenken gibt es auch noch ganz besondere Erfolge für einige unserer Grabbianer/innen: Besonders interessierte Schüler/innen schaffen es an diesem Tag sogar, sich erste Einladungen bei den Unternehmen zu sichern. Vielleicht steht ja ein Ausbildungs- oder duales Studienangebot an?

Auf dem abschließenden "Get Together" der Aussteller sind sich alle einig: Grabbes erster Future Day war ein voller Erfolg und unsere Schüler/innen haben einen sehr guten und interessierten Eindruck bei allen Teilnehmer/innen hinterlassen. Viele möchten auf jeden Fall gerne wiederkommen.

Sieben Zwerge

Israel-Besuch

Die neuen Grabbianer

X
Die neuen Grabbianer

Publikum_2019

Bewegtes Publikum

Sek1-Orchester führt zur Begrüßung der neuen Fünftklässler Musikmärchen auf

Von Hajo Gärtner (Text & Fotos)

Star der 5er-Einschulung in der Neuen Aula war zweifellos das Sek1-Orchester: Das mitgliederstarke Ensemble nahm sein Publikum mit auf einen persischen Markt. So heißt das sinfonische Musikstück von Albert Ketèlbey. Die sehr bekannte Melodie geht ins Ohr, aber auch ins Auge: So instruierte Orchesterleiter Florian Wessel die Zuhörer, die Musik pantomimisch zu untermalen. Mitmachen war angesagt, und das Publikum folgte brav. Etwa damit, einen Ritt auf dem Kamel mit schwankendem Kopf zu simulieren, vokal Bakschisch einzufordern, wie der Spaßmacher mit virtuellen Bällen zu jonglieren, die Schlange fachgerecht zu beschwören und am Ende als Statthalter mit königlichem Gruß dem Sitznachbarn zuzuwinken. Dös war scho a Gaudi, aber noch mehr zeigte sich das Publikum von der Klangqualität des Orchesters begeistert. Eine vortreffliche Werbung für das Orchester: Denn die Neuntklässler wechseln nun ins große Orchester (DJO), und die Instrumente müssen von unten neu besetzt werden. Dazu können sich Interessierte am Montag ab 13.30 Uhr melden.

Schulleiterin Daniela Faude → zeigte sich so angetan von der musikalischen Performance, dass sie allen 65 Musikern ein Eis versprach, ohne in dem Moment zu wissen, wie sie es denn transportieren soll, ohne dass die gewaltige Leckerei auf dem Weg wegschmilzt. Dann räumte sie in der Begrüßungsrede, die bewusst kurz gehalten war, ein, dass sie selbst den neuen Fünftklässlern nur einen Tag Schule voraushabe: Tatsächlich hat sie im neuen Schuljahr 2019/2020 am Tag 1 die Leitung übernommen. Sie freue sich auf die Kreativität der neuen Grabbianer. Das Lernumfeld sei freundlich und herzlich und dem Schulerfolg stehe nun nichts im Wege. Allerdings verglich sie den Schulalltag auch mit einem großen Schiff, das viel Sicherheit und Komfort biete, gelegentlich aber auch Wind und Wellen trotzen müsse.

Gundel Niedermeyer führte als Leiterin der Erprobungsstufe die Rahmenbedingungen des Einstiegsunterrichts in die gymnasiale Laufbahn vor.

Beate Bossmanns stellte mit einer Powerpoint-Präsentation die lückenlose Betreuung  über den Schultag bis 15.30 Uhr dar. Nach dem Schulmorgen bis 13 Uhr wartet ÜMi (Übermittagsbetreuung) und danach NaMi (Nachmittagsbetreuung) auf die Kinder. Ganz freiwillig und kostenlos; eine Anmeldung ist allerdings erforderlich, um die Übersicht zu behalten. Weitere Angebote seien die Hausaufgabenbetreuung (HaBe) in Kleingruppen von vier bis fünf Schülern, betreut durch ältere Tutoren. Diese Dienstleistung erfordert allerdings einen kleinen Obulus, der den Schülerlehrern zugute kommt. Prinzipien der Organisation: verbindlich und flexibel, alle Angebote kombinierbar, wenn zeitlich möglich. Und da seien noch die zahlreichen AGs (Arbeitsgemeinschaften), die den Profilfächern zuarbeiten. Für HaBe und NaMi sind schriftliche Anmeldungen erforderlich.

