Grabbe-Gymnasium Detmold

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Sport

Ziele des Unterrichtsfaches Sport im Kontext des Schulprogramms

Das Fach Sport orientiert sich an den Leitbildebenen des Schulprogramms „Lernen“, „Verantwortung“, „Transparenz“ und „Wertschätzung“ und versucht in vielfältiger Weise diesen wichtigen Kompetenzen gerecht zu werden.
Neben dem sportlichen Handeln im Sinne der Bewegungskompetenz, die es den Schüler* innen ermöglichen soll, auf unterschiedliche Art und Weise in verschiedenen Sportbereichen auch in ihrer Freizeit aktiv teilnehmen zu können, steht zudem die Vermittlung
eines reflektierten Fachwissens im Vordergrund. Dieses Hintergrundwissen soll dazu beitragen, die Schüler*innen in der Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu fördern und eine positive Grundeinstellung zum Sporttreiben und ein lebenslanges Gesundheitsbewusstsein
zu entwickeln.

Lernen
Das Grabbe-Gymnasium zeichnet sich seit Jahrzehnten durch ein besonders sportfreundliches Klima aus, in dem die mit dem Sport verknüpften Belastungen anerkannt, mitgetragen und wertgeschätzt werden. Als Partnerschule des Leistungssportes in NRW werden sportliche Begabungen am Grabbe-Gymnasium in besonderer Form gefördert und jugendliche Talente in vielfältiger Form unterstützt.
Sportliches Lernen vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen, wodurch ein wesentliches Ziel darin besteht, Bewegung, Spiel und Sport in den Schulalltag zu integrieren.

- Auf Basis der im Schulcurriculum und im Lehrplan festgeschriebenen Kompetenzen sollen die Schüler*innen im Sportunterricht vielfältige sportliche Fertigkeiten erwerben sowie sportliche Interessen und Bewegungsfreude entwickeln.
- Für sportlich begabte und interessierte Kinder besteht in der Profilklasse Sport die Möglichkeit, in einer leistungshomogenen Lerngruppe motorische Fertigkeiten auf einem höheren Niveau zu erwerben und zu verfeinern.
- Das mit der S-Klasse verbundene Sportprojekt „Koordination/Leichtathletik“ fördert zusätzlich die motorischen Grundeigenschaften Schnelligkeit, Kraft sowie Ausdauer und dient verstärkt der Entwicklung der koordinativen Vielseitigkeitsausbildung, was sich auf alle von den Schüler*innen betriebenen Sportarten positiv auswirkt.
- Sportliches Lernen erfolgt zusätzlich durch die Vorbereitung und Teilnahme an internen und externen Schulwettkämpfen, wenn es darum geht, seine Leistung abzurufen und mit Sieg oder Niederlage angemessen umgehen zu können.
- Die für alle Schüler*innen offenen Sport-AGs in unseren Schwerpunktsportarten Fußball, Volleyball, Leichtathletik und Turnen, ermöglichen es, neue Sportarten kennenzulernen, sich zu verbessern, sich mit anderen Schüler*innen zu messen und nützliche Kompetenzen für eine mögliche Teilnahme am Sport-Leistungskurs zu erwerben.
- Die soziale Komponente des klassenübergreifenden Sporttreibens ist ein weiterer Aspekt dieser Sport-AGs.
- Das Erlernen und Beherrschen von zusätzlichen Bewegungsfertigkeiten, z.B. durch umfangreichen Schwimmunterricht oder durch die Teilnahme an der jährlichen Skifreizeit, kann wesentlich dazu beitragen, dass die Kinder und Jugendlichen auch in ihrer Freizeit und in Zukunft motiviert sind, aktiv Sport zu treiben.

