Grabbe-Gymnasium Detmold

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2013




Wo Leistung Spaß macht


JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA

Wo Leistung Spaß macht: So kann man den Wettbewerb der Schulen wohl am besten charakterisieren, der beim 85. Bundesfinale in Berlin erstmalig als gemeinsame Veranstaltung von behinderten und nicht behinderten Schülerinnen und Schülern ausgetragen wurde. Ein Mut machendes Beispiel dafür, dass Menschen mit Behinderung ganz selbstverständlich zu unserer Gesellschaft gehören.

Zu den Mannschaften, die Nordrhein-Westfalen als Landessieger in Berlin vertraten, gehörten auch die beiden Mädchen-Mannschaften vom Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasium Detmold, das sich als einzige Schule aus ganz Deutschland in beiden Turnwettkämpfen für das Bundesfinale qualifiziert hatte.

Beide Turn-Mannschaften sahen sich einer starken Konkurrenz gegenüber, was sie aber umso mehr anspornte, mit Ehrgeiz und Begeisterung um jeden Zehntelpunkt zu kämpfen. Im Wettkampf IV (Jg. 2000-2003) zeigten sich die Grabbe-Turnschülerinnen auf die Minute topfit und schafften mit dem 5. Platz das beste Ergebnis seit Einführung dieser Wettkampfklasse. Besonders freuten sich Luc-Philine Briegmann, Caroline Falkenberg, Karoline Rüchel, Diana Schreider und Lisa Steinhoff darüber, dass sie in der Synchronbahn hinter der mit vier Bundeskaderturnerinnen angetretenen Mannschaft vom Wirttemberg-Gymnasium aus Stuttgart das zweitbeste Resultat erzielen konnten.

In der Wettkampfklasse III (Jg. 1998-2001) standen die Grabbe-Turnschülerinnen diesmal nicht nur unter der Beobachtung der Kampfrichterinnen, sondern auch von Nadine Jarosch, die als Turnpatin für diesen Schulsportwettbewerb trotz des laufenden Abiturs nach Berlin gekommen war, um damit ihren Respekt vor den Leistungen der besten Schulmannschaften in Deutschland zum Ausdruck zu bringen.
„Ich habe wirklich gute Talente gesehen, die es bis nach Olympia schaffen können“, lobte sie das hohe Niveau in dieser Wettkampfklasse. Insbesondere die ersten sechs
Mannschaften lieferten sich einen Kampf auf Biegen und Brechen, in dem zum Schluss Zehntelpunkte über den Sieg und die weiteren Platzierungen entschieden. So fehlten den Grabbe-Turnschülerinnen nur 0,65 Punkte zum ersehnten Treppchenplatz. Was aber nichts an ihrer tollen Leistung ändert. „Die Mannschaft mit Miriam Bergmann, Anny Clipsham, Kaja Gutzeit, Emilia Haanpää  und Leonie Klüber hat alles gegeben und mit einem Schnitt von 15,37 Punkten bei einer Maximalpunktzahl von 16,00 pro Übung einen tollen 5. Platz erturnt“, waren sich Michael Gruhl und Hans-Joachim Dörrer als gemeinsame Betreuer einig.

Insgesamt war Berlin für alle Schulmannschaften wieder ein riesiges Erlebnis, wenn man über den Wettkampf hinausschaut und die vielen Aktivitäten mit einbezieht, die
während der Finaltage ebenfalls zum Programm gehörten – angefangen beim Shoppen, über die Besuche des Reichstages, diverser Theater oder einer Schokoladenfabrik, die Dampferfahrten bis hin zum Abschluss-Party in der Max-Schmeling-Halle, wo sich alle gemeinsam noch einmal selbst feierten.





Im Bundesfinale

Jugend trainiert für Olympia - Grabbe-Turnerinnen in Oberwerries erfolgreich

Von Hajo Dörrer (Text & Foto)

Am 24. Januar fand in der Landesturnschule des Westfälischen Turnerbundes in Oberwerries bei Hamm das erste Landesfinale zur Qualifikation für das diesjährige Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA statt. Im Turnwettkampf IV (Jg. 2000-2003) kämpften 9 Mädchen- und 7 Jungenmannschaften um die begehrten Berlin-Tickets.

Dabei waren auch die Turnschülerinnen des Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasiums: Luc-Philine Briegmann, Caroline Falkenberg, Hanna Götzel, Karoline Rüchel, Diana Schreider und Lisa Steinhoff hatten sich gewissenhaft auf diesen Wettkampf vorbereitet. Wussten sie doch, dass sie mit starker Konkurrenz rechnen mussten.

Und so war es auch. Denn es entwickelte sich ein spannender Zweikampf mit der Mannschaft vom Goethe-Gymnasium Dortmund. Sowohl an den drei Gerätebahnen wie auch an den Sonderstationen Standweitsprung und Tauklettern entschieden Zehntelpunkte, Zentimeter und Zehntelsekunden um die Platzierungen, so dass vor dem abschließenden Staffel-Lauf noch nichts entschieden war. Höchstspannung war also angesagt, die sich noch steigerte, als bei den Grabbe-Turnschülerinnen ein Wechsel leicht daneben ging.

Um so größer war die Freude, dass es trotzdem mit einem Vorsprung von 3 Rangpunkten zum Sieg reichte und das Grabbe-Gymnasium seine nunmehr 37jährige Turntradition mit dem erneuten Gewinn der Landesmeisterschaft von Nordrhein-Westfalen fortsetzen konnte. Also dann: Viel Glück beim Bundesfinale vom 23. bis 27. April in Berlin!