Alle neuen Schüler begrüßten die Direktorin und die Klassenlehrer mit Handschlag und fanden sich im Klassenverband auf der Bühne zusammen. Mit ihren Klassenlehrern stellten sie sich zum ersten Foto für die Grabbe-Homepage auf. Es wird für viele nicht das einzige bleiben, wenn sie sportlich, künstlerisch, musikalisch, in der Erste-Hilfe-Gruppe oder mit einem anderen sozialen Engagement hervortreten.

Unten die Klassenfotos in der Reihenfolge 5gn, 5k, 5m und 5s. Ich musste wegen des breiten Gruppen-Formats zwei Schüsse zu je einem Foto zusammenfügen, was an der Schnittstelle zu einer ungewohnten Optik führt. Den Abschluss bildet das glanzvolle Sek1-Orchester.

 

 

 

Fotogalerie_2

{{{PLUGIN:FotoBoxSlide('My_Galery_2','640','360');}}}

Mai→Juli

Landesmeister

Tennis

Schüler-Demo

X
Schülerschaft demonstriert gegen Amok-Kritzler

auf das Foto klicken, um es zu vergrößern !

Gegen Amok-Kritzler
Schüler beklagen Unterrichtsausfall und Störung des Schulfriedens

 Von Hajo Gärtner (Text, Fotos, Videoclip)

Stell dir vor, Schule fällt aus − und niemand freut sich. So sieht's aber aus angesichts wiederholter Androhungen eines Amoklaufs. Gekritzel, mal auf dem Jungen-, mal auf dem Mädchenklo. Keiner nimmt's richtig ernst, trotzdem läuft das volle Abwehr-Programm an: Zugang zur Schule abgesperrt, Polizei auf dem Campus, Taschenkontrollen am Eingang. »Bald machen sie noch Leibesvisitationen«, frotzelt ein Schüler. Ja, die bombastischen Sicherungsmaßnahmen wirken angesichts des lächerlichen Klo-Gekritzels wie der berühmte Kanonenschuss auf den Spatzen.

Muss das sein ? Man könnte meinen: Nein. Einer, der es ernst meint, wird die geplante Tat wohl kaum ankündigen und schon gar nicht an einem Tag ausführen, an dem alle damit rechnen. Der kommt am nächsten, übernächsten Tag oder noch viel später; auf jeden Fall unvorhergesehen. Die Reaktion auf Amoklauf-Drohungen, und seien sie noch so unglaubwürdig, ist inzwischen eingespielt und scheint juristisch geboten. Wer steht denn gerade, wenn eine Drohung als lächerlich abgetan worden ist und dann wirklich mal etwas passiert ? Und sei es durch einen frustrierten Trittbrettfahrer, bei dem die Amok-Drohung so aufreizend wirkt wie der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt ?

Die Schüler finden es längst nicht mehr lustig. Der Unterrichtsausfall nervt. Klassenarbeiten mussten verschoben werden, Abi-Klausuren waren bedroht. Nun hat die Schulleitung auch noch angekündigt, ausgefallenen Unterricht an Samstagen nachzuholen. Da hört der Spaß auf, da schlägt der Frust voll durch. Schüler wollen lernen, und zwar zur rechten Zeit. Das machten sie auf Transparenten in einem Demonstrationszug klar; und sie wollen sich von Idioten nicht in Angst und Schrecken versetzen lassen. Solche Drohungen stören den Schulfrieden und das anerkannt gute Klima der Schule. Selbst wenn die Klo-Kritzeleien nicht ernst gemeint sein sollten: »Wir wollen keine Gewalt, keine Androhung von Gewalt und auch kein Spiel mit solchen Gedanken«, sagt einer, der richtig sauer ist auf die »Verrückten, die mit dem Feuer spielen«.

SV-Sprecher Yoshua Eggert hielt eine leidenschaftliche Rede vor der versammelten Schülerschaft. Ohne Megafon. Die Emotion gab seiner Stimme genügend Durchschlagskraft. Er finde es »einfach nur scheiße«, was diese Kritzler da machen. Er zeigte Mitgefühl mit Lehrern, denen gut vorbereitete Unterrichtsstunden platzen, und Schülern, denen Unterrichtsausfall und verschobene Klassenarbeiten zusetzen. Dann forderte er seine Zuhörer zu einem Demonstrationszug auf, der über den ganzen Schulhof reicht: »Jetzt nehmen wir uns alle bei der Hand und marschieren einmal ganz rum !« Das ergab eine eindrucksvolle Kette des Protestes vom Haupteingang über den E-Bau-Hof bis unter den Löwengang.

