
Von der Idee zum Lernort: Kreativworkshop des Grabbe-Gymnasiums an der TH OWL
Wie sieht eigentlich ein Lernort aus, an dem
Schüler:innen nicht nur lernen, sondern sich wirklich wohlfühlen, kreativ
entfalten und gerne Zeit verbringen? Mit genau dieser spannenden Frage
beschäftigt sich aktuell ein außergewöhnliches Projekt des Grabbe-Gymnasiums
gemeinsam mit Studierenden des Fachbereichs Innenarchitektur der Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe unter
der Leitung von Frau Prof. Sandra Bruns und Bastian von den Eichen. Ziel ist
es, ein modernes und inspirierendes Raumkonzept für das Neubaufoyer der Schule
zu entwickeln – einen Ort, der Lernen neu denkt, unterschiedliche Arbeitsformen
ermöglicht und vor allem gemeinsam mit den Schüler:innen entsteht.
Schon beim heutigen Workshoptag an der TH OWL
wurde deutlich: Schule der Zukunft entsteht dort, wo junge Menschen mitreden,
mitgestalten und ihre eigenen Ideen einbringen dürfen. Gemeinsam mit den
Studierenden arbeiteten die Schüler:innen des Kunst-Leistungskurses mit viel
Kreativität und Begeisterung an ihren Vorstellungen eines modernen Lern- und
Aufenthaltsraums – funktional, offen und gleichzeitig ein Ort mit echter
Wohlfühlatmosphäre.
Bereits Anfang April hatte ein erstes
Kennenlernen sowie eine Besichtigung der Räumlichkeiten am Grabbe-Gymnasium stattgefunden. Nun ging es für
die Schüler:innen an die Hochschule selbst, wo sie zunächst spannende Einblicke
in das Studium der Innenarchitektur und die Arbeit an kreativen Raumkonzepten
erhielten.
Besonders beeindruckend war die Vielfalt der
Workshops, die die Studierenden vorbereitet hatten, um die Wünsche und
Bedürfnisse der Jugendlichen herauszufinden. Die Methoden waren dabei ebenso
kreativ wie abwechslungsreich: Von einer Traumreise über einen eher technischen
Zugang mit Grundrissen bis hin zu einem fiktiven Brief einer Großmutter an ihr
Enkelkind mit der Frage, wie Schule heute erlebt wird und wie man sich dort
fühlen möchte. Die Schüler:innen konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen und
ihre Ideen anschließend in Aquarellzeichnungen, Skizzen und Moodboards sichtbar
machen.
Dabei entstanden nicht nur kreative Entwürfe,
sondern vor allem viele persönliche Gedanken darüber, wie Lernen in Zukunft
aussehen kann: offen, flexibel, gemeinschaftlich und inspirierend. Genau diese
Eindrücke bilden nun die Grundlage für die Arbeit der Studierenden. Ihre
Aufgabe ist es, die gesammelten Ideen, Gefühle und Wünsche in konkrete
Raumkonzepte zu übersetzen.
Bei einem weiteren Treffen soll schließlich
der überzeugendste Entwurf ausgewählt werden – mit der spannenden Perspektive,
dass dieser später tatsächlich umgesetzt wird. Für die Schüler:innen bedeutet
das: Ihre Ideen könnten schon bald ein sichtbarer Teil ihrer Schule werden.
Das
Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Schule, Hochschule und junge Menschen
gemeinsam innovative Lernorte gestalten können – partizipativ, kreativ und
praxisnah. Vor allem aber macht es Mut zu zeigen, dass die Schule von morgen
dort entsteht, wo junge Menschen ernst genommen werden und aktiv mitgestalten
dürfen.


🍕 „Eine Pizza wurde in
8 Stücke geschnitten. Melina gibt ihrem Papa ein Viertel ab. Vom Rest nimmt sie
sich die Hälfte. Wie viele Stücke sind noch übrig?"
Genau solche Fragen warteten am 19. März auf 40 Schülerinnen
und Schüler des Grabbe-Gymnasiums beim Känguru-Wettbewerb 2026. Taschenrechner?
Verboten. Grübeln? Ausdrücklich erlaubt.
Ob Pizza-Verteilungsprobleme, Babymonster mit seltsam vielen
Beinen oder Fahrradschlösser mit vergessenen Kombinationen – beim
Känguru-Wettbewerb muss man nicht nur rechnen können, sondern auch um die Ecke
denken.
Und genau das haben unsere Schülerinnen und Schüler
beeindruckend getan: Andreas Schulz (Klasse 9) holte mit starken 122,5
Punkten den 1. Preis in seiner Altersgruppe. Auch Anton Müller-Lobeck
(Klasse 5) durfte sich über einen 1. Preis samt T-Shirt freuen – mit
107,5 Punkten ein tolles Ergebnis! Gleich zwei 2. Preise gingen an Theo
Steinmeier und Julian Heidberg (beide Klasse 7), die mit 105,5 bzw. 104,5
Punkten fast gleichauf lagen.
Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger – und ein großes
Lob an alle 40 Teilnehmenden, die sich der Knobel-Challenge gestellt haben!
Im März 2027 hüpft das Känguru wieder ans Grabbe. Eingeladen
ist jeder, der Spaß am Tüfteln hat. Wer so lange nicht warten mag, findet hier die
Aufgaben der vergangenen Jahre zum Selber-Knobeln: https://www.mathe-kaenguru.de/chronik/aufgaben/index.html
🦘


