Grabbe-Gymnasium Detmold

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2014


K
Die Grabbe-Mannschaft in Köln von links: Malina Uhlich, Elisa Kuhlenkamp, Lilian Schnitzerling, Janna Wedegärtner, Maren Schulz.

Viertbeste Schule im Land


Das war selbst für einen so wettkampferfahrenen Trainer wie Hans-Joachim Dörrer neu: Beim Landesfinale der Schulen im Gerätturnen, das am vergangenen Samstag in Köln stattfand, bedankten sich die teilnehmenden Turnschülerinnen und -schüler vor Beginn des Wettkampfes mit einem lang anhaltenden Beifall für den Einsatz ihrer Betreuer. "Eine schöne Geste, die einfach gut tut", so der "Turnvater" der Grabbe-Turnschülerinnen.

Noch mehr freute sich Hans-Joachim Dörrer dann über die Leistungen von Elisa Kuhlenkamp, Lilian Schnitzerling, Maren Schulz, Malina Uhlich und Janna Wedegärtner, die mit zwei kleinen Ausnahmen in der Wettkampfklasse III (Jg. 1991-94) einen fehlerfreien Wettkampf turnten und dafür mit dem 4. Platz belohnt wurden. Dass der ersehnte Sprung aufs Siegertreppchen nicht gelang, lag an der hochkarätigen Konkurrenz, gegen die kein Kraut gewachsen war. "Wenn man, wie das Gymnasium Herkenrath vom Olympiastützpunkt Köln, mit drei Nationalkaderturnerinnen antritt, dann können selbst wir als sportbetonte Schule nicht mehr mithalten", nahm Hans-Joachim Dörrer seine Turnschülerinnen in Schutz. Denn mit einen Schnitt von 5,15 Punkten an allen Geräten hatten sie ein Ergebnis erzielt, das sich im Landesfinale allemal sehen lassen kann. "Deshalb werden wir uns nicht entmutigen lassen und die Turntradition am Grabbe weiter hochhalten."

Das sehen auch die Eltern so, die mit nach Köln gefahren waren, um ihre Kinder anzufeuern und mit ihnen den Erfolg als vierbeste Schule in NRW zu feiern.

Die Ergebnisse im WK III:
1. Gymnasium Herkenrath (93,70 von 96 möglichen Punkten);
2. Goethe-Gymnasium Dortmund (89,60);
3. Canisiusschule Ahaus (88,45);
4. Chr.-D.-Grabbe-Gymnasium Detmold (82,50),
5. Gymnasium an der Wolfskuhle Essen (80,30).


Videoclip des Berliner Sportmagazins =>   

WK3 & WK4

Silber für die Älteren

Ehrenvoller vierter Platz für die Jüngeren
beim Schulwettkampf JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA

Beim diesjährigen Bundesfinale der Schulmannschaften im Gerätturnen startete das Grabbe-Gymnasium als einzige Schule aus den 16 Bundesländern in beiden Wettkampfklassen. Nach den jeweils 5. Plätzen im Vorjahr hatten sich alle ein mindestens genau so gutes Ergebnis vorgenommen. Umso größer war die Freude, als bereits am ersten Wettkampftag in der Wettkampfklasse 4 die Turnerinnen der  jüngeren Jahrgänge einen beachtlichen 4. Platz erringen konnten. Diese Leistung ist umso höher einzuordnen, als Luc Philine Briegmann, Hannah Götzel, Antonia Paskova, Karoline Rüschel und Emelie Seidler die gleiche Rangpunktzahl erturnten wie die drittplatzierte Schule aus dem Saarland. Nur ein besseres Punktverhältnis an den drei Gerätebahnen entschied für die Saarländerinnen.
Am zweiten Wettkampftag war somit der Erwartungsdruck für die Mannschaft im Wettkampf 3 umso höher. Im zweiten Durchgang am Nachmittag startend, gingen Caroline Falkenberg, Michelle Gnoewych,  Kaja Gutzeit,  Diana Schreider und Lisa Steinhoff sehr konzentriert an die Geräte. Bereits nach dem ersten Gerät führten sie mit nahezu 2 Punkten diesen Wettkampfdurchgang an. Schreckmomente  gab es dann noch am Schwebebalken, als vier der fünf Turnerinnen ihre Übungen mit kleinen Fehlern absolvierten.  Banges Warten folgte, da die Ergebnisübersicht der Mannschaften des ersten Durchganges nicht vorlag. Und dann Riesenjubel für die Silbermedaille – das seit Jahren beste Ergebnis für das Detmolder Grabbe Gymnasium und die beiden Betreuer Hans-Joachim Dörrer und Michael Gruhl.
Nach den anstrengenden Wettkämpfen stand am Freitag dann noch ein ausgiebiger Berlin-Bummel mit Besuch der „RitterSport“-Manufaktur sowie die große Abschlussparty in der Max-Schmeling-Halle auf dem Programm.