Ob's was nützt ? Ob es potenzielle Amok-Drohlinge in Zukunft von ihren Kritzeleien abhält ? Schwer zu sagen. Aber wertvoll ist das deutliche Bekenntnis der Gemeinschaft zu Schule und Unterricht allemal. Schüler wollen lernen und freuen sich nicht über Unterrichtsausfall. Und sie wollen kein Klima der Angst, sondern das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit in einer Schule, die betont auf »good vibrations« und »I'm feeling good« setzt. Da kann man schlechte Gedanken und üble Laune überhaupt nicht gebrauchen. Und Gewaltandrohungen schon mal gar nicht.

Alle sind genervt: Schüler, Lehrer, Eltern, Polizisten. Letztere ganz besonders: Was ist das für ein blöder Job, Schulen abzusperren, Schülertaschen zu durchsuchen und den ganzen Tag dumm rumzustehen ? Polizisten haben wahrlich Wichtigeres zu tun, denn die Sicherheit wird an ganz anderen Stellen empfindlich gestört. Hoffen wir also, dass nach dieser machtvollen Schüler-Demo gegen Amok-Kritzler der Spuk am Grabbe-Gymnasium ein Ende hat.

Fotogalerie

{{{PLUGIN:FotoBoxSlide('My_Galery','500','500');}}}

Abitur 2019

X
Abiturgottesdienst 2019

Leichathletik

Marc Gast

Chöre & Winds

X
Chöre und Winds: Ganz große Klasse

Von Hajo Gärtner

Das Sommerkonzert »Chöre und Winds« kam beim Publikum riesig an. Übervolle Aula; junge Instrumentalisten und Artisten, die alles geben; Zuhörer, die hingerissen zuhören, mitklatschen, an Szenenapplaus nicht sparen und am Ende Zugaben fordern: So dauerte die Veranstaltung nahezu eine Stunde länger als geplant. Stephan Rieche hat tolle Fotos geschossen und auf dem Schulserver BiD-OWL bereitgestellt. UPDATE: Bid-OWL wurde allerdings leider zwischenzeitig abgeschaltet.

 

 

 

DJO-Konzerte

X
DJO bietet eine musikalische Reise von Tschaikowsky bis Star Wars

Das Detmolder Jugendorchester hat unter der Leitung von Florian Wessel ein abwechslungsreiches Sommerkonzert unter dem Motto 'DJO back in town' präsentiert. Denn: Die Gruppe reiste zuletzt in die USA.

Konzert

DJO-Reisebericht

X
DJO-Bericht: Freunde wiedertreffen

9 Tage Kultur, Geschichte, Staunen, Erfahren, Proben, Spaß haben, Erholen und Englisch in einem

Von Lotte Knappmann

Am Mittwoch, den 3. April um halb sechs in der Frühe ging es los. Erst vier Stunden mit dem Bus zum Flughafen nach Amsterdam, dann die doppelte Zeitdauer mit dem Flugzeug nach Dulles in Washington DC und zum Schluss endlich wieder via Reisebus zur McLean High School. Wir alle freuten uns darauf, unsere seit letztem Jahr vermissten amerikanischen Freunde wiederzutreffen und natürlich auch die Neuzuwächse des McLean High School Orchestra kennenzulernen. Trotz erheblicher Verspätung wurden wir dort mit Pizza und natürlich einer Probe empfangen, die, obwohl wir nach der Anreise alles andere als hochmotiviert und wach waren, recht gut funktionierte. Wahrscheinlich lag das zum Teil auch an der Erleichterung, endlich angekommen zu sein und die vermissten Freunde wiederzusehen – und an der Vorfreude auf die kommenden neun Tage.

Die ganze Zeit, in der wir in Amerika waren, haben unsere Gastfamilien für uns gesorgt und sich liebevoll um das gekümmert, was um die Proben und die gemeinsame Zeit der zwei Orchester herum ablief.Nach der ersten Probe sind wir direkt zu ihnen gefahren, haben uns dort eingerichtet und sind nach nicht allzu kurzer Zeit todmüde in unsere Betten gefallen – wie an fast jedem anderen Tag dort auch, denn wir hatten viel Programm.Schon am nächsten Tag hieß es morgens wieder zwei Stunden Probe und danach nix wie los zur National Mall. Dort schwangen wir uns auf die Fahrräder, um gemeinsam die dortigen Monumente und Denkmäler der US-Präsidenten zu erkunden. Ortskundige erzählten uns viel über die amerikanische Geschichte, die wir auf diese Weise selbst erleben und nachempfinden konnten. Eines der bekannten Monumente dort ist das Washington Monument, das viele aus den Spiderman-Filmen kennen und nun selbst bestaunen konnten.Am dritten Tag wurde viel geprobt, aber auch viel geshoppt, denn wir besuchten mit einigen Amerikanern Tyson's Corner Mall, ein Einkaufszentrum, von dem während unseres Aufenthalts viel geschwärmt wurde. Auch die Lehrer haben wir dort mit der einen oder anderen Einkaufstüte erwischt.

