Grabbe-Gymnasium Detmold

Gesamtübersicht Index A - Z
Sie sind hier: > LERNEN > AG-Übersicht > Archiv-Theater-AG

Archiv-Theater-AG

Verknüpfung mit der Leitbildebene

 

Beschreibung des Projekts

Projekte dieser Art beschränken sich jedoch nicht auf diesen universitären und regionalen Bereich. Bereits im nahen Umfeld unserer Schule fanden ähnliche, durch SchülerInnen und LehrerInnen initiierte Auseinandersetzungen mit der regionalen Vergangenheit statt.

Diese Ideen aufgreifend soll auch am Grabbe-Gymnasium ein solches Projekt zum Thema „Wandel des Lebens jüdischer Kinder und Jugendlicher in Detmold – 1930er bis in die Gegenwart“ entstehen.
Dabei werden die SchülerInnen zunächst eine intensive Einführung in die Archivarbeit und den historisch-reflektierten Umgang mit Aktenmaterialien erhalten. Im Zentrum stehen anschließend die Arbeit im Archiv und die Aufarbeitung einzelner Lebensgeschichten jüdischer Bewohner in Detmold und Umgebung mit Fokus auf die Veränderungen im Alltag, der Schule und der Freizeit. Aufbauend auf diese Archivrecherche sollen die Akten auf der Bühne „zum Sprechen gebracht werden“ - aus den verstaubten Regalen auf die beleuchtete Bühne! Die Schicksale einzelner Detmolder Bewohner sollen den MitschülerInnen, LehrerInnen und Eltern durch eine szenische Lesung auf der Grundlage eines gemeinsam entwickelten Drehbuches mit Regienanweisungen anschaulich nahe gebracht werden, wobei stets die enge Verbindung zu den Originalquellen bewahrt werden sollte.

Szenische Darstellungen im schulischen Rahmen sind eigenständige, kreative Formen der Präsentation von Lernergebnissen und damit besonders nachhaltig. Sie bieten einen ganzheitlichen Zugang zur Geschichte, welcher der Förderung vieler verschiedener Kompetenzen dient. „Ganzheitliches Lernen hat das Ziel, alle Sinne des/der Lernenden: Körper, Geist und Seele anzusprechen und intellektuell-kognitive Auseinandersetzung mit Geschichte um emotionale und ästhetisch-sinnliche Erfahrungen zu erweitern.“ (Sigrid Dauks: Aus den Akten auf die Bühne. Inszenierungen in der archivischen Bildungsarbeit, Berlin 2010, S.26). Neben dieser Vereinigung von emotionalen und kognitiven Auseinandersetzungen mit dem historischen Gegenstand werden u.a. die soziale Kommunikation, Handlungskompetenz, die Fähigkeit zur Multiperspektivität und die Empathiefähigkeit gefördert.

Bsp.:
Beginn: SuS vor Pinnwand, lesen Beschreibung für die AG
Erstes Treffen im Archiv – Erste Eindrücke schon beim Besuch schriftlich fixieren
Im Lesesaal: SuS lesen die Akten im Hintergrund – Im Vordergrund werden die Szenen nachgespielt

Fotos erst am Ende projizieren (als „Abspann“)

Kontakt: Frau Panchyrz

Das Leitbild als Schulentwicklungsprozess

Die Erstellung des Leitbildes ist am Grabbe-Gymnasium als formativer begleitender Schulentwicklungsprozess angelegt.

Nach dem in den ersten beiden Ebenen des Leitbildes Ziele und Handlungsziele zusammen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern festgelegt wurden (2012), wird nun die 3. Ebene des Leitbildes mit Handlungszielen und konkreten Angeboten und Projekten, die das Schulleben am Grabbe ausmachen, gefüllt. An der 3. Ebene können fortwährend Aktualisierungen und Veränderungen vorgenommen werden. In diesem Sinne stellen die drei Ebenen des Leitbildes einen modernen Ersatz für ein Schulprogramm dar.

Im Sinne des Qualitätsmanagement am Grabbe werden aus der Perpektive der 3. Ebene die Ziele in den ersten beiden Ebenen ständig geprüft und summativ angepasst (Vorlage).

 

Das Leitbild als Schulentwicklungsprozess

Die Erstellung des Leitbildes ist am Grabbe-Gymnasium als formativer begleitender Schulentwicklungsprozess angelegt.

Nach dem in den ersten beiden Ebenen des Leitbildes Ziele und Handlungsziele zusammen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern festgelegt wurden (2012), wird nun die 3. Ebene des Leitbildes mit Handlungszielen und konkreten Angeboten und Projekten, die das Schulleben am Grabbe ausmachen, gefüllt. An der 3. Ebene können fortwährend Aktualisierungen und Veränderungen vorgenommen werden. In diesem Sinne stellen die drei Ebenen des Leitbildes einen modernen Ersatz für ein Schulprogramm dar.

Im Sinne des Qualitätsmanagement am Grabbe werden aus der Perpektive der 3. Ebene die Ziele in den ersten beiden Ebenen ständig geprüft und summativ angepasst (Vorlage).