Grabbe-Gymnasium Detmold

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2011


Kreismeisterschaft WK 4

Die Kleinen ganz groß

Von Sabine Bartling

Zu guter Letzt sind auch die jüngsten Volleyballerinnen an unserer Schule aktiv gewesen. Am 08.04.2011 haben wir die Kreismeisterschaften im Volleyball für die Wettkampfklasse IV an unserer Schule ausgerichtet. In diesem Jahr war es sehr erfreulich, dass nicht nur wir und die August-Hermann-Francke Schule an diesen Meisterschaften teilgenommen haben, sondern auch das Stadtgymnasium 2 Mannschaften ins Rennen schickte. So konnte ein Turnier stattfinden, das 6 Teilnehmer hatte, jeweils 2 aus diesen drei Schulen.
Es entwickelte sich ein stimmungsvoller Tag in unserer Halle, geprägt von Vorfreude auf die Spiele, von Trubel und etwas Aufregung, da noch nicht klar war, wer hier als Sieger die Halle verlassen würde.
Es wurde in 2 Gruppen Jeder gegen Jeden gespielt, wobei am Ende dieser Vorrunde in der einen Gruppe die erste Mannschaft des Grabbe Gymnasiums und in der zweiten Gruppe die erste Mannschaft des Stadtgymnasiums den ersten Platz belegten. Im Endspiel dieser beiden Mannschaften zeigte sich, dass in diesem Jahr das Niveau sehr hoch war. Beide Mannschaften waren mit Vereinsspielerinnen gespickt, die um jeden Ball kämpften und somit ein sehr gutes Endspiel gestalteten, das am Ende mit 2:0 zu unseren Gunsten ausging.
Der Jubel war am Ende groß und auch die Hoffnung, dass im nächsten Jahr wieder so viele Mannschaften den Weg in unsere Halle finden werden.

Endstand:
1)    Grabbe I
2)     Stadtgymnasium I
3)    August-Hermann-Francke I
4)    Grabbe II
5)    AHF II
6)    Stadt II

Teilnehmerinnen unserer Schule:
Grabbe I: Ann Christin Meier, Marscha Weber, Kira Welzel, Paula Lake
Grabbe II: Maren Kreutler, Berenike Ladleif, Pauline Brandt, Ilke Kacar, Anna Techmanski
 


Landesmeisterschaft WK II



Allemal eine Reise wert


Landesmeisterschaften im Volleyball – Platz 5 für Grabbe-Mädchen

Von Sabine Bartling

Unser langer Tag begann fast wie gewohnt um halb 8:  Mit dem Bus nach Sundern, um dort an den Landesmeisterschaften in der Kategorie WK II (Jahrgang 94-97) teilzunehmen, für die wir uns so überraschend qualifiziert hatten. Noch waren unsere 8 Mädchen etwas müde, aber wir hatten ja noch knapp 2 Stunden Fahrzeit vor uns, um uns auf das anstehende Turnier mental vorzubereiten. Ein weiterer Begleiter war mit an Bord. Herr Szymanowski, ein treuer Fan der Volleyballmädchen, hatte sich extra für uns frei genommen und war für Fotos, Film und gute Laune zuständig.
Die Rahmenbedingungen des Turniers erwiesen sich dann vor Ort als sehr gut. Es herrschte eine aufgeregte, etwas hektische und angespannte Stimmung und alle wollten endlich loslegen mit den Spielen. Zunächst waren wir jedoch nur Zuschauer, da wir das zweite Spiel hatten. Somit hatten wir etwas Zeit, um uns die Gegner anzuschauen. Es war schnell ersichtlich, dass es schwer werden würde für uns, da die weiteren 5 teilnehmenden Teams sehr stark waren. Das Niveau war sehr gut und vor allem Münster schien der haushohe Favorit zu sein, da sie mit 5 Zweitligaspielerinnen bestückt waren. Aber wir freuten uns auf einen Schlagabtausch.
Im ersten Spiel hatten wir es mit dem Friedrich-Bährens-Gymnasium aus Schwerte zu tun. Es zeigte sich, dass unsere Mädchen doch etwas nervös waren. Sie hatten zu Beginn Probleme, ihre guten Leistungen von den Bezirksmeisterschaften zu wiederholen. Sie mussten sich erst auf das gute Niveau einstellen, um dann im weiteren Verlauf immer besser in ihr Spiel zu finden. Am Ende unterlagen wir in 2 Sätzen (25:17, 25:19), da die Schwerter Spielerinnen insgesamt etwas homogener und leistungsstärker waren, was sich vor allem im Aufschlag und Angriff widerspiegelte.
Im zweiten Spiel lief es dann etwas besser. Unser Spiel würde dynamischer, druckvoller und vor allem einsatzfreudiger. Es kam zu einigen guten Abwehraktionen und gelungenen Punkten. Leider reichte diese gute Leistung am Ende nicht aus, um gegen das Gymnasium Adolfinum aus Moers zu gewinnen. Wieder durften wir nur zwei Sätze spielen, obwohl der Gewinn von zumindest einem Satz in der Luft lag. 25:17 und 25:23 ging das Spiel aus und wir waren aus dem Turnier ausgeschieden.
Am Ende bekamen wir die Urkunde für einen gemeinsamen 5. Platz überreicht und waren um viele Eindrücke und Erfahrungen reicher. Es war dann nicht verwunderlich, dass die Münsteranerinnen am Ende gewonnen haben, um nun zum Bundesfinale nach Berlin zu fahren.
Schade, ich hätte es unseren Mädchen gegönnt, mit etwas mehr Erfolgserlebnissen im Gepäck die lange Rückfahrt anzutreten. So bleibt aber hoffentlich wenigstens ein langer, aber auch interessanter Tag  in Erinnerung. Um 20 Uhr trafen wir dann wieder am Grabbe ein und ich hatte das Gefühl, dass alle nur noch ins Bett wollten. Hoffentlich habt ihr gut geträumt von diesem ereignisreichen Tag!