Viel von der Stadt gesehen haben wir am Tag darauf: Zuerst waren wir in der Altstadt Alexandria und haben dort die Straßen und Läden erkundet. Alexandria ist ein im Vergleich zum Kern von Washington DC idyllisches Örtchen und grenzt an den Potomac River, über den wir anschließend mit einem Boot gefahren sind. Von dort konnten wir die Monumente der National Mall noch einmal aus der Ferne sehen. Das Ziel des Bootstrips war Georgetown, wo man wieder eine andere, modernere Seite der Stadt erleben konnte. Als der Tag sich dem Ende näherte, brachten unsere Gastgeber uns zum Glen Echo Park, wo wir das traditionelle Potluck Picknick machten und vom Buffet kaum etwas übrig ließen. Als wäre das nicht schon genug, besuchten wir einen Swing Dance-Kurs und tanzten zur Musik einer Live-Band bis die Füße rauchten. Den meisten fiel das Erlernen der Tanzschritte leicht und tanzten noch bis tief in die Nacht mit diversen Partnerinnen und Partnern, doch einige wollten nach dem langen Tag einfach nur nach Hause und sich ausruhen.Den Sonntag verbrachten wir alle mit unseren Gastfamilien. Einige trafen sich, um Fotos mit den berühmten, in voller Pracht blühenden Kirschbäumen zu machen. Jedes Jahr gegen April kommen Menschen aus der ganzen Welt nach Washington DC, um die Kirschblüten zu sehen und zelebrieren dieses Naturphänomen mit den Bewohnern der Stadt. Jetzt können auch wir sagen, dass es diese Reise durchaus wert ist, denn zusammen mit dem Potomac River ist die Bildkulisse unverwechselbar. Ach ja: Natürlich wurde abends wieder geprobt.

Am Montag fuhren wir, wie manches Mal zuvor, mit der Metro in den Kern der Stadt und besuchten das National Museum of the American Indian. Wir erfuhren eine Menge über die Ureinwohner Amerikas und ihre Lebensweisen, was manchen von uns so sehr gefiel, dass sie am liebsten nicht mehr gehen wollten. Doch schon kurz danach ging es auch schon los zum Kapitol, dem Sitz des Parlaments, der gleichzeitig eins der bekanntesten Wahrzeichen von Washington DC ist. Wir wurden durch das Gebäude geführt und mit vielen Informationen ausgestattet, die wir mithilfe von dokumentierenden Fotos auch im Kopf behalten konnten. Nach dem Besuch im Kapitol haben wir uns in kleinen Gruppen auf der National Mall aufgehalten und einige der Museen erkundet, die man kostenlos besichtigen durfte. Während der Zeit in Amerika konnten wir übrigens feststellen, dass in vielen Gebäuden, darunter natürlich das Kapitol, aber auch in den Museen Sicherheitskontrollen durchgeführt wurden, was in Deutschland undenkbar wäre.Nach diesem langen, wie die restliche Zeit auch sonnigen Tag, wollten wir dann eine Durchlaufprobe des Konzertprogramms im Konzertsaal durchführen. Diese hat gut geklappt, sodass wir ruhigen Gewissens dem Konzert entgegenblicken konnten.Am Dienstag spürten wir schon, dass sich der Austausch langsam dem Ende zuneigte. Dennoch waren es uns zwei Stunden wert anzustehen, um eins der berühmtesten Gebäude der Welt, das Weiße Haus, zu besichtigen. Für die seltene Möglichkeit, das zu tun, beneidete uns sogar der eine oder andere Amerikaner.Im Weißen Haus bekamen wir viele historische Räume zu Gesicht und machten viele Fotos – wann kommt man schließlich einmal in die Gelegenheit dazu? Überraschenderweise konnten wir feststellen, dass das Weiße Haus nicht sehr groß ist, zumal die Fläche des Detmolder Schlosses nicht mal doppelt hineinpassen würde.Nach unserem Besuch in einem der berühmtesten Gebäude der Welt fuhren wir wie so oft mit einem gelben Schulbus – wie man ihn aus „Forrest Gump“ kennt – zur German International School. Das ist eine bilinguale Schule in Washington DC, in der die Schülerinnen und Schüler auch die deutsche Sprache erlernen. Mit einigen von ihnen gaben wir Auszüge aus unserem Konzertprogramm zum Besten, um uns selber auf das Konzert vorzubereiten.

