Grabbe-Gymnasium Detmold

Gesamtübersicht Index A - Z
Sie sind hier: > Wettbewerb > Gerätturnen > 2014.2

2014.2


Im Landesfinale

Grabbe-Turnschülerinnen setzen Sieg-Serie fort

Von Hajo Dörrer (Text & Foto)

An den Grabbe-Turnschülerinnen geht kein Weg vorbei. Das mussten alle anderen
Schulmannschaften bei den Bezirksmeisterschaften im Gerätturnen neidlos anerkennen. Mit einem Vorsprung von über 10 Punkten gewannen sie das ewige Duell gegen das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Bünde und qualifizierten sich erneut
für das Landesfinale, das am 28. Januar 2015 in Bergisch Gladbach stattfindet.

Gleich am Stufenbarren starteten Michelle Gnoewych, Kaja Gutzeit, Karoline Rüchel,
Diana Schreider und Lisa Steinhoff furios und schafften mit 63,50 von 64 möglichen Punkten ein Traumergebnis. Aber auch am Boden (61,35), Sprung (61,40) und Balken (59,60) waren sie von der Konkurrenz der insgesamt sechs Mannschaften nicht zu toppen. Zweimal gab es für Kaja Gutzeit und Lisa Steinhoff am Stufenbarren mit 16 Punkten sogar die Höchstnote, die von den Kampfgerichten nur selten vergeben wird. So darf das Turnquintett mit einem geturnten Durchschnitt von 15,378 Punkten nun beruhigt dem nächsten Wettkampf entgegenblicken, wo es dann um die begehrten Berlin-Tickets geht.




Michelle qualifiziert
für Bundeskadertest

Von Hajo Dörrer (Text & Foto)

Zweiter Wettkampf nach den Sommerferien, zweiter Erfolg. So lässt sich das Ergebnis zusammenfassen, das die Grabbe-Turnschülerin  Michelle Gnoewych am vergangenen Wochenende beim Kaderturn-Cup (AK 11-15) in Berkheim/Esslingen erzielte. Der Erfolg besteht darin, dass sie in ihrem Wettkampf die Punktzahl erturnte, die als Qualifikation für den athletischen und technischen Bundeskadertest 2015 gefordert ist.

Wie hart dieser Erfolg erkämpft war, zeigt sich daran, dass Michelle nicht ohne Fehler über die Runden kam und beispielsweise am Stufenbarren abstieg. Dafür glänzte sie am Sprung mit einer Bestleistung. „Der Druck war eben groß, weil nur diejenigen zum abschließenden Bundeskadertest zugelassen werden, die im Wettkampfbereich die gesetzte Norm schaffen. Diese körperliche wie auch nervliche Herausforderung hat Michelle bewältigt, worüber wir uns alle im LLZ-Detmold freuen“, resümierte Michael Gruhl nach Wettkampfende.

Das sollte für den bevorstehenden Endspurt noch einmal einen Motivationsschub geben. Denn erst nach dem athletischen und technischen Test, der Anfang Dezember im Bundesleistungszentrum Kienbaum bei Berlin stattfindet, entscheidet sich für Michelle, ob sie in den Bundeskader 2015 aufgenommen wird. Ein strenges Auswahlverfahren, das aber notwendig ist und auch für Außenstehende nachvollziehbar wird, wenn man sich das Leistungsniveau auf internationaler Ebene anschaut.




Siegerin beim Pokalturnen

Turntalent  Michelle Gnoewych
will im Bundeskader bleiben

Von Hajo Dörrer (Text & Fotos)

Erfolgreich ist Michelle Gnoewych (Klasse 6s) in das zweite Turnhalbjahr 2014 gestartet. Vom 29. Pokalturnen der Dortmunder Turngemeinde kehrte sie zu ihrer eigenen Überraschung  als strahlende Siegerin der Altersklasse 12 zurück. Denn Michelle hatte nach den Sommerferien große Mühe, wieder in Tritt zu kommen.
Umso mehr freute sich jetzt Michael Gruhl über ihren guten Wettkampf, bei dem sie am Balken mit 12,95 Punkten das Highlight ablieferte. „So gut habe ich meine Balkenübung noch nie geturnt“, sprudelte es immer wieder aus ihr heraus: Und auch bei ihrer Balkentrainerin Sabine Gruhl, die in großer Geduld an der Übungsstabilität gearbeitet hatte, ging freudestrahlend der Daumen hoch. „Dass sie in Westfalen die unangefochtene Nummer 1 in ihrer Altersklasse ist und nach dem Weggang von Nadine Jarosch ihr niemand das Wasser reichen kann, ist klar. Was aber für die Bundeskadernominierung nicht zählt. Hier muss sie bei einem bundesweiten Wettkampf im Mehrkampfergebnis über 44 Punkte turnen. Die Siegerpunktzahl von 47,15, die sie in Dortmund erreicht hat, zeigt aber, dass sie diese Hürde meistern kann, wenn sie weiterhin konsequent trainiert“, blickt Michael Gruhl schon mal mit vorsichtigem Optimismus nach vorn. „Deshalb trainieren wir die Herbstferien durch, damit Michelle ihren Kaderplatz beim Nominierungswettkampf sowie beim athletischen und technischen Test bestätigen kann.“ Nicht nur ihre Mitschülerinnen und Mitschüler aus der Klasse 6s drücken ihr dazu ganz feste die Daumen.


Deutsche Jugendmeisterschaften Gerätturnen Frauen

Michelle Gnoewych und Kaja Gutzeit

Neue Grabbe-Turnhoffnungen auf Platz 6 und 13

Von Hajo Dörrer (Text/Fotos)

Auch wenn Michelle Gnoewych bei ihrer DM-Premiere am 14./15. Juni in Traunreut/Bayern noch nicht alles gelang, so waren diese nationalen Titelkämpfe für sie doch ein großer Erfolg. Denn am Sprung und am Boden konnte sich die Grabbe-Turnschülerin für das Finale der sechs besten deutschen Nachwuchs- Turnerinnen in der Altersklasse 12 qualifizieren.

Und hier ließ Michelle ihr Talentpotenzial aufblitzen. Zunächst zeigte sie am Boden eine blitzsaubere Übung, die nach Meinung von Michael Gruhl von der Schwierigkeit wie auch von der Ausführung her die Bronzemedaille verdient gehabt hätte. Doch die Kampfrichterinnen ordneten ihre Leistung anders ein und setzten sie auf den 5. Platz. Auch am Sprung langte es trotz zwei gelungener Yurtschenko-Sprünge (Rondat auf das Sprungbrett, von dort Flick-Flack auf den Sprungtisch mit anschließendem anderthalbfachen Sato rückwärts), die aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades mit einem Punktbonus belohnt wurden, nicht zum erhofften Podestplatz. Wenn man aber bedenkt, dass alle sechs Finalistinnen innerhalb eines Punkte lagen, ist auch der 6. Platz von Michelle ein großer Erfolg. So bewertet auch Michael Gruhl die DJM-Premiere seines Schützlings als einen ersten gelungenen Schritt auf dem Weg in die nationale Leistungsspitze.

Außer Michelle hatte sich auch Kaja Gutzeit für die Titelkämpfe qualifiziert, wo sie in der AK 14 an die Geräte ging. Hier zeigte sie einen guten Wettkampf, den sie bei starker Konkurrenz mit dem 13. Platz beendete.