Grabbe-Gymnasium Detmold

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Erlebnisbericht

Skifreizeit 2013

Mit einer Sehbehinderung trotzdem mittendrin


Der alten Tradition nach fand auch in den diesjährigen Osterferien wieder eine Skifreizeit des Grabbe-Gymnasiums statt. Mit 52 Schülern des Grabbes, Frau Bartling, Herr Dörrer und acht Schülern der Friedrich-Von-Spee-Gesamtschule in Paderborn machten wir uns früh am Morgen des 22.3. auf den Weg nach Neukirchen am Großvenediger in Österreich. Auf der dreizehnstündigen Busfahrt (eingeplant waren eigentlich nur zwölf Stunden) wurde dann in Ingolstadt der vorerst letzte Platz im Bus von meiner bayrischen Begleitskifahrerin Patricia besetzt (Ich bin hochgradig sehbehindert und benötige daher jemanden, der mir sagt, wo ich langfahren soll). Nach einem ausgiebigen Abendessen in unserer Unterkunft, dem Venedigerhof, wurden dann die Zimmer bezogen. Den Rest der Woche liefen die Tage meist recht ähnlich ab: Nach dem frühen Aufstehen um 6:30 Uhr ging es dann irgendwann runter zum Frühstück, wo man sich auch Lunchpakete für die Skihütte machen konnte. Dann noch schnell die letzten Sachen anziehen und einpacken und rein in den Skibus, der uns alle zu unseren Skiern, Schuhen, Snowboards und sonstigen Sachen gefahren hat, was wir auf dem Berg so brauchten und daher in dem Skistall eingeschlossen hatten. Nach dem Anziehen ging´s dann mit der Gondel hoch auf den Großvenediger und dann hieß es nur noch „Sachen auf die Hütte bringen und los!“. Das hat sich natürlich bei dem schönen Wetter, den super Schneeverhältnissen und vor allem in diesem Skigebiet, wo wirklich jeder auf seine Kosten gekommen ist, keiner zwei Mal sagen lassen! Zum Mittagessen wurde sich dann immer um 11:30 Uhr an der Skihütte getroffen. Wenn wir dann gegen 16:00 Uhr wieder in unserer Unterkunft waren, konnten wir bis zum Abendbrot und danach unsere Freizeit überwiegend selbst gestalten.
Insgesamt kann ich wirklich sagen, dass die Skifreizeit ein tolles Erlebnis war. Leider war der eine oder andere krank (oder - so wie ich - danach), aber solche Dinge kann man ja leider nicht beeinflussen. Es war eine gute Idee, eine Kooperation mit der Gesamtschule aus Paderborn zu machen, denn, auch wenn wir nur eine Woche Zeit hatten, um uns kennenzulernen, haben sich doch einige Freundschaften gebildet. Ich persönlich kann sagen, dass ich auch sehr froh war, dass es möglich war, mich trotz meiner Sehschwäche mitzunehmen. Außerdem haben ich und, wie ich glaube noch manche anderen, sich sehr gut mit meiner Begleiterin Patricia verstanden. Ich habe auch einige andere Leute von meiner eigenen Schule näher kennengelernt, mit denen ich sonst nicht sonderlich viel zu tun hatte.
Ich finde also, die Skifreizeit war eine gelungene Fahrt und sollte auf jeden Fall immer weitergeführt werden. Daher auch einen besonderen Dank an alle Organisatoren und Betreuer (Herr Badorek, Frau Bartling, Herr Dörrer, Herr und Frau Schilling, Herr Frigger, Herr Auffenberg, Herr Hartung, Frau Trilling, Frau Dahm, Frau Kraft, Frau Gehring und Herr Gessner), dass Sie/ihr mit waren/wart!