Doch das ließ einen Besuch in der deutschen Botschaft zu Washington DC nicht aus, der noch auf dem Programm stand. Ein Mitarbeiter der Botschafter, der zeitweise als Pilot über Detmold flog, sprachen wir über die deutsch-amerikanische Beziehung und die politischen Verhältnisse der zwei Länder. Diese Gesprächsrunde fand dank der Blechbläser einen musikalischen Ausklang, nach welchem wir wieder in den Bus einstiegen, um zur National Mall und anschließend zur McLean High School zu fahren. Schließlich hatten wir ja noch ein Konzert zu spielen!Das Ergebnis von all unseren Proben haben wir nun in der Konzerthalle der McLean High School aufgeführt und aufzeichnen lassen. Dafür haben wir reichlich Beifall erhalten, der uns sehr gefreut hat.Ein Video des Konzertes ist auf der Website des Grabbe Gymnasiums verfügbar, damit Sie sich von den Ergebnissen in Amerika selbst überzeugen können.Am letzten Morgen, an dem wir noch schnell einen Abstecher im Woodley Park Zoo machten und an der Metro-Station Bekanntschaft mit einer sehr langen Rolltreppe schlossen, mussten wir uns dann auch schon von unseren Gastgebern verabschieden.

Der Abschied fiel uns allen nicht leicht, da wir viele neue Freundschaften geschlossen und eine Menge Zeit miteinander verbracht haben.Nach sieben Stunden Flug und vier Stunden Busfahrt, die die meisten zum Schlafen nutzten, waren wir dann wieder zuhause in Detmold, wo wir uns in den nachfolgenden Ferien vom Jetlag erholen konnten.Seit 25 Jahren gibt es nun jährlich ein bis zwei Konzerte des großen Orchesters, bestehend aus dem Detmolder Jugendorchester und dem McLean High School Orchestra. Jährlich abwechselnd im Grabbe Gymnasium Detmold und in der McLean High School in einem Vorort nahe Washington DC. Dieses große Orchester lässt durch sein Engagement und seine große Anzahl an talentierten jungen Musikerinnen und Musikern jedes Mal ein virtuoses Programm erklingen. Dieses zeichnet sich durch eine große Klangkulisse mit viel Volumen und Perfektion aus, die jedes Mal mit Beifall belohnt werden.Jenen Beifall erhoffen wir uns trotz der fehlenden Unterstützung der Amerikaner auch beim nächsten Konzert „DJO back in Town“ und freuen uns auf viele junge und alte Zuhörerinnen und Zuhörer.

Januar→April

Langer Drehtag

Skifreizeit 2019

Reise nach Rouen

WunderbarTogether

Kunst-Vernissage

ScienceOlympiade

Jugend debattiert

DJO-Konzert

Forschergeist

 

X
Biodiesel aus Frittenfett

Fünf erfolgreiche Grabbe-Jungforscher und ihr Lehrer (von links): Maya Schirpfe, Joris Wijgers, Philipp Gembruch, David Melenhorst, Eren Ünal und Markus Wischer. 

Fünf Jungforscher vom Grabbe beim Wettbewerb in Herford erfolgreich

Von Hajo Gärtner (Text) & Eren Ünal (Fotos)