Verantwortung
Verantwortung im Sportunterricht bezieht sich nicht nur auf den Lernerfolg, sondern auch auf das gegenseitige Miteinander sowie die Vermeidung von Verletzungen und sportlicher Überbelastung.
- Die Schüler*innen sollten lernwillig, interessiert und bereit sein, sich auf „Neues“ einzulassen und sich anstrengen, gesetzte Ziele zu erreichen. Gegenseitige Unterstützung, Hilfen und Rückmeldungen ermöglichen gerade im Sportunterricht große Lernfortschritte und ein erfolgreiches Miteinander.
- Die Schüler*innen sollten insbesondere in Sportarten mit Körperkontakt (z.B. Fußball-AG Klasse 5-7) ihren Körper so verantwortungsvoll einsetzen, dass sich keine Verletzungsrisiken ergeben und Situationen vermieden werden, die ein Gefährdungspotential beinhalten könnten. Sie sollten erkennen, dass nur ein faires sportliches Miteinander ein für alle Schüler*innen freudvolles Sporttreiben ermöglicht.
- Die Lehrkraft trägt die Verantwortung für das gemeinschaftliche Lernen und für die sicherheitsgemäße Durchführung des Sportunterrichts. Sie plant und führt den Sportunterricht nach den gültigen Lehrplänen unter Einbeziehung der altersgemäßen Bedürfnisse und den Voraussetzungen bzw. des Leistungsstands der Schüler*innen durch.
- Die Lehrkraft hilft bei den Schüler*innen Verständnis für Fairness, Fitness, Gesundheit und die Bedeutung des Sporttreibens zu entwickeln.
- Durch eine Kooperation von Lehrer*innen, Schüler*innen, Eltern und Verein kann eine optimale sportliche Unterstützung ermöglicht bzw. eine Überbelastung vermieden werden.
- Erfolg im und Freude am Sport basieren auf einem kontinuierlichen Lern- und Übungsprozess. Aufgabe der Eltern ist es einerseits, den Sportunterricht in seiner Sinnhaftigkeit und durch Gewährleistung einer regelmäßigen Teilnahme zu unterstützen, andererseits aber auch die Lehrkraft über gesundheitliche Probleme aufzuklären.

Transparenz
- Die schulinternen Lehrpläne für die Sekundarstufe I/II können von allen Schüler*innen und Eltern im Netz eingesehen werden.
- Zudem existieren hinsichtlich der Notenvergabe im Sportunterricht Absprachen über die Einbeziehung von wichtigen Faktoren wie Lerneifer, Lernfortschritt, soziales Verhalten usw., die zwischen Lehrkraft und Klasse kommuniziert werden müssen, um Unklarheiten zu vermeiden.

Wertschätzung
- Das Konzept der Sport-Klasse in Verbindung mit dem Sportprojekt und einer „sportorientierten“ Klassenfahrt (Jgst. 6) ermöglicht ein schnelles Zusammenwachsen der Klassengemeinschaft, wobei alle Schüler*innen unabhängig von ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit als gleichberechtigt wertvoll für die Klasse angesehen werden sollen.
- Die Schüler*innen der Profil-Klassen sollen erkennen und sich darüber bewusst sein, dass auch die Schüler*innen der anderen Klassen Talente und Fähigkeiten besitzen, die wertgeschätzt werden müssen.
- Gerade im Sportunterricht ist es wichtig, rücksichtsvoll miteinander umzugehen und Schwächere zu unterstützen.
- Für Konflikte im Sport gibt es Regeln, die wie alle anderen Regeln auch, einzuhalten sind. Eine von den Schüler*innen entwickelte Lösung (z.B. Schüler als Schiedsrichter), die alle Beteiligten zufrieden stellt, zeigt Wertschätzung und
ermöglicht einen zunehmend konfliktfreien Umgang miteinander.
- Wenn Schüler*innen nicht bereit sind, sich an Sicherheitsbestimmungen, insbesondere unter dem Aspekt der Gesundheitsgefährdung zu halten, können diese zu ihrer eigenen bzw. zur Sicherheit der Anderen von der sportlichen Betätigung ausgeschlossen werden.
- Der Umgang mit Sportgeräten und Schuleigentum erfolgt sachgemäß, damit keine Beschädigungen auftreten.

Lehrpläne und Leistungskonzepte

Hier finden Sie die schulinternen Lehrpläne (SiLP) und Leistungskonzepte für alle am Grabbe-Gymnasium unterrichteten Fächer in alphabetischer Reihenfolge. Für die Oberstufe (SekII oder SII) und die Jahrgangsstufe 9 liegen noch die G8-Lehrpläne vor. Die neu entwickelten Lehrpläne für G9 sind jeweils so gekennzeichnet. Die Fortentwicklung findet angepasst an Lehrmittel und Schulentwicklungsvorhaben laufend statt. So werden wir für die Jahrgangsstufe 9 im Mai die neuen G9-Lehrpläne abstimmen und veröffentlichen.

Ansprechpartner: Dr. C. Hilbing, Didaktischer Koordinator

Lehrpläne und Leistungskonzepte

Hier finden Sie die schulinternen Lehrpläne (SiLP) und Leistungskonzepte für alle am Grabbe-Gymnasium unterrichteten Fächer in alphabetischer Reihenfolge. Für die Oberstufe (SekII oder SII) und die Jahrgangsstufe 9 liegen noch die G8-Lehrpläne vor. Die neu entwickelten Lehrpläne für G9 sind jeweils so gekennzeichnet. Die Fortentwicklung findet angepasst an Lehrmittel und Schulentwicklungsvorhaben laufend statt. So werden wir für die Jahrgangsstufe 9 im Mai die neuen G9-Lehrpläne abstimmen und veröffentlichen.

Ansprechpartner: Dr. C. Hilbing, Didaktischer Koordinator