Grabbe-Gymnasium Detmold

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2012

Rot gefärbter Sieg

Ein hartes Handball-Turnier und zwei Strafaktionen in Oerlinghausen

Von Simon Missling

Die Spiele um die Kreismeisterschaft in der Handball-Wettkampfklasse 2 ( WK2) der Jungen
fanden dieses Mal im Niklas-Luhmann-Gymnasium in Oerlinghausen  statt. Auch wir vom Grabbe waren dort vertreten und haben das Turnier erfolgreich bewältigt: Wir sind eine Runde weiter.

Aber der Reihe nach: Fortuna war uns gnädig an diesem Morgen und deshalb erwischten wir mit dem Niklas-Luhmann-Gymnasium und dem Städtischen Gymnasium Lage eine Gruppe, in der unsere Siegchancen nicht schlecht standen. Schon im ersten Spiel gegen das Niklas-Luhmann-Gymnasium bereitete unsere gute Deckung genau wie im letzten Jahr das Fundament für einen 14:5 Sieg. Zwar ließ unsere Chancenauswertung noch ein wenig zu wünschen übrig, aber da der Gegner im Angriff harmlos agierte, mussten wir dafür nicht bezahlen. Unsere Überlegenheit rührte allerdings auch daher, dass unser Kader mit Bezirks- bzw. Oberligaspielern gespickt war.

Dies äußerte sich dann im zweiten Spiel gegen Lage noch deutlicher, und nun klappte die Chancenverwertung und das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff noch besser. So verwundert es nicht,  dass auch hier ein deutlicher Sieg (17:4) heraussprang. Damit waren wir als Gruppensieger für das nun anstehende Halbfinale qualifiziert.

Dort ging es gegen das Marianne-Weber-Gymnasium aus Lemgo, das schon ein anderes Kaliber als die Vorrundengegner darstellte, weil sie auch mit höherklassig spielende Handballern in der Mannschaft antraten. Doch auch hier konnten wir uns mit Tempospiel und einer soliden Deckung gegen den körperlich robust spielenden Gegner durchsetzen. Unschöner Höhepunkt der Partie war eine Aktion des gegnerischen Torwarts nach einem Gegenstoß von Luca, bei dem ihm der Torhüter nach der Abwehraktion  das Knie heftig gegen den Kopf knallte, was von den Schiedsrichtern zu Recht mit Rot geahndet wurde. Luca war nach diesem harten Foul  minutenlang konfus und gehunfähig, weshalb er zur Vorsorge ins Krankenhaus gebracht wurde. Er konnte es am Nachmittag aber wieder verlassen. 

Somit war dieser 15:7 Sieg teuer erkauft. Nun stand das Finale gegen das Engelbert-Kaempfer Gymnasium an. Hier entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Teams mit dem glücklichen Ausgang für das Grabbe. Leider mussten auch wir uns an dieser Stelle eine Rote Karte angucken. Ich habe sie verursacht. Die Strafe war zwar hart, aber mit Blick auf die Handball-Regeln vertretbar. Trotz dieser Dezimierung hielt die Mannschaft dem Druck stand und konnte sich letztlich knapp, aber verdient mit 15:14 durchsetzen.
Nach diesem Turniersieg tritt das Grabbe nun auf Bezirksebene an. Das Turnier findet vermutlich im Januar nächsten Jahres statt.




Ruhe und Konzentration ins Spiel bringen: Die Grabbe-Handballer haben es versucht, aber gegen Oerlinghausen nicht so recht hinbekommen. Die Luhmänner holten sich den Kreismeister-Pokal.

Nervös und hektisch

Grabbe-Handballer der WK II müssen sich beim Kreismeister-Finale geschlagen geben

Von Simon Missling

Das Handballteam des Grabbes in der WK2 hat sich im Kreismeisterschaftsfinale mit 26:31 dem Niklas-Luhmann Gymnasium geschlagen geben müssen. Hauptverantwortlich dafür waren die geringe Chancenauswertung und viele technische Fehler.

Aber der Reihe nach: Das Spiel begann hektisch und nervös, richtiger Spielfluss entstand zunächst kaum. Oerlinghausen lief aber schnelle Konter nach unseren Abspielfehlern und ging zügig mit 5:1 in Führung. An diesem Vorsprung hatten wir während des gesamten Spiels zu knabbern und konnten uns nie auf mehr als vier Tore herankämpfen. Über Zwischenstände wie 5:11 9:13 erarbeiteten wir uns ein 11:15 zur Halbzeit.

Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel am Spielverlauf: Wir liefen einem Rückstand hinterher; jedoch konnte sich Oerlinghausen nie vorentscheidend absetzen. Allerdings konnten wir einige schöne spielerische Akzente setzen und auch unsere Deckung stabilisierten wir ein wenig. Aber uns fehlten die Mittel (wir waren nur neun Leute) und das berühmte Quäntchen Glück, um die Partie noch zu unseren Gunsten zu drehen.

Die dazugehörigen Zwischenstände: 13:19, 15:24, 19:25, 22:26, 26:31. Dennoch kann man dem Team nicht vorwerfen, nicht alles versucht zu haben und das Spiel noch zu drehen.

Besonderer Dank gilt Herrn Hüls und Marvin Mücke als Betreuer und Frau Stahlberg als Fahrerin.


Angespannte und enttäuschte Gesichter: Es hat nicht gereicht zum Kreismeister. Aber was solls: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, und die Jungs sind nun um eine Spielerfahrung reicher.