Junge Grabbe-Forscher haben beim Nachwuchs-Wettbewerb »Schüler experimentieren« erfolgreich abgeschnitten. So heißt die Junior-Abteilung von »Jugend forscht«. Dort können Jungforscher bis zum Alter von 14 Jahren mitmachen. Danach gelten sie im Alter von 15 bis 21 Jahren als »Senioren« und gehören in die Abteilung  »Jugend forscht«. Mit 15 schon »Senior«? – Das klingt skurril, ist für die Jungforscher-Szene aber eine selbstverständliche Gegebenheit.
Gar nicht selbstverständlich aber ist es, in diesem Wettbewerb zu gewinnen. Denn in Herford hatten sich 134 Schüler mit 66 Arbeiten angemeldet, etwa ein Dutzend mehr als im Vorjahr. Das zeigt die steigende Beliebtheit dieses Contests.
Fünf Grabbianer traten mit ihrem Betreuungslehrer Markus Wischer in Herford an. Um 7.30 Uhr in aller Frühe ging es los mit dem Aufbau der Tische und Präsentationswände. In der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr sichtete die zirka 20köpfige Jury den üppigen Ausstellungsparcours, von 14 bis 17 Uhr war die Öffentlichkeit zugelassen, und am Ende – in Richtung 18 Uhr – ging die Preisverleihung über die Bühne.
Die Grabbianer schnitten ganz toll ab: Eren Ünal und David Melenhorst (beide 9gn), erreichten den zweiten Platz im Fachbereich Chemie mit ihrem Konzept, aus altem Frittenfett frisches Dieselöl zu zaubern.
Maya Schirpfe und Joris Wijgers (beide 8m) holten sich den Physik-Preis für den Chamäleon-Effekt, Dinge einfach unsichtbar zu machen.
Philipp Gembruch (7gn) trat solo an und führte sein Solarmodul vor, das sich – dreh- und schwenkbar – nach der Sonne ausrichtet. Nächster Entwicklungsschritt ist eine Automatik, die das Modul so einstellt, dass immer die maximal mögliche Sonnenenergie eingefangen wird. Dafür staubte er den Umweltpreis ab und den 3. Preis im Fachbereich Technik. Er fuhr mit insgesamt beträchtlich mehr als 100 Euro Preisgeld nach Hause.
Zum Chamäleon-Effekt: Das Duo Maya und Joris löste Styropor in Aceton auf, um nanogroße - oder besser kleine - Partikel zu gewinnen mit der Eigenschaft, Licht so zu reflektieren, dass die Farben der Umgebung, nicht aber die stofflichen Strukturen, zurückgespiegelt werden. Auf diese Art wird, was hinter dem speziell beschichteten Spiegel liegt, unsichtbar. Der Betrachter fällt auf das zurückgespiegelte Farbbild als scheinbares Objekt rein. Genau so täuscht das Chamäleon seine Fressfeinde. »Wir wollen ein Stoff haben, der unsichtbar macht«, hatten sie ihrem Lehrer Markus Wischer verraten. Und der gab nur den Tipp: »Schaut euch mal an, wie ein Chamäleon sich tarnt.« Mehr Hilfe war nicht nötig.
Genau so wenig Hilfe brauchten Eren und David für die Produktion ihres Frittenfett-Diesels. Sie analysierten altes Fritten-Fett als energiereich und fragten sich, wie man diese Energie herausholen könnte. Die Lösung: eine »Umesterung«. Dabei wird das Frittenfett als »Triester« in »Monoester« verwandelt, den man als »Bio-Diesel« in den Tank kippen kann. Mit hohem Wirkungsgrad: Aus fünf Liter Frittenfett (Altöl) lassen sich so rund drei Liter Bio-Diesel gewinnen. Dafür gab’s den zweiten Preis im Fach Chemie (65 Euro je Teilnehmer) und natürlich eine Urkunde.
Das alles klingt nach einer Aktion auf die Schnelle. Mit gründlichem Vorlauf: Im November schon mussten sich die Schüler zum Wettbewerb anmelden; dann eine schriftliche Arbeit einreichen, etwa nach dem Muster einer Facharbeit, orientiert an Leitfragen. Und Anfang Januar flatterte der Bescheid ins Haus: »Ihr seid ausgesucht und dürft eure Forschung der Jury und der Öffentlichkeit vorstellen.« Zur Aufgabe gehörte auch der Entwurf DIN-A-2 großer Plakate, auf denen der Versuchsaufbau exakt beschrieben wird.
Alle fünf Grabbianer sind sich nun sicher: Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei. Wenn’s sein muss auch in der Seniorenabteilung »Jugend forscht«.

 

Krawallo

Volleyball

Landrats-Pokal

Weniger Inklusion

X
Weniger Inklusion an Gymnasien

LZ vom 22. Januar 2019

Stadtgeflüster

X
Stadtgeflüster erinnert an Opfer des Nationalsozialismus

Tag der offenen Tür

X
Tag der offenen Tür 2019

Schüler der sechsten Klassen zeigen den Viertklässlern und ihren Eltern, womit sich die Grabbe-Schüler im Unterricht und in den Arbeitsgemeinschaften beschäftigen. Die Aula ist wie gewohnt übervoll besetzt; an beiden Seiten gibt's nur noch Stehplätze, die ebenfalls komplett genutzt werden.

Tag der offenen Tür für die wahren Pioniere der geplanten Transformation

Von Hajo Gärtner (Text/Fotos) & Film AG (Ariana/Marjana)

Wo sammeln sich die meisten Leute ? In der Cafeteria, Raum 206, natürlich nach der Eröffnungsveranstaltung. Dort muss man gefühlte drei Stunden und 17 Minuten auf den heißen Kaffee zum kühlen Kuchen warten. Nicht etwa, dass die Bedienung langsam wäre. Nein, der Andrang ist einfach gewaltig. Not bad, sondern  unvermeidliche Konsequenz der gut besuchten Informationsveranstaltung. 