Die folgenden Spielerinnen haben unsere Schule vertreten: Ana-Maria Bewersdorff, Tamara Hofmann, Laura Horstbrink, Nelli Petker, Christina Saprunenko, Charlotte Szymanowski, Inga Tauber, Miriam Schiewe.


So schön lächeln Siegerinnen: Die Grabbe-Volleyballerinnen holten sich den Bezirksmeister-Titel.

Das Endspiel ein Krimi


Riesenerfolg bei den Volleyball-Bezirksmeisterschaften in Höxter


Von Sabine Bartling (Text/Fotos)

Gleich zwei Teams unserer Schule machten sich auf den Weg nach Höxter. Es war spannend in diesem Jahr, da wir vor allem im Wettkampf II (Jahrgang 1994-1997) eine sehr gute Mannschaft haben, die fast komplett beim TV 1860 Detmold im Verein spielt. Dadurch sahen die Chancen in diesem Jahr besser aus als in den vergangenen Jahren. Normalerweise trifft man hier auf nahezu komplette Vereinsteams, wodurch man als reine Schulmannschaft keine Chancen hat. Nicht so in diesem Jahr!

In unserer Dreiergruppe erwies sich die Hans-Ehrenberg-Schule aus Bielefeld als ein leichter Gegner, den wir 2:0 schlugen. Dadurch erhielten die Mädchen eine gute Einspielmöglichkeit und die Stimmung war gut. Das Gymnasium St. Xaver aus Bad Driburg war dann aber der erwartet  starke Gegner. Es entwickelte sich ein sehr spannendes und hochklassiges Spiel, das nach dem 1:1 (21:25 Grabbe : St. Xaver, 25:20) absolut offen ließ, wer nun als Sieger den Platz verlassen würde. Im entscheidenden dritten Satz zeigten unsere Mädchen dann starke Nerven, sehr gute und harte Aufschläge und einen immensen Kampfgeist, der am Ende mit dem Gewinn des dritten Satzes von Erfolg gekrönt war (15:12).

Das Endspiel gegen den Vorjahressieger, das Pelizaeus-Gymnasium aus Paderborn, entwickelte sich dann zu einem Krimi. Der erste Satz ging an die Paderborner, da sie mit drei sehr guten Spielerinnen bestückt waren, die unserer Mannschaft das Leben sehr schwer machten (23:25). Aber schon hier zeigte es sich, dass unser Team nie aufgab. Sie fingen den zweiten Satz mit sehr druckvollen Aufschlägen an und gingen schnell in Führung. Mit 25:20 ging dieser Satz an uns und wir waren auf der Siegerstraße. Den letzten Satz haben wir mit 15:8 eindeutig gewonnen und der Jubel war riesig! Ein toller Erfolg, dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung! Super!   

Am 22. März werden wir nach Sundern zu den Landesmeisterschaften fahren. Wer weiß, vielleicht erleben wir ja noch eine Überraschung!

Unser zweites Team (Jahrgänge 1996-99), das von Frau Bruschke betreut wurde, konnte diese Bezirksmeisterschaften auf einem guten dritten Platz beenden. Das erste Spiel gewannen sie gegen das Max-Planck-Gymnasium aus Bielefeld mit 2:0. Im anschließenden Spiel erwies sich das Reismann-Gymnasium aus Paderborn dann doch als zu starker Gegner und das Spiel endete 2:0 gegen uns. Durch ein 1:1 schafften wir es auf den dritten Platz, weil unser Team das bessere Punkteverhältnis herausgespielt hatte. Auch diesem Team gratulieren wir herzlich und drücken die Daumen, dass eventuell im kommenden Jahr noch mehr drin ist.

Das WK III-Team (links) setzte sich zusammen aus: Miriam Schiewe, Charlotte Waterkotte, Stella Niemann, Inga Hofmann, Jana Zagorski, Fabienne Müller, Stina Kirschner, Paula Lake.

Für das Bezirksmeisterteam (oben) spielten: Ana-Maria Bewersdorff, Tamara Hofmann, Laura Horstbrink, Nelli Petker, Christina Saprunenko, Janina Stiegmann, Charlotte Szymanowski, Inga Tauber.

Begleitet wurden wie von drei Oberstufenschülerinnen (Denise Lukas, Marie Frerich, Vanessa Esau), die souverän als Schiedsrichter fungierten. Auch ihnen noch einmal ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle.