Grabbe-Gymnasium Detmold

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2019

Haben alles gegeben (von links): Nils Wernicke, Saner Saridag, Maximilian Hrycej und Milan Schulze-Wermeling.

Achtbarer Erfolg

Grabbe-Tennis-Team schlägt sich wacker auf Bezirksebene

 Von Wilhelm Michael (Text & Foto)

Seit Jahren werden die Bezirksmeisterschaften im Schultennis in Herford und Paderborn ausgetragen, und zwar in der Regel mit Beteiligung wenigstens einer Mannschaft unserer Schule. In diesem Jahr ging es Mitte Mai auf die Anlage des TC GW Paderborn mit dem Ziel, sich für das eine Woche später stattfindende Finale zu qualifizieren. Das Grabbe-Team mit Maximilian Hrycej, Saner Saridag, Nils Wernicke und Milan Schulze-Wermeling staunte nicht schlecht über die hohen Leistungsklassen der teilnehmenden Schulmannschaften. Von insgesamt vier Teams nahm das Grabbe nur Rang drei ein und hatte den Regeln der Setzung entsprechend gegen das an Rang zwei positionierte Pelizaeus-Gymnasium Paderborn anzutreten. Trotz der ungünstigeren Leistungsklassenbilanz gingen unsere Jungs die Partie bestens motiviert an und zweifelsohne wussten sie zu überraschen. Dies gilt vor allem für Saner, der seinen Kontrahenten mit einem 6:0, 6:0 förmlich überrollte, und auch Nils, der seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance ließ und ihm lediglich ein Spiel gönnte. Diese beiden klaren Ergebnisse sollten sich dann aber auch als besonders wichtig erweisen, weil Maximilian und auch Milan sich nicht durchsetzen konnten, wobei beide nicht chancenlos waren. Während Maximilian nach einem 0:6 den zweiten Satz durchaus für sich hätte entscheiden können, sorgte Milan für ein extrem enges und äußerst spannendes Match und musste sich erst nach einer nicht enden wollenden Schlacht im Champions-Tiebreak mit 9:11 geschlagen geben. Was soll’s, das 2:2 Unentschieden nach Punkten mit einem Satzvorsprung von 5:4 – von der gewaltigen Überlegenheit an Spielen ganz zu schweigen – reichte aus, um als Sieger nun das Halbfinale gegen das Einstein-Gymnasium Rheda zu bestreiten. Getragen vom soeben erarbeiteten Siegerglück ging das Grabbe-Aufgebot beherzt ans Werk,  musste jedoch bald mehr oder weniger deutlich erkennen, dass sich die diesjährige Bezirksmeisterschaft ihrem Ende naht.  Nils und Milan mussten sich deutlich geschlagen geben. Maximilian hat sich stark gewehrt und seinem Gegner äußerste Aufmerksamkeit abverlangt. Mehr als ein 3:6, 1:6 war mit bestem Willen nicht möglich. Allein Saner hat immerhin den ersten Satz gewonnen, konnte aber vor dem Hintergrund seiner chancenlosen Kollegen nicht mehr den nötigen Ehrgeiz aufbringen, den Ehrenpunkt zu retten. So geht das 4:0 für Einstein Rheda völlig in Ordnung, ebenso wie der Achtungserfolg, den sich die Grabbe-Tennisriege im wahrsten Sinne des Wortes verdient hat.

Es war mir erneut ein Vergnügen, euch tennisspielende Sympathieträger zu betreuen und zu begleiten.