Was für ein besonderer Konzertabend! Beim 32nd Annual German-American Orchestra Exchange Concert standen das McLean High School Orchestra und das Detmold Jugendorchester gemeinsam auf der Bühne – ein beeindruckendes Zeichen für musikalische und kulturelle Verbundenheit über Kontinente hinweg.
Unter der Leitung von Starlet Smith und Florian Wessel entstand ein Programm, das kaum vielfältiger sein könnte: Von der „Rosamunde“-Ouvertüre von Franz Schubert über die gefühlvolle „Romance No. 2“ von Ludwig van Beethoven – brillant interpretiert von der Solistin Victoria Glass (Violine) – bis hin zu den mitreißenden Ungarischen Tänzen von Johannes Brahms.
Nach der Pause spannte sich der Bogen weiter über große Klassiker der amerikanischen Musikgeschichte: „My Fair Lady“, „West Side Story“ und „Grease“ brachten Broadway-Feeling in den Konzertsaal, bevor mit „The Stars and Stripes Forever“ von John Philip Sousa ein kraftvoller und festlicher Abschluss gelang.
Gerade diese Mischung aus europäischer Klassik und amerikanischer Unterhaltungsmusik macht den besonderen Reiz dieses Austauschs aus – Musik als gemeinsame Sprache, die verbindet, begeistert und Brücken baut.
Ein unvergesslicher Abend, der einmal mehr zeigt, wie wertvoll und lebendig diese Partnerschaft ist. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Kapitel – dann wieder auf deutscher Bühne! 🎼
#GermanAmericanExchange #OrchestraLife #YouthMusic #CulturalExchange #LiveConcert

@2026-03-25
@2025-12-31

Die Spannung steigt: Morgen ist es endlich so weit! Gemeinsam mit dem Orchester der McLean High School Orchestra werden wir unser großes Konzert hier in Washington geben. Die Vorfreude ist riesig – nicht zuletzt, weil viele besondere Gäste erwartet werden: Freundinnen und Freunde aus Washington, die diesen Austausch teilweise schon seit 1994 begleiten, sowie Verwandte unserer Schülerinnen und Schüler, die in den USA leben. Ein echtes Highlight unseres Austauschs!
Zur Einstimmung startete der Tag heute früh mit einer intensiven Probe, bevor wir – ganz stilecht – mit einem amerikanischen Schulbus nach Mount Vernon gefahren sind, dem beeindruckenden Landsitz von George Washington. Die Anlage wirkt wie ein großes Freilichtmuseum, hat aber durch ihre Geschichte und die authentischen Orte eine ganz besondere Atmosphäre, die uns alle sehr beeindruckt hat.
Zurück an der Schule ging es direkt weiter mit der Durchlaufprobe – der letzte Feinschliff für den großen Auftritt. Morgen erwartet uns dann noch ein weiterer besonderer Programmpunkt: Nach einer kurzen Probe und Einblicken in den Unterricht fahren wir zur Deutsche Botschaft Washington, wo wir empfangen werden und ein kleines Mini-Konzert geben dürfen.
Danach heißt es: volle Konzentration auf das große Konzert am Abend. Die Aufregung ist spürbar, die Vorfreude noch größer – und wie es so schön heißt (leicht abgewandelt nach Barack Obama): This time flies!
Wir sind bereit – und freuen uns auf einen unvergesslichen musikalischen Abend.
#ConcertDay #StudentExchange #LiveMusic #WashingtonExperience #CulturalExchange 🎶

Auch die nächsten Tage unseres Austauschs an der McLean High School waren voller besonderer Eindrücke. Bei einer Schulführung konnten wir den amerikanischen Highschool-Alltag hautnah erleben – inklusive der berühmten gelben Schulbusse und beeindruckender Sporthallen direkt auf dem Schulgelände. Ein echtes Highlight: Kurz vor Unterrichtsbeginn sorgt Pop- und Rockmusik über die Lautsprecher für gute Stimmung und einen motivierenden Start in den Tag.
Besonders begeistert hat uns das starke Gemeinschaftsgefühl an der Schule. Die Schülervertretung organisiert regelmäßig kreative Aktionen: So gab es ein unterhaltsames „Schere, Stein, Papier“-Turnier, bei dem alle mit Ketten ausgestattet wurden und sich gegenseitig herausforderten – am Ende wurde der Gewinner vor der ganzen Schulgemeinschaft gefeiert. Noch actionreicher: Ein Spiel mit Wasserpistolen, bei dem Teilnehmende mit Schwimmflügeln ausgestattet sind und „getroffene“ Spieler ausscheiden. Wer nicht mitspielen möchte, trägt einfach eine Taucherbrille – ein ebenso kurioses wie lustiges Bild!
Neben dem Schulalltag stand auch ein politisches Highlight auf dem Programm: ein Besuch auf dem Capitol Hill in Washington. Dank einer Einladung des Senators aus Virginia Marc Warner erhielten wir eine exklusive Führung durch das Kapitol. Vorbei an langen Warteschlangen ging es direkt hinein – inklusive strenger Sicherheitskontrollen. Besonders eindrucksvoll war der Besuch des Debattiersaals im Repräsentantenhaus, wo wir einen direkten Blick auf den „Speaker’s Chair“ werfen konnten. Ein Erlebnis, das sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.
Im Anschluss besuchten wir noch das National Museum of the American Indian, das sich intensiv mit der Geschichte und Kultur der indigenen Bevölkerung auseinandersetzt.
Nach so vielen Eindrücken durfte natürlich eines nicht fehlen: die gemeinsame Probe. Drei Stunden wurde konzentriert musiziert, bevor ein ereignisreicher Tag zu Ende ging.
Wir nehmen viele neue Eindrücke mit und freuen uns schon auf die kommenden Tage!