Grabbe-Gymnasium Detmold

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2016

Abitur und turnerische TOP-Leistungen

Das schafften zum Abschluss ihrer schulischen Laufbahn Miriam Bergmann und Leonie Schmedthenke

Von Hajo Dörrer (Text & Fotos)

Miriam Bergmann, die während ihrer gesamten Schulzeit am Grabbe leistungssportlich aktiv war, erturnte beim 2. Oberliga-Wettkampf am 4. Juni in Ibbenbüren-Laggenbeck das höchste Tagesergebnis aller 60 Ligaturnerinnen und gewann auch die Einzelwertungen am Sprung und Boden.

Leonie Schmedthenke, die in der Oberstufe wegen des Leistungsfaches Sport sowie wegen der Trainingsmöglichkeiten am Landesleistungszentrum Kunstturnen zum Grabbe gekommen war, schaffte das gleiche Kunststück  am 11. Juni in Waging am See (Bayern) beim Deutschland-Cup. Unter 36 Turnerinnen, die sich in der Altersklasse 18-29 aus ganz Deutschland für diesen Wettkampf qualifiziert hatten, siegte sie mit einem Vorsprung von fast fünf Punkten.

Zu dieser erfolgreichen „dualen Karriere“ auch von dieser Stelle aus unseren herzlichen Glückwunsch!

 


Starker Auftritt
der Juniorinnen

Turn-EM in Bern

Von Hajo Dörrer

Die deutschen Juniorinnen haben bei der Turn-EM in Bern im Mannschaftswettbewerb mit 159,365 Punkten unter 24 angetretenen Teams den siebten Platz belegt. Zudem schafften sie vier Finalplätze.

Bundesnachwuchstrainer Michael Gruhl zeigte sich nach dem Wettkampf „sehr zufrieden“ mit den Leistungen seiner jungen Turnerinnen. Zumal es seinen Schützlingen auf der großen Bühne mit Podium, fast 2000 Zuschauern und dem ungewohnten Licht noch an Erfahrungen fehlte. „Das hat man vor allem beim Podiumstraining gemerkt, wo die Mädchen unter „hoher Spannung“ gestanden hätten. Im Wettkampf, in dem am Ende Russland (168,179) vor Großbritannien (163,912) und Rumänien (163,678) triumphierte, habe sich das schon weniger bemerkbar gemacht.

So erwischten die Juniorinnen am Boden (39,199) einen ordentlichen Start, zu dem auch Kristina Iltner mit einer fehlerfreien Übung (12,933) beitrug. Das gelang Kristina auch am Stufenbarren, wo ihre Übung sogar mit 13,000 Punkten belohnt wurde. Warum sie deshalb im Bericht auf der Website des Deutschen Turner-Bundes nur mit dem abschätzigen Hinweise erwähnt wurde, „dass zum DTB-Team auch noch Kristina Iltner (KTV Detmold) gehörte“, wird ihrer Leistung in keinster Weise gerecht. Schließlich hat Kristina mit ihren beiden Einsätzen zweimal zum Mannschaftsergebnis beigetragen; und das als Jüngste im Team.

Ein tolles Ergebnis, zu dem wir ihr von dieser Stelle aus herzlichst gratulieren. Und ebenso gilt unser Glückwunsch Michael Gruhl, der nach einer langen und aufregenden Vorbereitung ein schlagkräftiges Team an den Start gebracht hat, auf das er auch in Zukunft setzen kann.
 

 


Westfälische Meisterin

Leonie Schmedthenke hat nicht nur das Abi im Visier

Von Hajo Dörrer (Text & Foto)

Bei den Westfälischen Meisterschaften der Turnerinnen, die am 22. Mai in Rheda stattfanden, hatte Leonie Schmedthenke ihren starken Auftritt: Nach anstrengenden Abiturwochen, in denen sie das Training zeitweise reduzieren musste, trumpfte sie In der Altersklasse 16 und älter groß auf und erturnte sich mit kämpferischen Einsatz ihre erste Landesmeisterschaft.


Besonders beeindruckend war ihre Bodenübung, wo sie zum Abschluss des Vierkampfes (Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden) als akrobatischen Höhepunkt den Doppelsalto rückwärts in den sicheren Stand setzte.


Unter riesigem Beifall ihrer heimischen Turnfans nahm sie aus den Händen von WTB-Präsident Manfred Hagedorn die goldene Meisterschaftsmedaille entgegen.


Auch alle Mitschüler des Abiturjahrgangs 2016 am Grabbe sowie die Turnerinnen und Trainer vom LLZ Kunstturnen Detmold freuen sich mit Leonie über diesen tollen Erfolg! 


 

Kristina setzt sich die Krone auf

Sie hat in Heidelberg das schwierigste Programm ihrer Altersklasse geboten und sich damit an die Spitze geturnt: Kristina Illtner (14) zeigte ihre persönliche Bestleistung, siegte souverän im Wettkampf (Goldmedaille, Pokal, Siegprämie) und ist damit für den Junioren-Länderkampf in Zürich am kommenden Wochenende nominiert. Mit ihrer steilen Erfolgskurve bewegt sie sich in der Bahn von Nadine Jarosch, die am Ende die Olympia-Teilnahme geschafft hat. 

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