Grabbe-Gymnasium Detmold

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Deutsch-israelische Schulpartnerschaft

Verknüpfung mit Zielen der 2. Leitbildebene
Lernen "AGs" und Lernen "Internationale Begegnungen"

Beschreibung des Konzeptes

Die deutsch-israelische Schulpartnerschaft des Grabbe-Gymnasiums in Detmold mit der Highschool in Maccabim-Re’ut besteht seit 2006. Unsere Partnerschule liegt zwischen Tel Aviv und Jerusalem. Im Herbst 2007 waren erstmals 23 israelische Schülerinnen und Schüler mit zwei Lehrerinnen für zehn Tage zu Gast in Detmold, im Frühjahr 2008 erfolgte der Gegenbesuch der deutschen Gruppe in Maccabim-Re’ut. 2008 wurde die Schulpartnerschaft um die Karla-Raveh-Gesamtschule in Lemgo erweitert, so dass nun im jährlichen Wechsel mit dem Grabbe-Gymnasium der deutsch-israelische Austausch realisiert werden kann.

Ziel der Schulpartnerschaft ist es, den Schülerinnen und Schülern durch persönliche Begegnungen und Erfahrungen neue Horizonte zu eröffnen und ihnen den Dialog mit Gleichaltrigen fremder Kulturen zu ermöglichen. Dazu gehört auch, die Vergangenheit zu reflektieren und sich mit einer Lebendigkeit, die sich nicht im Unterricht vermitteln lässt, darüber auszutauschen.

Zielgruppe des Austauschprogrammes sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1. Die Aufenthalte in Deutschland und Israel sind insbesondere geprägt von Projektarbeit, in der sich die deutschen und israelischen Schülerinnen und Schüler mit ihren Familienbiographien auseinandersetzen (2007/08: Two cultures – one experience; 2009/10: Packing my suitcase; 2011/12: If stones could talk; 2013/14: Scaling walls and bridging gaps). In Deutschland begeben sich die Jugendlichen außerdem gemeinsam auf Spurensuche jüdischen Lebens vor Ort. In Israel setzen sie sich im Rahmen von Studientagen intensiv mit dem Holocaust auseinander. Die Konfrontation mit der Vergangenheit mündet schließlich in einer Diskussion ihrer Gestaltungsmöglichkeiten in der Gegenwart.

Zur Vorbereitung des Austausches existiert an unserer Schule seit 2011 eine Israel-AG, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer langfristig auf den Schüleraustausch vorbereitet werden. Darüber hinaus gestalten die Schülerinnen und Schüler der Israel-AG die städtischen und kirchlichen Gedenkfeierlichkeiten zum 9. November und 27. Januar mit.

Seit März 2015 werden die intensiven deutsch-israelischen Beziehungen des Grabbe-Gymnasiums zusätzlich durch die offizielle Schulpartnerschaft mit der deutschsprachigen Abteilung der International School for Holocaust Studies in Yad Vashem dokumentiert, der eine jahrelange inoffizielle Kooperation vorausgegangen ist. Damit ist das Grabbe-Gymnasium eine von drei Partnerschulen Yad Vashems in NRW.

zur eigenen Internetpräsenz

Kontakt

Dr. Oliver Arnhold, Eva Lettermann, Carolin Rammert, Kristina Panchyrz, Anja Vothknecht

Das Leitbild als Schulentwicklungsprozess

Die Erstellung des Leitbildes ist am Grabbe-Gymnasium als formativer begleitender Schulentwicklungsprozess angelegt.

Nach dem in den ersten beiden Ebenen des Leitbildes Ziele und Handlungsziele zusammen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern festgelegt wurden (2012), wird nun die 3. Ebene des Leitbildes mit Handlungszielen und konkreten Angeboten und Projekten, die das Schulleben am Grabbe ausmachen, gefüllt. An der 3. Ebene können fortwährend Aktualisierungen und Veränderungen vorgenommen werden. In diesem Sinne stellen die drei Ebenen des Leitbildes einen modernen Ersatz für ein Schulprogramm dar.

Im Sinne des Qualitätsmanagement am Grabbe werden aus der Perpektive der 3. Ebene die Ziele in den ersten beiden Ebenen ständig geprüft und summativ angepasst (Vorlage).

 

Das Leitbild als Schulentwicklungsprozess

Die Erstellung des Leitbildes ist am Grabbe-Gymnasium als formativer begleitender Schulentwicklungsprozess angelegt.

Nach dem in den ersten beiden Ebenen des Leitbildes Ziele und Handlungsziele zusammen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern festgelegt wurden (2012), wird nun die 3. Ebene des Leitbildes mit Handlungszielen und konkreten Angeboten und Projekten, die das Schulleben am Grabbe ausmachen, gefüllt. An der 3. Ebene können fortwährend Aktualisierungen und Veränderungen vorgenommen werden. In diesem Sinne stellen die drei Ebenen des Leitbildes einen modernen Ersatz für ein Schulprogramm dar.

Im Sinne des Qualitätsmanagement am Grabbe werden aus der Perpektive der 3. Ebene die Ziele in den ersten beiden Ebenen ständig geprüft und summativ angepasst (Vorlage).