Grabbe-Gymnasium Detmold

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2011

siebter Platz Im Bundesfinale wie im Vorjahr



Siegerparty in Oberhausen


Von Gerd Hüls

Der Wettkampf liegt schon einige Zeit zurück: Im Mai haben die Turnerinnen in der Wetttkampfklasse IV als Landessieger NRW beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin einen hervorragenden 7. Platz  belegt, wobei sie bis nach der letzten Turnübung noch Zweite waren. Dann allerdings gab es noch eine Staffel - und ein Platz nach dem anderen ging verloren.

Am 13.12.2011 wurde diese insgesamt tolle Leistung der Mädchen noch ein weiteres Mal belohnt, und zwar  mit der Einladung zu einer großen Sportparty. Um 9 Uhr fuhren wir zusammen mit den Handballerinnen aus Blomberg  per Bus zu der großen Abschluss-Siegerparty aller Landesssieger NRW in allen Sportarten nach Oberhausen, genauer ins Metronom Theater am CentrO. Nach den Ehrungen besonderer Leistungen, die u. a. von Britta Heidemann, der Fechtolympiasiegerin 2008, vorgenommen wurden, gab es als Zugabe noch das Musical „Dirty Dancing“ – ein tolles Musical. Um 21.00 Uhr kamen wir wohlbehalten zu Hause an.
Dieser Tag war sicherlich ein weiterer Ansporn, hart und zielstrebig zu trainieren, um nächstes Jahr erneut das Bundesfinale in Berlin zu erreichen. Schließlich soll es im Herbst 2012 wieder eine Abschluss-Siegerparty geben.




Treppchenplatz beim Staffellauf verspielt


Grabbe-Turnschülerinnen nicht schnell genug - siebter Platz nach zeitweiliger Pole-2-Position

Von Hajo Dörrer

JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA – das ist seit langem der größte leistungsorientierte Schulsportwettbewerb der Welt. Jedes Jahr gehen rund eine Million sportlich ambitionierter Schülerinnen und Schüler in 16 Sportarten an den Start und versuchen auf dem langen Qualifikationsweg von der Stadt- und Kreisebene über die Bezirks- und Landesebene das begehrte Bundesfinale in Berlin zu erreichen. Und wer sich als Landessieger für Berlin qualifiziert hat, gehört schon vor den Finalkämpfen zu den Besten.

Wie zum Beispiel die Turnschülerinnen des Grabbe-Gymnasiums, die auch in diesem Jahr wieder jubeln konnten:  Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin! In der jüngsten Wettkampfklasse (Jg. 1998-2001) hatten sich Anny Clipsham, Kaja Gutzeit, Mia Heidemann, Leonie Klüber und Franka Witte das Berlin-Ticket erturnt und kämpften am 5. Mai in der Hauptstadt mit den anderen Landessiegern um Sieg und Punkte.
Angefeuert von einigen mitgereisten Eltern - natürlich habe auch ich mitgemacht - gelang ihnen ein guter Wettkampf, bei dem sie bis zur abschließenden Staffel auf dem 2. Platz lagen. Umso größer war die Enttäuschung, dass dieser mögliche Treppchenplatz verloren ging und die Grabbe-Turnschülerinnen nach der drittschlechtesten Staffelzeit mit dem 7. Platz in der Gesamtwertung vorlieb nehmen mussten.

Aber bei JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA geht es noch um mehr als nur Platzierungen. Im gesamten Wettbewerb spielen Fairness, Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft und soziale Kompetenz eine wichtige Rolle. Das Leistungs- und Gemeinschaftsverständnis junger Menschen wird durch Sport in den Schulen und Sportvereinen nachhaltig gefördert. Und natürlich sollen die über 3000 Teilnehmer am Bundesfinale auch Spaß haben und Berlin erleben. So besuchten die Grabbe-Turnschülerinnen die faszinierende Show YMA im weltberühmten Friedrichstadt-Palast, besichtigten die Kuppel des Reichstages, amüsierten sich im Wachfigurenkabinett von Madame Tusseau, schlenderten vom Brandenburger Tor über die Straße Unter den Linden bis zum Alexanderplatz und gingen auch ausgiebig shoppen.