Die Vorgeschichte

WK3

JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA

„Dieses war der zweite Streich!“

Grabbe-Gymnasium wieder mit zwei Turn-Mannschaften im Bundesfinale

Von Hajo Dörrer (Text/Fotos)

Zweites Landesfinale im Gerätturnen – zweiter Sieg der Grabbe-Turnschülerinnen.
Mit diesem tollen Ergebnis kehrte das Grabbe-Turnteam am 4. Februar aus Hamm zurück, wo das Landesfinale im Turnwettkampf III stattfand.

Auch in dieser Wettkampfklasse (Jg. 1999-2002) gehörten Caroline Falkenberg, Michelle Gnoewych, Kaja Gutzeit, Diana Schreider und Lisa Steinhoff zum engsten Favoritenkreis. Worauf die älteren Grabbe-Turnschülerinnen von ihren Betreuern Michael Gruhl und Hans-Joachim Dörrer aber schon im vorbereitenden Training eingestellt waren. Und so starteten sie mit hoher Konzentration in den Wettkampf, wollten sie doch dem siegreichen Grabbe-Turnteam im WK IV nicht nachstehen.

Gleich am Startgerät, dem schwierigen Balken, setzten sie mit einem Schnitt von über 15 von 16 möglichen Punkten ein Ausrufezeichen und erkämpften die Spitze der Konkurrenz aus den fünf Regierungsbezirken. Diese Führung gaben sie bis zum Schluss nicht mehr ab, wobei sie insgesamt durch ein gleichwertig hohes Niveau an allen vier Geräten (Sprung 60,30, Stufenbarren 61,15, Balken 61,15, Boden 61,50) bestachen. Am Schluss war der Vorsprung vor dem Irmgardis-Gymnasium Köln sowie dem Peter-Paul-Rubens-Gymnasium Siegen auf über sechs Punkte angewachsen, so dass man von einem klaren Sieg sprechen kann.

Damit steht das Grabbe-Gymnasium zum dritten Mal in Folge mit zwei Turn-Mannschaften im Bundesfinale. Eine Erfolg, den der Leiter der Landesstelle Schulsport, Klaus Worms, bei der Siegerehrung nur noch mit einem Wort
kommentieren konnte: „Unglaublich!“



WK4

JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA

Erneut im Bundesfinale

gejagt, aber nicht besiegt - Grabbe triumphiert über Goethe

Von Hajo Dörrer (Text & Fotos)

Als die Grabbe-Turnschülerinnen am 23. Januar in Köln zum diesjährigen Landesfinale im Turnwettkampf IV antraten, gehörten sie unter den neun qualifizierten Mannschaften zu den Gejagten. Vor allem die Konkurrentinnen vom Goethe-Gymnasium Dortmund, die sich in den letzten vier Jahren immer geschlagen geben mussten, wollten diesmal den Spieß umdrehen.

Dieses Vorhaben schien zunächst auch zu gelingen. Denn an den ersten beiden Gerätebahnen gaben sie  Luc-Philine Briegmann, Hannah Götzel, Antonia Paskova, Karoline Rüchel und Emelie Seidler mit hauchdünnern Punktvorsprüngen das Nachsehen. Doch die Grabbe-Mannschaft ließ sich davon nicht beunruhigen, sondern konterte an der Synchronbahn sowie beim Standweitsprung mit zwei beeindruckenden Bestleistungen und setzte sich damit erstmals an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Beim Tauklettern ging das Kopf-an-Kopf-Rennen weiter, diesmal mit Punktvorteil für die Dortmunderinnen, die vor der abschließenden Staffel nun wieder knapp in Führung lagen.

Somit ging es in der letzten Disziplin dieses Landesfinals beim Kampf um die begehrten Tickets für das Bundesfinale im wahrsten Sinn des Wortes um die Wurst.
Im direkten Vergleich mit den Dortmunderinnen hatten im ersten Staffellauf die Grabbe-Turnschülerinnen die Nase vorn. Doch danach kamen noch weitere sechs Mannschaften, die das Zwischenklassement noch einmal kräftig durcheinander wirbelten. Doch niemand konnte den Grabbe-Turnschülerinnen am Schluss den Sieg streitig machen, was Luci, Hannah, Antonia, Karoline und Emelie aber erst bei der Siegerehrung erfuhren. Mit einem lauten Jubelschrei sprang das siegreiche Grabbe-Quintett hoch und nahm neben dem Siegerauszeichnungen (Pokal, Medaillen, Urkunden und T-Shirts) freudestrahlend und teilweise mit feuchten Augen den goldenen Umschlag mit den Tickets für das Bundesfinale vom  6. bis 10. Mai in Berlin entgegen.

Michael Gruhl und Hans-Joachim Dörrer freuten sich mit  „ihren“ Turnschülerinnen über diesen hart erkämpften Erfolg und gehörten zu den ersten Gratulanten. „Angesichts der Tatsache, dass wir mit drei Neulingen angetreten sind, hat die Mannschaft einen unglaublichen Wettkampf geturnt, so dass in dieser Wettkampfklasse nunmehr zum fünften Mal in Folge ein Grabbe-Team beim Bundesfinale die nordrhein-westfälischen Farben vertritt. Vor dieser Leistung können wir nur den Hut ziehen.“