Nun könnte ich an dieser Stelle erzählen, was es alles zu sehen gab, denn Lehrer und Schüler haben sich - wie gewohnt - mächtig ins Zeug gelegt, um das Grabbe reizvoll und lebendig zu präsentieren.  Die zahlreichen Informationsstände, Ausstellungen und Versuchsstationen (Naturwissenschaften) folgen im Wesentlichen dem Schulprofil. Diese Schilderung schenke ich mir mal und verweise auf den Videoclip, die Fotostrecke und die Berichte der Vorjahre.

Die geplanten Neuerungen im Schulalltag stellte stellvertretende Schulleiterin Gundel Niedermeyer vor. Die neuen Fünftklässler haben keinen obligatorischen Nachmittagsunterricht mehr, sondern folgen im Wesentlichen dem Schema »Von acht bis eins«, das ihre Eltern noch gut kennen müssten. Nur alle zwei Wochen gibt's mal pflichtmäßig einen langen Tag, der dem Klassenprojekt gewidmet ist. Zum Beispiel die »Forscherzeit« für die Schüler der naturwissenschaftlich orientierten Klasse 5gn.

Bricht am Nachmittag große Langeweile über die Neuen herein? Keineswegs, denn die Schule bietet jede Menge Zusatzstoff für Interessierte, Förderung für Begabte, Hilfe für diejenigen, die etwas mehr Lern-Zeit und intensivere Betreuung brauchen. Auf jeden Fall sollen alle Schüler ihren Neigungen nachgehen und ihre Talente ausbilden können: ob musikalisch, sportlich, künstlerisch oder naturwissenschaftlich. Denn das besondere Schulprofil bildet sich in den Zusatzangeboten deutlich ab.

»Nachmittags am Grabbe« heißt das Angebot, umfasst einen so genannten »Offenen Ganztag«, der um 15.30 Uhr endet. Keine Zwangsveranstaltung: »verlässlich und flexibel« soll es am Nachmittag auf dem Campus zugehen. Unterstützung bieten Lehrer im Lernbüro an, Lernpaten leisten im Bedarfsfall Nachhilfe. Die Schüler-Lehrer seien kompetente Oberstufler, von den Lehrer-Lehrern handverlesen eingesetzt.

Die stellvertretende Schulleiterin zeigte das Prinzip am Beispiel eines 5k-Schülers auf. Am Montag Nachmittag macht er vielleicht beim SI-Orchester mit, weil Musik ihn interessiert. Dienstag steht das Klassenprogramm an. Mittwoch - gemäß seiner besonderen Neigung und seinem Talent - ein Kunst-Projekt. Und am Donnerstag geht er in die Betreuung, damit er zu Hause nicht allein abhängt.

Apropos »Abhängen«: Das soll's am Grabbe möglichst nicht geben; und auf »Chillen« wegen Unterrichtsausfall darf auch niemand hoffen. Denn wenn Lehrkraft A wegen Fortbildung, Klassenfahrt oder Krankheit für den Regelunterricht ausfällt, tritt automatisch Plan B in Kraft. Es liegt dann ein von A erstelltes Unterrichtsmaterial vor. Im Fall überraschender Ausfälle hilft der im Selbstlernzentrum (SLZ) organisierte Griff in den Pool aus rund 1000 Arbeitsblättern, die das ganze Kollegium an pädagogischen Tagen ausgearbeitet hat. »Chillen« ist also ebenso wenig erwünscht wie ein erklärter »Ego-Trip«: Deshalb sind soziale Herausforderungen fest im Gesamtpaket verankert. Ein Lieblingsthema von Gundel Niedermeyer: Schließlich hat sie das »Sozialpraktikum« am Grabbe-Gymnasium eingeführt. Dabei besuchen Q1-Schüler zwei Wochen lang Behinderten-Einrichtungen, Alten- oder Pflegeheime, um diese Facetten des Sozialstaates hautnah kennenzulernen.

Die soziale Ausprägung des Schulklimas beginnt allerdings schon früh: Speziell geschulte Lehrer wenden das »Lions-Quest-Programm« in den Eingangsklassen 5 und 6 an; in der Mittelstufe wartet die Schule mit einem »Orientierungstag« auf; in der Oberstufe geht's dann durchs Berufs- und Sozialpraktikum. Dieses obligatorische Paket wird - das sage ich hier aus der Erfahrung vieljähriger Berichterstattung - von den Schülern allerdings nicht nur als lästige Pflichtübung, sondern mit großer Mehrheit durchaus als »mal was ganz Anderes« erlebt und bewertet.

Den Grabbianern wohl bekannt, den Viertklässlern aber vielleicht neu: Unterricht wird weitgehend in Doppelstunden organisiert. Das sei durchaus »gewinnbringend«, betonte die stellvertretende Schulleiterin. Die Schüler bleiben in ihren Startklassen sechs Jahre zusammen, wenn's bei dem einen oder anderen nicht einen unvorhersehbaren Hänger gibt. Ihre Startklasse suchen Schüler - zusammen mit ihren Eltern - mit einem Erst- und Zweitwunsch aus. Gundel Niedermeyer machte klar, dass nicht jeder Erstwunsch zum Zug kommen könne, dass sie sich im Zweitwunsch-Fall aber telefonisch bei den Betroffenen melden werde. Dennoch zeigte sie sich zuversichtlich, die meisten Erstwünsche erfüllen zu können oder eine befriedigende zweitbeste Lösung zu finden.

Harald Lesch, der fernsehbekannte Physiker und YouTube-Philosoph (Urknall, Weltall und das Leben), hat es der Schulleitung des Grabbe-Gymnasiums wohl besonders angetan. Gern wird er zitiert mit seinem Bedauern darüber, »dass zu wenig Kunst, Musik und Sport unterrichtet wird«. Er sei durchaus der Ansicht, dass nur kreative Köpfe jene Antworten auf Fragen finden, an die jetzt noch niemand denkt. Und so gönnte sich stellvertretende Schulleiterin Gundel Niedermeyer ein ausgiebiges Lesch-Zitat mit Blick auf das besondere Schulprofil des Grabbe-Gymnasiums. Der naturwissenschaftlich geprägte Philosoph wendet sich ausdrücklich gegen eine pragmatische Reduzierung des Bildungsbegriffs auf das scheinbar Nützliche und fordert eine verstärkte Beachtung der sogenannten Soft Skills der Schulbildung. Am Grabbe-Gymnasium gibt es Leistungskurse in Musik, Kunst und Sport, die man an anderen Schulen vergeblich sucht. Lesch vermutet die entscheidenden Weichenstellungen der Zukunft, wenn wir denn überhaupt noch eine haben, eher in der kreativen Sphäre: jenseits von eingefahrenen und bürokratisch verwalteten Denkgewohnheiten.

Schulleiterin Anja Vothknecht begrüßte die zahlreichen Viertklässler und ihre Eltern, umrahmt von den jungen Musikern des SI-Orchesters, die für das musikalische Intro der Eröffnungsveranstaltung sorgten.
.

 

Landesfinale Turnen

vorher

Grabbe-Nachrichten

Neue Seite Vorlage

X
Überschrift der neuen Seite

Bild 800x300 Pixel

(Bild 800x300px)

Hier kommt der eigentliche Paragraph, der weiter untergliedert oder mit Bilder ergänzt werden kann..

Musik ist eine Kunstgattung, deren Werke aus organisierten Schallereignissen bestehen. Zu ihrer Erzeugung wird akustisches Material, wie TöneKlänge und Geräusche, innerhalb des für Menschen hörbaren Bereichs, geordnet. Aus dem Vorrat eines Tonsystems werden Skalen gebildet. Deren Töne können in unterschiedlicher Lautstärke bzw. Intensität (Dynamik), KlangfarbeTonhöhe und Tondauer erscheinen. Melodien entstehen aus der Abfolge von Tönen sowie gegebenenfalls Pausen in einem zeitlich festgelegten Rahmen (RhythmusMetrum und Tempo, ggf. eingebettet in Takte). Aus dem Zusammenklang (der Harmonie) mehrerer Töne (Akkorde) von jeweils anderer Tonhöhe erwächst Mehrstimmigkeit, aus den Beziehungen der Töne untereinander entsteht Harmonik. Die begriffliche Erfassung, systematische Darstellung der Zusammenhänge und deren Deutung leistet die Musiktheorie, mit dem Lehren und Lernen von Musik befasst sich die Musikpädagogik, mit Fragen nach der musikalischen Gestaltung hauptsächlich die Musikästhetik. Musik ist ein Kulturgut und Gegenstand der Musikwissenschaft.

 

 

 


Nun folgen Meta-Angaben:

author:Oliver Sprenger

modified:2021-08-13

visible:2021-08-16#2022-01-01

hashtags:#Musik,#Orchester,#Profil

mentions:@Wes,@Fau

priority:2

 

2018

Achtung: dies ist eine unsichtbare Sprungmarke mit automat. Weiterleitung

Z